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21.000 bei Uni-Demo: Stoppt Kürzungen, faire Finanzierung

27. Mai 2026
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21.000 Menschen versammelten sich am 27. Mai 2026 vor der Universität Wien, um gegen Einsparungen an den Universitäten zu protestieren. Die ÖH sieht im Sparkurs eine Verschärfung der bereits besteh...

21.000 Menschen versammelten sich am 27. Mai 2026 vor der Universität Wien, um gegen Einsparungen an den Universitäten zu protestieren. Die ÖH sieht im Sparkurs eine Verschärfung der bereits bestehenden Unterfinanzierung.

Universitätsfinanzierung: ÖH fordert Ende der Kürzungen

Die ÖH fordert von der Bundesregierung im Rahmen der anstehenden Budgetverhandlungen ein klares Umsteuern und ein verbindliches Bekenntnis zur langfristigen Absicherung der Universitätsbudgets. Der überwältigende Andrang von Studierenden, Universitätspersonal und Unterstützer_innen mache deutlich, dass Kürzungen nicht akzeptiert werden. „Das Budget muss jetzt nachhaltig abgesichert werden. Denn was hier gerade passiert, ist ein direkter Angriff auf unsere Hochschulen, auf unsere Bildung und auf die Zukunft von uns allen“, betonte Selina Wienerroither aus dem ÖH-Vorsitz in der Rede des ÖH-Vorsitzteams vor der Universität Wien.

Probleme und Forderungen

  • Unterfinanzierung führt zu überfüllten Lehrveranstaltungen
  • Zu geringe Betreuungskapazitäten an den Unis
  • Wachsende soziale Unsicherheit für Studierende
  • Forderung nach gerechter Besteuerung von Vermögen und sofortigem Stopp klimaschädlicher Subventionen
  • Klare Entscheidungen jetzt statt Vertagung: „Die Vertagung auf den Herbst schafft keine Sicherheit. Es braucht jetzt klare Entscheidungen und eine zukunftsorientierte Prioritätensetzung in der Budgetpolitik“

Proteste und weitere Schritte

Die ÖH bezeichnet die Demonstration als deutliches politisches Signal: Der Sparkurs müsse gestoppt werden. Während das Universitätsbudget gekürzt werde, blieben große Vermögen und Erbschaften unangetastet, und weiterhin flössen mehrere Milliarden jährlich in klimaschädliche Subventionen. „Die Entscheidung, ob bei Frauen, Erwerbslosen und Studierenden gespart wird, oder man sich das Geld bei den Konzernen, fossilen Subventionen und Überreichen holt, ist eine politische“, so Viktoria Kudrna aus dem ÖH-Vorsitz vor der Uni Wien. Die ÖH kündigt an, den Druck weiter zu erhöhen, sollte ein klares Statement der Bundesregierung zur Zukunft der Universitätsfinanzierung ausbleiben. Bereits morgen werden die Proteste in den Bundesländern fortgesetzt – in Linz, Graz, Salzburg und Klagenfurt. Mehr Infos unter https://www.oeh.ac.at/info/unisretten/. Fotos von der Demonstration werden nach und nach unter diesem Link zur freien Verwendung (© ÖH) hinzugefügt. Quelle: ÖH-Pressemitteilung (OTS).

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