Bundesimmobiliengesellschaft beginnt Adaptierung der Alten Aula – 4.000 m², Fertigstellung Q2 2027
Symbolischer Baubeginn für „Q. Dein Raum für Wissenschaft“ in der Wollzeile: Projekt der ÖAW, Universität Wien und TU Wien auf 4.000 m².
Mit einer symbolischen Bauhelm-Übergabe hat die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) den offiziellen Baubeginn für das Projekt Q. Dein Raum für Wissenschaft in der Wiener Wollzeile eingeläutet. In der alten Aula im ersten Bezirk soll ein zentraler Ort des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft entstehen, der sich nach Angaben der Initiatorinnen und Initiatoren besonders an junge Menschen richten soll.
Bei der Zeremonie waren unter anderem Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Bildungsminister Christoph Wiederkehr anwesend; sie erhielten im Zuge des symbolischen Spatenstichs Bauhelme von BIG-Geschäftsführerin Christine Dornaus und dem Gründungsdirektor des Q., Christopher Lindinger. Die Ankündigung stammt vom Projektträger Q. Dein Raum für Wissenschaft.
Der symbolische Baustart markiert laut Aussendung den Beginn der großräumigen Bauarbeiten in der alten Aula in der Wollzeile im ersten Wiener Gemeindebezirk. Die Übergabe von Bauhelmen war Teil der Veranstaltung, bei der Ministerinnen und Minister sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Wissenschaftsinstitutionen anwesend waren.
In der Presseaussendung heißt es, das Q. entstehe als "Zentrum für Wissenschaftskommunikation" und solle Wissenschaft aus Hörsälen und Laboren mitten in die Gesellschaft bringen. Ministerin Eva-Maria Holzleitner wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Mit dem heutigen Baustart entsteht ein Ort, der Wissenschaft aus den Hörsälen und Laboren mitten in die Gesellschaft bringt. Ich bin überzeugt: Wissenschaft braucht den Austausch mit der Gesellschaft, um ihre Wirkung voll zu entfalten. Das Q. wird ein Raum für Neugier, Austausch und Inspiration – ein Ort, an dem sichtbar wird, wie Forschung unser Leben verändert und welchen gesellschaftlichen Nutzen sie stiftet.“
Die Presseaussendung listet die wesentlichen Projektdaten wie folgt auf:
In der Meldung heißt es zusätzlich, dass auf der genannten Fläche "bis zum Frühjahr 2027" ein moderner Ort entstehen soll, an dem neue Formen des Wissenschaftstransfers erlebbar werden.
Das Projekt geht nach Angaben der Aussendung aus der Zusammenarbeit dreier Institutionen hervor: der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Universität Wien und der Technischen Universität Wien. Im Zuge des symbolischen Baustarts übermittelten der Präsident der ÖAW, Heinz Faßmann, der Rektor der TU Wien, Jens Schneider, sowie der Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, ihre guten Wünsche.
Heinz Faßmann wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: “Wer künftig an zeitgemäße Wissenschaftsvermittlung denkt, wird an das Q denken. Ich wünsche dem Q, dass es viele Menschen dazu bringt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und vor allem bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Wissenschaft und Forschung entfacht.” Sebastian Schütze sagt: „Mit Q. Dein Raum für Wissenschaft setzen wir ein starkes Zeichen für Wissenschaft und Forschung, gehen neue Wege in der Wissenschaftsvermittlung und laden junge Menschen ein, selbst zu entdecken, wie Wissenschaft und Forschung unsere Zukunft gestalten und wie aufregend es sein kann, selbst ein Teil davon zu sein.“
TU Wien-Rektor Jens Schneider wird mit einem längeren Statement zitiert, in dem er das Projekt als Infrastruktur beschreibt, die junge Menschen befähigen solle: „Das Q ist mehr als ein neuer Raum für Wissenschaftskommunikation. Es ist eine notwendige Infrastruktur für eine Gesellschaft, die junge Menschen nicht nur für Forschung interessieren, sondern sie befähigen will, wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen und für ihre Zukunft zu nutzen. Möglich wird das durch eigens dafür bereitgestellte Mittel der öffentlichen Hand — ausdrücklich zusätzlich zur universitären Kernfinanzierung, nicht zu ihren Lasten. Genau deshalb ist es uns wichtig, dass ein solches Projekt nicht nur mit Begeisterung gestartet, sondern auch langfristig abgesichert bleibt.”
Die Aussendung betont, dass es sich bei dem Gebäude um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, das einst von den Jesuiten genutzt wurde. Die BIG kündigt an, die historische Bausubstanz behutsam zu adaptieren. Christine Dornaus, Geschäftsführerin der BIG, wird in der Mitteilung zitiert: "Mit der Adaptierung der denkmalgeschützten Aula der Wissenschaften führen wir die Geschichte dieses Gebäudes fort und modernisieren es für künftige Generationen. Wo einst die sog. Alte Universität beheimatet war, entsteht nun ein modernes Zentrum der Wissenschaftsvermittlung für junge Menschen. Gleichzeitig öffnen wir das Gebäude für die Stadt: Die neue Verbindung zwischen Wollzeile und Bäckerstraße vernetzt zentrale Orte der Wissenschaft in der Wiener Innenstadt."
