Wiener Universitätsklinikum verbessert sich um sieben Ränge im internationalen Vergleich
Das AKH Wien und die MedUni erreichen im Ranking "World's Best Hospitals 2026" Platz 20 weltweit - ein Erfolg der Wiener Gesundheitspolitik.
Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Wien und die Medizinische Universität Wien haben einen beachtlichen Erfolg erzielt: Im prestigeträchtigen Ranking "World's Best Hospitals 2026" erreichten sie gemeinsam Platz 20 weltweit und verbesserten sich damit um sieben Ränge gegenüber der Vorjahresbewertung. Diese Platzierung stellt einen bedeutenden Meilenstein für die österreichische Gesundheitsversorgung dar und unterstreicht die internationale Anerkennung des Wiener Spitalsstandorts.
Andrea Mautz, Wiener SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport, sieht in diesem Ergebnis den Beweis für eine erfolgreiche Gesundheitspolitik. "Das ist kein Zufall, sondern die Frucht einer Politik, die über Jahre konsequent auf Qualität, Zugang und Solidarität gesetzt hat", betont Mautz. Die Politikerin hebt hervor, dass dieses Ergebnis zeige, "wie leistungsfähig unser Gesundheitswesen ist, wenn Forschung, Lehre und Versorgung ineinandergreifen".
Die Top-20-Platzierung im internationalen Ranking ist besonders bemerkenswert, da sie die Leistungsfähigkeit des österreichischen Gesundheitssystems auf globaler Ebene dokumentiert. Das AKH Wien, als eines der größten Universitätskliniken Europas, steht damit in direkter Konkurrenz zu renommierten Spitälern aus den USA, Deutschland, der Schweiz und anderen medizinischen Zentren weltweit.
Der Erfolg des AKH Wien ist eng mit den umfangreichen Investitionen der Stadt Wien in die Gesundheitsinfrastruktur verbunden. "Wir in Wien bauen aus, statt zurückzufahren", erklärt Mautz und verweist auf die über 3 Milliarden Euro, die in die Modernisierung der Wiener Spitäler fließen. Diese Investitionsstrategie unterscheide Wien von anderen Regionen, wo oft Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen diskutiert werden.
Bürgermeister Michael Ludwig wird in diesem Kontext als treibende Kraft hinter der Wiener Gesundheitspolitik hervorgehoben. "Weltklasse fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht, wenn Verantwortung nicht mit dem Rotstift verwechselt wird", unterstreicht Mautz die Haltung der Stadtregierung. Diese jahrzehntelange konsequente Gesundheitspolitik habe die aktuelle Entwicklung erst möglich gemacht.
Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen nicht nur bauliche Verbesserungen, sondern auch die Anschaffung modernster medizinischer Geräte und die Digitalisierung von Behandlungsabläufen. Das AKH Wien verfügt über hochmoderne Operationssäle, innovative Diagnosegeräte und nutzt künstliche Intelligenz zur Unterstützung bei Diagnosen und Therapieentscheidungen.
Parallel zu den Investitionen in die Spitalsinfrastruktur wurde auch die Ausbildung von Pflegekräften deutlich gestärkt. Wien begegnet damit proaktiv dem österreichweiten Pflegemangel und sichert die Qualität der medizinischen Versorgung langfristig ab. Die Stadt hat zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und attraktive Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal etabliert.
Ein weiterer wichtiger Baustein der Wiener Gesundheitsstrategie ist der Ausbau regionaler Gesundheitszentren. Diese sollen mehr als verdoppelt werden und damit die wohnortnahe Grundversorgung stärken. "Das ist keine leere Schlagzeile, sondern gelebte Wiener Lebensqualität mit sozialdemokratischer Handschrift", betont Mautz. Die Dezentralisierung der Gesundheitsversorgung entlaste nicht nur die großen Spitäler, sondern verbessere auch den Zugang zu medizinischer Versorgung in allen Wiener Bezirken.
Besonders würdigt Andrea Mautz den Einsatz aller Berufsgruppen im Wiener Gesundheitswesen. "Diese Platzierung trägt viele Hände. Ärzt*innen, Pflegekräfte, Therapeut*innen, Diagnostiker*innen, technische Teams, Verwaltung, Reinigung, Rettung – jede Rolle und jede Arbeitskraft zählt", erklärt die Gemeinderätin. Diese Wertschätzung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen spiegelt sich auch in konkreten Maßnahmen wider, wie etwa verbesserten Arbeitsbedingungen und gezielten Weiterbildungsmöglichkeiten.
