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120 Jahre Friedensnobelpreis: Suttneruni feiert Bertha von Suttner

Veranstaltungsreihe würdigt erste weibliche Friedensnobelpreisträgerin

14. April 2026
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Anlässlich des 120. Jubiläums von Bertha von Suttners Friedensnobelpreis plant die St. Pöltner Universität eine Veranstaltungsreihe.

Bertha von Suttner engagierte sich international für eine Friedensordnung und eine Welt ohne Krieg. Vor 120 Jahren, im Dezember 1905, wurde ihr der Friedensnobelpreis zugesprochen; sie war die erste Frau, die diese Auszeichnung erhielt. Angesichts globaler Konflikte gewinnt das Jubiläum neue Bedeutung und lädt dazu ein, Frieden als gesellschaftliche Aufgabe neu zu denken. Vor diesem Hintergrund gestaltet die Suttneruni eine gesellschaftskritische und zugleich festliche Veranstaltungsreihe und lädt dazu ein, über Frieden zu reden.

Bertha von Suttner warb weltweit für den Frieden und setzte sich für friedliche Konfliktlösungen ein, etwa über internationale Schiedsgerichte wie den Ständigen Schiedshof in Den Haag. Sie gehörte Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den prägenden Stimmen der frühen Friedensbewegung. Ihre Erfahrungen mit Krieg in den 1880er-Jahren im Kaukasusraum prägten ihr Denken nachhaltig. Im heutigen Georgien erlebte sie während des Aufenthalts mit ihrem Mann die Auswirkungen des Russisch-Türkischen Krieges und das Leid von Soldaten und Zivilbevölkerung aus nächster Nähe – Erfahrungen, die sie in ihren Texten verarbeitete.

Wer den Schilling noch als Währung erlebt hat, erinnert sich an ihr Porträt auf der 1.000‑Schilling‑Note; heute ist sie auf der österreichischen 2‑Euro‑Münze verewigt. Mit ihrem Roman „Die Waffen nieder!“ (1889) wurde Suttner weltberühmt. Sie nutzte Literatur als Werkzeug für den Frieden, um die Grausamkeiten des Krieges und die Notwendigkeit friedlicher Konfliktlösungen einer breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Lange Nacht der Forschung 2026

Was ist Frieden? Wie kommt man zum Friedensnobelpreis? Fragen wie diese stehen am Stand der Suttneruni bei der Langen Nacht der Forschung im Mittelpunkt. Besucher*innen treffen dort auf Forschende in Kostümen im Stil von Bertha von Suttner und Alfred Nobel, können sich mit Bertha fotografieren lassen und ein großformatiges Kunstwerk aus Friedenstauben gestalten.

Datum: 24.04.2026, 17:00 Uhr - 24.04.2026, 23:00 Uhr

Art: Allgemeine Termine

Ort: Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Österreich

URL: https://suttneruni.at/de/startseite/aktuelles/events/lange-nacht-der-forschung-2026

Semesterschluss: Ein Fest für den Frieden am Campus St. Pölten

Gemeinsam mit Salon Skug auf Rädern findet am Campus St. Pölten ein Fest für den Frieden statt – mit einem Open-Air-Talk zu „Krieg und Frieden in ungewissen Zeiten“. Beiträge aus der Friedens- und Sozialforschung eröffnen den Abend, anschließend folgt ein Sommerfest mit Musik. Der Eintritt ist frei.

Datum: 12.06.2026, 18:00 Uhr - 12.06.2026, 22:00 Uhr

Art: Allgemeine Termine

Ort: Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Österreich

URL: https://suttneruni.at/de/startseite/aktuelles/events/zum-semesterschluss-ein-fest-fuer-den-frieden-am-campus-st-poelten

„Maschinenzeitalter“ – Eine performative Auseinandersetzung

Am internationalen Tag der Menschenrechte bildet Suttners essayistisches Werk „Das Maschinenzeitalter“ den Ausgangspunkt einer performativen Lesung zu Fortschritt, Technik und Menschlichkeit. Der Text wird künstlerisch neu interpretiert und bildet den Abschluss des Themenschwerpunkts.

Datum: 10.12.2026, 17:00 Uhr - 10.12.2026, 23:00 Uhr

Art: Allgemeine Termine

Ort: Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Österreich

URL: https://suttneruni.at/de/startseite/aktuelles/events/maschinenzeitalter-eine-performative-auseinandersetzung

Schlagworte

#Bertha von Suttner#Friedensnobelpreis#St. Pölten#Friedensforschung#Jubiläum#Termin#Bertha von Suttner Privatuniversität

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