Neue AK-Berechnungen zeigen, dass viele Mieter:innen in befristeten Privat-Altbauwohnungen zu viel zahlen – Pressekonferenz am 23. Juni 2026
Die Arbeiterkammer Wien präsentiert AK-Berechnungen zu Mietabzocke in befristeten privaten Altbauwohnungen. Pressekonferenz am 23.6.2026 mit Livestream.
Trotz der Existenz von sogenannten Mietbremsen weist die Arbeiterkammer (AK) Wien in ihrer Aussendung auf anhaltende Probleme bei befristet vermieteten privaten Altbauwohnungen hin. Die AK kündigt an, neue interne Berechnungen vorzulegen, die nach ihrer Darstellung "alarmierende Ergebnisse" zeigen: "Die meisten Mieter:innen zahlen Monat für Monat viel zu viel."
Die AK verweist in ihrer Einladung auf strukturelle Hemmnisse: Gegenüberhöhte Mieten seien für viele Betroffene schwer anzufechten, wenn sie in der Wohnung bleiben möchten. Die Aussendung stellt außerdem fest, dass "für Vermieter:innen Mietwucher meist ohne Konsequenzen" bleibe. Diese Aussagen will die AK in einer Pressekonferenz konkretisieren und mit Rechenbeispielen sowie Beratungsfällen belegen.
Die Pressekonferenz findet am Dienstag, 23. Juni 2026, um 10.00 Uhr im AK Medienraum im Bürogebäude Plößlgasse, 6. Stock, Plößlgasse 2, 1040 Wien statt. Als Sprecher sind Thomas Ritt, Leiter der AK Abteilung Kommunalpolitik und Wohnen, sowie Lukas Tockner aus derselben Abteilung angekündigt. Die AK nennt diese beiden Personen in der Aussendung ausdrücklich als Ansprechpartner für den angekündigten Termin.
Die AK bietet Medienvertreter:innen die Möglichkeit zur Teilnahme vor Ort sowie die Option, die Veranstaltung via Livestream zu verfolgen. In der Aussendung fordert die AK Medien dazu auf, Fragen vorzugsweise per E‑Mail an die genannte Medienkontaktperson zu richten; weitergehende allgemeine Anfragen verweist die AK auf die auf ihrer Website hinterlegten Kontaktwege.
Nach Angaben der Aussendung stützen sich die präsentierten Beispiele auf Fälle, die in der AK Wohnrechtsberatung geschildert wurden. Die AK spricht von eigenen Berechnungen, die sie als "alarmierend" bezeichnet; die Einladung selbst enthält in der dargestellten Form keine vollständigen methodischen Details oder eine tabellarische Darstellung der Zahlen. Stattdessen kündigt die AK an, in der Pressekonferenz zu erläutern, "warum und wie viele Tausende Euro Mieter:innen zu viel zahlen".
Die Aussendung stellt die AK als Organisation dar, die Beratungsfälle sammelt, auswertet und diese Erkenntnisse in öffentlichen Formaten präsentiert. Die AK beschreibt in der Meldung einen Zielumfang: Ursachen der Überzahlungen zu benennen, konkrete Fallbeispiele aus der Wohnrechtsberatung vorzustellen und den von ihr gesehenen Änderungsbedarf zu skizzieren.
In der Aussendung verwendet die AK den Begriff "Mietbremsen" ohne Detailausführungen zur konkreten gesetzlichen Ausgestaltung. Allgemein ist damit ein Instrument gemeint, das Mietanstiege begrenzen soll; die AK macht in der Meldung deutlich, dass trotz solcher Regelungen weiter Probleme auftreten, zumindest in dem von ihr untersuchten Marktsegment.
Die Meldung fokussiert auf "befristet vermietete privaten Altbauwohnungen". Befristete Vermietung bedeutet, dass das Mietverhältnis vertraglich auf einen definierten Zeitraum begrenzt ist; die AK hebt hervor, dass in diesem Segment offenbar überhöhte Mieten besonders häufig beobachtet werden. Die Aussendung führt keine weiteren rechtlichen Details zur Befristung aus, verweist jedoch auf die Beratungsfälle als Ausgangsbasis.
Mit "privaten Altbauwohnungen" bezeichnet die AK Wohnobjekte aus älterem Bestand, die im Privatvermietungsmarkt angeboten werden. Die Aussendung grenzt diesen Bereich damit vom öffentlichen Wohnbau oder neu errichtetem Wohnraum ab und konzentriert die Analyse auf diesen Teil des Marktes.
Der Begriff "Mietwucher" wird in der Aussendung im Zusammenhang mit als deutlich überhöht empfundenen Mieten verwendet. Mietwucher ist in der öffentlichen Debatte ein Sammelbegriff für besonders hohe oder als ausbeuterisch empfundene Mietforderungen; die AK weist in der Meldung darauf hin, dass der AK-Beratung gemeldete Fälle von Mietwucher nach ihrer Darstellung oft ohne erkennbare Konsequenzen für Vermieter:innen bleiben.
