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31,6 Mio. Euro: Österreichs Erfolg bei ERC Advanced Grants

Zum dritten Mal in Folge: 12 Forschende in Österreich erhalten Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats

23. Juni 2026
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Der Europäische Forschungsrat vergibt 12 Advanced Grants an in Österreich tätige Forschende – Fördervolumen 31,6 Mio. Euro, Erfolgsquote 15%.

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Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Ergebnisse der Advanced Grant Ausschreibung 2025 bekannt gegeben. In diesem strengen Auswahlverfahren konnten sich 12 in Österreich tätige Forschende durchsetzen und erhielten in Summe 31,6 Millionen Euro an Fördermitteln für den Forschungsstandort Österreich. Laut Aussendung liegt Österreich in diesem Call auf Platz 8 im Länderranking nach Anzahl eingeworbener Advanced Grants.

Die Meldung hebt darüber hinaus die überdurchschnittliche Erfolgsquote der in Österreich tätigen Antragstellenden hervor: Mit 15% liegt diese Erfolgsquote deutlich über der gesamtweiten Erfolgsquote aller Einreichungen in dieser Runde, die bei 9,6% liegt. Insgesamt verzeichnete der ERC in dieser Ausschreibungsrunde 3.329 Anträge und damit eine Rekordbeteiligung; gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung entspricht das einem Anstieg von 31%.

ERC Advanced Grants 2025: Österreichische Bilanz

In der aktuellen Ausschreibungsrunde konnten 12 Forschende, die in Österreich tätig sind, einen ERC Advanced Grant einwerben. Die Gesamtsumme der für Österreich eingeworbenen Mittel beträgt 31,6 Millionen Euro. Die Aussendung stellt außerdem heraus, dass Österreich in diesem Call auf Platz 8 im Länderranking nach Anzahl eingeworbener Advanced Grants liegt.

Die Meldung verweist zudem auf die Breite der Beteiligung am ERC-Call: Insgesamt reichten 3.329 Forschende Projektanträge ein, was einen Zuwachs von 31% gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung darstellt. Die gesamtweite Erfolgsquote lag bei 9,6%, während für in Österreich tätige Antragstellende eine Erfolgsquote von 15% angegeben wird.

Welche Institutionen in Österreich gefördert wurden

Die Verteilung der vergebenen Grants auf österreichische Einrichtungen nennt die Meldung konkret: Jeweils zwei Advanced Grants gingen an Antragstellende der Medizinischen Universität Innsbruck sowie der Universität Wien. Acht weitere Grants wurden von Forschenden folgender Institutionen eingeworben: CeMM - Forschungszentrum für Molekulare Medizin (ÖAW-Institut), Central European University, IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie (ÖAW-Institut), Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Medizinische Universität Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), sowie die Technischen Universitäten in Graz und Wien.

  • Medizinische Universität Innsbruck (2 Grants)
  • Universität Wien (2 Grants)
  • CeMM - Forschungszentrum für Molekulare Medizin (ÖAW-Institut)
  • Central European University
  • IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie (ÖAW-Institut)
  • Institute of Science and Technology Austria (ISTA)
  • Medizinische Universität Wien
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
  • Technische Universität Graz
  • Technische Universität Wien

Verteilung der geförderten Projekte nach Wissenschaftsbereichen

Die in der Aussendung genannten Projekte verteilen sich laut ERC-Angaben auf unterschiedliche Wissenschaftsbereiche: Jeweils fünf Projekte sind im Bereich der Physik und Ingenieurwissenschaften angesiedelt, vier Projekte beschäftigen sich mit den Geistes- und Sozialwissenschaften, und zwei Projekte widmen sich Fragestellungen im Bereich der Life Sciences. Die Meldung nennt diese Zahlen ohne zusätzliche Aufschlüsselung der einzelnen Projektinhalte.

Für die gesamte Ausschreibungsrunde stellt der ERC ein Gesamtfördervolumen von 838 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Volumen deckt 319 Projekte in 24 EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten des Forschungsprogramms Horizon Europe ab und finanziert laut Meldung über 3.000 Stellen für Post-Docs, Doktoranden und weiteres wissenschaftliches Personal. Die meisten Projekte sind diesmal in Großbritannien angesiedelt (62), gefolgt von Deutschland (46) und der Schweiz (29).

Eva-Maria Holzleitner zur Gratulation und zur Bedeutung von Horizon Europe

Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner wird in der Aussendung mit einer Gratulation an die Preisträgerinnen und Preisträger zitiert. Sie bezeichnet die Auszeichnung mit einem ERC Advanced Grant als eine der renommiertesten Anerkennungen für Spitzenforschung in Europa und betont, dass bereits zum dritten Mal in Folge jeweils zwölf in Österreich tätige Forschende diesen Grant einwerben konnten.

In der Aussendung sagt Holzleitner außerdem, dass sie sich auf europäischer Ebene weiterhin mit Nachdruck für ein starkes Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe einsetze. Damit verweist die Bundeministerin auf den übergeordneten Förderkontext, in dem die ERC-Mittel vergeben werden, ohne in der Aussendung konkrete politische Maßnahmen oder Zahlen zur Budgetplanung zu nennen.

FFG als Nationale Kontaktstelle: Unterstützungsangebot

Als praktische Anlaufstelle für interessierte Forschende nennt die Aussendung die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP). Die FFG bietet laut Meldung Informationsveranstaltungen, Trainings zur Antragstellung, Feedback zu Projektanträgen sowie Interview-Trainings an.

Die Meldung gibt an, dass die FFG dieses Unterstützungsangebot für verschiedene ERC-Ausschreibungen vorhält. Nähere Informationen zu diesen Angeboten und zu spezifischen Services werden in der Aussendung nicht weiter ausgeführt; für Details verweist die Meldung auf die FFG als Anlaufstelle.