In der Presseaussendung wird zudem auf eine inhaltliche und städtebauliche Vernetzung hingewiesen: Das Haus vernetze sich mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der benachbarten Postsparkasse, heißt es.
Laut Mitteilung soll das Q. ein Ort sein, an dem Fragen gestellt, diskutiert und künstlerisch sowie interaktiv inszeniert werden. Konkret heißt es: "Ab 2027 stellen Besucher*innen im Q. ihre Fragen und kommen bei Ausstellungen, Events und Workshops über Wissenschaft ins Gespräch."
Gründungsdirektor Christopher Lindinger wird in der Aussendung so wiedergegeben: "Die Alte Aula ist ein Ort mit Geschichte. Architektonische Impulse öffnen sie neu für Wissenschaft und Gesellschaft und machen aus einem historischen Raum einen Ort für neue Fragen, Begegnungen und Zukunftsbilder."
Bundesimmobiliengesellschaft (BIG): Die BIG wird in der Aussendung als Projektträger genannt, der die Adaptierung des denkmalgeschützten Gebäudes realisiert. In der Mitteilung übernimmt die BIG die Verantwortung für die Bewahrung der historischen Bausubstanz und die Ermöglichung neuer Nutzungen.
Wissenschaftskommunikation: Im Kontext der Meldung bezeichnet Wissenschaftskommunikation das vorgesehene Tätigkeitsfeld des Q. – also Formate und Angebote, die Wissenschaft und Forschung einem breiten Publikum zugänglich machen sollen, etwa durch Ausstellungen, Workshops und Events.
Denkmalgeschütztes Gebäude: Das Gebäude in der Wollzeile wird in der Aussendung als denkmalgeschützt beschrieben; die Adaptierung soll laut BIG behutsam erfolgen, um die historische Substanz zu wahren und gleichzeitig neue Nutzungen zu ermöglichen.
Wissenschaftstransfer: Der Begriff wird in der Mitteilung indirekt durch Formate wie Ausstellungen und Diskussionen erkennbar; Wissenschaftstransfer kann hier als Austausch zwischen Forschungseinrichtungen und der Gesellschaft verstanden werden, der im Q. über interaktive und künstlerische Inszenierungen stattfinden soll.
Gründungsdirektor: Christopher Lindinger wird in der Aussendung als Gründungsdirektor des Q. genannt und in Zitaten zur Rolle des Hauses bei der Neuausrichtung des historischen Raums für Wissenschaft und Gesellschaft zitiert.
Als geplante Fertigstellung nennt die Presseaussendung Q2 2027; an einer Stelle heißt es außerdem, dass auf der Fläche bis zum Frühjahr 2027 ein moderner Ort entstehen soll. Damit wird der Zeitraum für den Abschluss der Bau- und Adaptierungsarbeiten im Jahr 2027 angegeben.
Die Angabe zur Investitionssumme bleibt in der veröffentlichten Faktenübersicht offen: Bei "Investitionssumme:" steht in der Meldung lediglich "EUR" ohne numerische Ergänzung. Weitere Finanzdetails nennt die Aussendung nicht.
Das Projekt wird in der Alten Aula in der Wollzeile 27a, 1010 Wien realisiert. Die Nutzfläche wird in der Aussendung mit 4.000 m² angegeben.
Das Projekt wird getragen von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Wien und der Technischen Universität Wien. Realisiert wird das Bauvorhaben laut Aussendung durch die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in Zusammenarbeit mit mohr niklas architekten.
In der Presseaussendung ist als geplante Fertigstellung Q2 2027 genannt; an anderer Stelle heißt es, auf der Fläche werde bis zum Frühjahr 2027 ein moderner Ort entstehen. Damit wird ein Abschluss der Arbeiten im Jahr 2027 angegeben.
Die Aussendung verweist darauf, dass Mittel der öffentlichen Hand eigens für dieses Projekt bereitgestellt werden und nennt Unterstützung durch das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie das Bundesministerium für Bildung. Konkrete Summen zur Investitionssumme sind in der veröffentlichten Faktenliste nicht aufgeführt.
Laut Mitteilung richtet sich das Q. insbesondere an junge Menschen; es soll ein Ort des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft werden, an dem Besucher*innen bei Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen Wissenschaft erleben, hinterfragen und mitgestalten können.
Die Presseaussendung nennt mehrere Kontakte. Eine namentliche Ansprechpartnerin für Q. ist Diana Gregor-Patera (Leitung Kommunikation, Marketing, Sponsoring) mit der Telefonnummer +43 676 503 24 78 und der E‑Mail diana.gregor-patera [at] scicom.center. Weitere Kontaktdaten sind in der Originalmeldung aufgeführt.
Vollständiger Pressetext und Medien zum Download: https://www.qscience.space/presse
Kontaktangaben aus der Presseaussendung (Auswahl):
Quelle: Q. Dein Raum für Wissenschaft (Presseaussendung).