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500 Teilnehmer beim 1. Wiener Medizinischen Kongress

Drei Tage interdisziplinäre Fortbildung im Schloss Schönbrunn

15. April 2026
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Der erste Wiener Medizinische Kongress startete mit 500 Teilnehmern. Bis Freitag erwarten Mediziner 80 Vorträge und Workshops.

Mit 500 Teilnehmern ist der erste Wiener Medizinische Kongress im Apothekertrakt im Schloss Schönbrunn erfolgreich gestartet. Johannes Steinhart, Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) eröffneten die dreitägige Veranstaltung am Mittwoch.

Interdisziplinäres Fortbildungsprogramm

Der Kongress vermittelt Medizinerinnen und Medizinern sämtlicher Fachrichtungen sowie Medizinstudierenden aus ganz Österreich ein breites, interdisziplinäres Überblickswissen. Bis einschließlich Freitag, den 17. April 2026, bietet die Veranstaltung rund 80 Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen.

"Unsere dreitägige Veranstaltung hier im Apothekertrakt im Schloss Schönbrunn ist eine Innovation. Nicht nur, weil sie erstmals stattfindet, sondern auch aufgrund des neuartigen Themen- und Veranstaltungsprofils unseres Kongresses", erklärt Johannes Steinhart. "Wir möchten mit unserem abwechslungsreichen inter- und multidisziplinären Programm eine Angebotslücke schließen."

Breites Themenspektrum

Die Kongressthemen reichen von der Primärprävention über Schmerztherapie in der Palliativmedizin bis hin zu häufiger auftretenden Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Alzheimer, Demenz, ME/CFS und Long Covid. Darüber hinaus stehen junge Forschungsdisziplinen wie Gendermedizin, Psycho-Neuro-Immunologie und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin im Mittelpunkt.

Auch gesellschaftlich relevante Themen wie Mobbing bei Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien oder der Umgang mit Konflikten im ärztlichen Alltag werden behandelt.

Internationale Ausrichtung geplant

"Unser gemeinsames Ziel ist es, einen medizinischen Kongress zu etablieren, der nicht nur bundesweites Interesse weckt, sondern darüber hinaus auch Medizinerinnen und Mediziner aus Nachbarländern wie der Schweiz, Deutschland oder Tschechien anzieht", sagt Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betonte bei der Eröffnung: "Unser Gesundheitssystem steht und fällt mit den Menschen, die darin arbeiten. Ein entscheidender Punkt in einem Feld wie der Medizin ist, sich permanent weiterzubilden. Dieser Kongress bringt Disziplinen zusammen, die im Alltag oft getrennt sind."

Schlagworte

#Medizin#Wien#Kongress#Ärztekammer#Fortbildung

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