Der Alltag in einem Universitätsklinikum der Größe des AKH Wien ist geprägt von komplexen medizinischen Fällen, intensiver Forschungstätigkeit und der Ausbildung der nächsten Medizinergeneration. "Der Alltag im Spital und im Gesundheitswesen ist Hochleistung unter Druck. Dass diese Arbeit international Anerkennung findet, ist verdient", würdigt Mautz die Leistungen der Beschäftigten.
Die enge Kooperation zwischen dem AKH Wien und der Medizinischen Universität Wien ist ein wesentlicher Faktor für die internationale Spitzenposition. Die Verbindung von Patientenversorgung, medizinischer Forschung und Lehre schafft Synergien, die sich direkt in der Behandlungsqualität niederschlagen. Studierende und Ärzte in Ausbildung profitieren von modernsten Einrichtungen und der Expertise erfahrener Mediziner.
Ein zentraler Aspekt der Wiener Gesundheitspolitik ist die Gewährleistung des gleichberechtigten Zugangs zu medizinischer Spitzenversorgung. "Spitzenmedizin bleibt in unserer Stadt kein Privileg, sondern ein Versprechen an alle", betont Mautz. Dieses Prinzip unterscheidet das österreichische Gesundheitssystem von vielen anderen Ländern, wo der Zugang zu erstklassiger medizinischer Versorgung oft vom Einkommen oder der Versicherung abhängt.
Das öffentliche Gesundheitswesen in Wien basiert auf dem Solidaritätsprinzip: Alle Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf dieselbe hochwertige medizinische Versorgung, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation. Diese Philosophie spiegelt sich in der gesamten Struktur des Wiener Gesundheitswesens wider.
Das Ranking "World's Best Hospitals 2026" bewertet Krankenhäuser weltweit nach verschiedenen Kriterien wie medizinischer Qualität, Patientensicherheit, technischer Ausstattung, Forschungsleistung und Patientenzufriedenheit. Die Bewertung erfolgt durch internationale Expertenkomitees und basiert auf objektiven Daten sowie Befragungen von Medizinern weltweit.
Für österreichische Verhältnisse ist die Platzierung des AKH Wien auf Rang 20 ein außergewöhnlicher Erfolg. Nur wenige deutschsprachige Krankenhäuser schaffen es regelmäßig in die Top-Rankings internationaler Hospitalbewertungen. Die Verbesserung um sieben Plätze zeigt zudem eine positive Entwicklung und bestätigt die Richtigkeit der eingeschlagenen strategischen Ausrichtung.
Die Wiener Stadtregierung plant, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. "Unser Anspruch ist klar: Wir machen eine ohnehin herausragende Gesundheitsversorgung noch besser – Schritt für Schritt, Station für Station, Grätzl für Grätzl", erklärt Andrea Mautz die zukünftige Strategie. Die kontinuierlichen Investitionen in moderne Strukturen und eine Medizin, "die niemanden zurücklässt", sollen die Position Wiens als internationales Zentrum für Spitzenmedizin weiter festigen.
Geplant sind weitere Modernisierungsmaßnahmen, der Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Fachbereichen. Auch die Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen soll intensiviert werden, um Wien als Standort für medizinische Innovation zu positionieren.
Trotz des aktuellen Erfolgs stehen auch dem AKH Wien und dem Wiener Gesundheitswesen Herausforderungen bevor. Der demografische Wandel führt zu einer älter werdenden Bevölkerung mit entsprechend steigendem Behandlungsbedarf. Gleichzeitig eröffnen neue medizinische Technologien wie personalisierte Medizin und Telemedizin neue Möglichkeiten für die Patientenversorgung.
Die aktuelle Top-20-Platzierung im internationalen Ranking ist nicht nur eine Bestätigung der bisherigen Arbeit, sondern auch Ansporn für weitere Verbesserungen. "Wir in Wien halten zusammen. Darum setzen wir weiter auf Investitionen, auf moderne Strukturen und auf eine Medizin, die niemanden zurücklässt", fasst Andrea Mautz die Wiener Philosophie zusammen und macht deutlich, dass der Erfolg des AKH Wien als Verpflichtung für die Zukunft verstanden wird.