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WKNÖ: Ecker fordert Entlastung statt neuer Belastungen

27. Mai 2026
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Beim Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich am 27. Mai 2026 forderte Präsident Wolfgang Ecker eine wirtschaftspolitische Trendwende: Betriebe brauchen Entlastung, Planungssiche...

Beim Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich am 27. Mai 2026 forderte Präsident Wolfgang Ecker eine wirtschaftspolitische Trendwende: Betriebe brauchen Entlastung, Planungssicherheit und konsequente Deregulierung.

Entlastung und KU 2-Senkung als zentrales Ziel

Ecker betonte, dass die anhaltend schwierige Konjunkturlage eine Kurskorrektur erfordere. „Unsere Unternehmen stehen massiv unter Druck. Hohe Arbeitskosten, hohe Energiepreise und immer mehr Bürokratie belasten die Betriebe täglich“, so Ecker. Neue Steuern, zusätzliche Belastungen oder weitere Bürokratie seien der falsche Weg.

Beschluss im Wirtschaftsparlament

  • Ein Antrag zur weiteren Senkung der Kammerumlage 2 (KU 2) wurde einstimmig beschlossen.
  • Der Antrag stammt von Wirtschaftsbund Niederösterreich, Freiheitliche Wirtschaft, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband und Liste Industrie.
  • Ziel: KU 2 schrittweise bis 2030 auf einen Hebesatz von 0,18 Prozent senken.
  • Seit 2024 wird die KU 2 jährlich gesenkt; gegenüber 2023 wurden die Mitgliedsbetriebe bereits um mehr als zwölf Prozent entlastet.
  • Ab 2030 werden die niederösterreichischen Unternehmen nach aktuellem Stand jährlich um rund 13 Millionen Euro entlastet – das entspricht einer Senkung der KU 2 um mehr als 25 Prozent gegenüber 2023.

Reformprozess: Ausrichtung auf Effizienz und Digitalisierung

WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer bezeichnete den Reformprozess als mehr als ein Sparprogramm: „Wir stellen Strukturen, Prozesse und Aufgaben auf den Prüfstand und richten unsere Leistungen noch konsequenter an den Bedürfnissen der Betriebe aus. Gleichzeitig investieren wir gezielt in Digitalisierung und Effizienz.“

Zum Abschluss unterstrich Ecker die Rolle der Unternehmen für den Standort: „Ohne Unternehmerinnen und Unternehmer gibt es keinen Wohlstand. Und ohne Leistung gibt es keine Zukunft. Deshalb werden wir weiterhin mit voller Kraft für bessere Rahmenbedingungen kämpfen.“

Quelle: Wirtschaftskammer Niederösterreich, OTS-Meldung vom 27.05.2026

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