Wie sich die ERC-Zahlen und das Fördervolumen einordnen lassen

Die Aussendung nennt konkrete Größen: 838 Millionen Euro Gesamtfördervolumen für 319 Projekte in 24 Staaten sowie die Finanzierung von über 3.000 Stellen. Diese aggregierten Zahlen werden in der Meldung zusammen mit der Zahl der eingereichten Anträge (3.329) und dem Anstieg der Einreichungen um 31% gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung ausgewiesen.

Die Meldung führt außerdem das Länderranking an, in dem Großbritannien, Deutschland und die Schweiz die meisten Projekte aufweisen. Österreich nimmt laut Aussendung in diesem Call Platz 8 ein. Weitere Interpretationen oder detaillierte Vergleiche über Zeitreihen enthält die Aussendung nicht.

ERC, Horizon Europe, Advanced Grants, FFG und Erfolgsquote erklärt

Europäischer Forschungsrat (ERC): Der ERC ist laut Meldung die Förderorganisation, die die Advanced Grants vergibt. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon Europe, wie in der Aussendung angegeben.

Advanced Grants: Diese Grants sind themenoffene Förderungen, die sich laut Aussendung an bereits etablierte Forschende der Spitzenforschung richten. Gefördert werden Projekte mit Laufzeiten von bis zu fünf Jahren; das reguläre maximale Budget liegt bei 2,5 Millionen Euro, in Ausnahmefällen kann es bis zu 4,5 Millionen Euro betragen.

Horizon Europe: Horizon Europe ist in der Meldung der übergeordnete Kontext, in dem ERC-Förderungen verwaltet werden. Die Bundesministerin nennt Horizon Europe explizit als Rahmenprogramm, für das sie sich auf europäischer Ebene einsetzt.

FFG (Nationale Kontaktstelle): Die FFG wird in der Aussendung als Nationale Kontaktstelle (NCP) genannt. Ihr Angebot reicht laut Meldung von Informationsveranstaltungen über Trainings zur Antragstellung bis zu Feedback zu Anträgen und Interview-Trainings.

Erfolgsquote und Länderranking: Die Meldung nennt für in Österreich tätige Antragstellende eine Erfolgsquote von 15% gegenüber 9,6% gesamt. Ferner weist die Aussendung darauf hin, dass 3.329 Anträge eingingen und Österreich im Länderranking Platz 8 erreichte.

Was die ERC-Ergebnisse für Forschende in Österreich aussagen

Die in der Aussendung aufgeführten Zahlen fassen den in Österreich erreichten Erfolg in dieser Ausschreibungsrunde zusammen: 12 Grants, 31,6 Millionen Euro eingeworbene Mittel sowie eine überdurchschnittliche Erfolgsquote von 15% im Vergleich zur gesamtweiten Quote von 9,6%. Die Meldung betont dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit der in Österreich tätigen Forschenden.

Konkrete Angaben zu den einzelnen Projektinhalten, Zielsetzungen oder nationalen Folgeprojekten nennt die Aussendung nicht. Für Forschende, die Fördermittel anstreben, verweist die Meldung auf das Unterstützungsangebot der FFG als Nationale Kontaktstelle.

FAQ zur ERC Advanced Grants in der aktuellen Ausschreibungsrunde

Wie viele Forschende in Österreich erhielten einen ERC Advanced Grant?

Laut der Aussendung erhielten 12 in Österreich tätige Forschende einen ERC Advanced Grant in der Ausschreibungsrunde 2025. Die Meldung stellt diese Zahl in Verbindung mit dem eingeworbenen Fördervolumen von 31,6 Millionen Euro.

Wie hoch ist das für Österreich eingeworbene Fördervolumen?

In Summe konnten die 12 erfolgreichen Antragstellenden 31,6 Millionen Euro an Fördermitteln für den Forschungsstandort Österreich einwerben, wie in der Aussendung angegeben.

Welche Erfolgsquoten werden genannt?

Die Meldung nennt für die in Österreich tätigen Antragstellenden eine Erfolgsquote von 15%. Zum Vergleich führt die Aussendung die gesamtweite Erfolgsquote aller Einreichungen in dieser Ausschreibungsrunde mit 9,6% an.

Wie viele Anträge wurden insgesamt eingereicht?

Der ERC verzeichnete laut Meldung insgesamt 3.329 Anträge in dieser Ausschreibungsrunde. Die Meldung nennt zudem einen Anstieg der Antragszahlen um 31% gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung.

Wie lange kann ein Advanced Grant gefördert werden und wie hoch ist das Budget?

Die Aussendung berichtet, dass eine Förderung für bis zu fünf Jahre beantragt werden kann. Das maximale Budget liegt bei 2,5 Millionen Euro; in Ausnahmefällen kann das Budget bis zu 4,5 Millionen Euro betragen.

Welche Institutionen in Österreich erhielten Grants?

Die Meldung nennt konkret zwei Grants für Antragstellende der Medizinischen Universität Innsbruck und zwei Grants für Antragstellende der Universität Wien. Weitere Grants gingen an Forschende des CeMM (ÖAW-Institut), der Central European University, des IMBA (ÖAW-Institut), des ISTA, der Medizinischen Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und an die Technischen Universitäten in Graz und Wien.

Quellen und Kontakt

Quelle: Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (OTS-Aussendung, 2025). Weiterführende Informationen zu ERC-Ausschreibungen und zum Unterstützungsangebot der FFG finden sich unter:

Kontakt (laut Aussendung): Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Florian Atzmüller, Telefon: +43 664 78092423, E-Mail: florian.atzmueller [at] bmfwf.gv.at

Schlagworte

#ERC Advanced Grants#Forschung#Horizon Europe#Österreich#FFG

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