Die AK nennt die eigene Wohnrechtsberatung als Quelle für die in der Präsentation geplanten Fallbeispiele. Das legt nahe, dass die Einzelfälle auf Beratungskontakten der AK beruhen. In der Aussendung kündigt die AK an, Beispiele aus dieser Beratung zu schildern, ohne die einzelnen Fälle in der Einladung detailliert zu beschreiben.
Die AK benennt drei zentrale Inhaltspunkte, die in der Pressekonferenz behandelt werden sollen: Erstens die Ursachen, warum aus Sicht der AK viele Mieter:innen zu viel zahlen; zweitens konkrete Beispiele aus der AK Wohnrechtsberatung; drittens der von der AK formulierte Änderungsbedarf. Die Aussendung formuliert diese Themenblöcke als Teil der öffentlichen Darstellung, ohne in der Einladung bereits vollständige Zahlen oder alle methodischen Details vorzulegen.
Sprecher wie Thomas Ritt und Lukas Tockner sollen laut Aussendung die vorgesehene Darstellung übernehmen. Die AK bittet Medien um schriftliche Fragen an die genannte Medienkontaktperson; die Einladung hebt hervor, dass die angegebene Kontaktperson ausschließlich für Medienanfragen vorgesehen ist.
Für Medienvertreter:innen stellt die Veranstaltung nach AK-Angaben eine Möglichkeit dar, konkrete Beispiele und Berechnungen aus erster Hand zu erhalten. Die AK bezeichnet die Pressekonferenz in der Einladung als Forum, in dem Beratungsfälle mit quantitativen Auswertungen verbunden werden, um die Lage in dem genannten Marktsegment zu veranschaulichen.
Für jene, die Fälle bei der AK geschildert haben, signalisiert die Aussendung, dass diese Beispiele Teil der öffentlichen Darstellung sein können. Die Meldung verweist gleichzeitig darauf, dass Medienanfragen an die genannte Kommunikationsstelle zu richten sind und allgemeine Anliegen über die auf der AK-Webseite angegebenen Kontaktkanäle laufen sollen.
Die Aussendung nennt zwei Sprecher: Thomas Ritt, Leiter der AK Abteilung Kommunalpolitik und Wohnen, und Lukas Tockner aus der gleichen Abteilung. Beide sollen nach AK-Angaben die Ergebnisse und die exemplarischen Fälle aus der Wohnrechtsberatung präsentieren. Weitere Namen werden in der Einladung nicht genannt.
Termin ist Dienstag, 23. Juni 2026, um 10.00 Uhr. Ort der Veranstaltung ist der AK Medienraum im Bürogebäude Plößlgasse, 6. Stock, Plößlgasse 2, 1040 Wien, wie in der Meldung angegeben. Die AK stellt diesen Raum für die mediale Berichterstattung zur Verfügung.
Die AK weist darauf hin, dass die Pressekonferenz via Livestream verfolgt werden kann; die Aussendung verweist dafür auf den Webauftritt der Arbeiterkammer Wien. Für die genaue Adresse des Livestreams verweist die AK in ihrer Meldung auf ihre eigenen Veröffentlichungen und die dort hinterlegten Informationen.
Laut der Aussendung zeigen "Neue AK Berechnungen alarmierende Ergebnisse": Demnach zahlten "die meisten Mieter:innen Monat für Monat viel zu viel." Die AK kündigt an, im Rahmen der Pressekonferenz darzulegen, "warum und wie viele Tausende Euro Mieter:innen zu viel zahlen", konkrete Zahlen und die methodische Herleitung sollen in der Veranstaltung erläutert werden; die Einladung selbst enthält diese Details nicht in vollem Umfang.
Die Pressemitteilung sagt, dass Fälle aus der "AK Wohnrechtsberatung" geschildert werden. Nach AK-Angaben handelt es sich dabei um echte Beratungskontakte, die der AK von Mieter:innen gemeldet wurden. Die Aussendung nennt keine einzelnen Personen oder detaillierte Fallbeschreibungen in der Einladung.
Die Aussendung nennt eine konkrete Medienkontaktperson und bittet ausdrücklich um Medienanfragen an diese Adresse. Allgemeine Anfragen sollen laut Meldung über die auf der AK-Website angegebenen Kontaktwege erfolgen; die Aussendung betont, dass die genannte Medienkontaktperson ausschließlich für Medienanfragen gedacht ist.
Quelle der Angaben in diesem Artikel ist die Presseaussendung der Arbeiterkammer Wien vom 22. Juni 2026. Weitere Informationen und der angekündigte Livestream sind laut Aussendung auf der Website der Arbeiterkammer Wien hinterlegt.
Medienkontakt laut Aussendung:
Offizielle Webseiten, wie in der Meldung angegeben: https://wien.arbeiterkammer.at/mietwucher und http://wien.arbeiterkammer.at