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Wiens Spitäler am Limit: Gesundheitsversorgung in Gefahr!

23. April 2025
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Die Situation in Wiens Krankenhäusern spitzt sich dramatisch zu! Mit alarmierenden Worten machte Gemeinderat Michael Gorlitzer im Wiener Gemeinderat auf die kritische Lage aufmerksam. Ganze 905 Betten sind aktuell gesperrt – das sind rund 15 % der gesamten Kapazitäten. Der Grund: Es fehlt an Persona

Die Situation in Wiens Krankenhäusern spitzt sich dramatisch zu! Mit alarmierenden Worten machte Gemeinderat Michael Gorlitzer im Wiener Gemeinderat auf die kritische Lage aufmerksam. Ganze 905 Betten sind aktuell gesperrt – das sind rund 15 % der gesamten Kapazitäten. Der Grund: Es fehlt an Personal, und das hat weitreichende Folgen für die Gesundheitsversorgung in der Hauptstadt.

Gesundheitsnotstand in Wien: Warten auf Operationen

Die drastische Personalknappheit führt zu langen Wartezeiten auf dringend benötigte Operationen. Dies gefährdet die Versorgungssicherheit massiv, so Gorlitzer. Besonders tragische Einzelschicksale verdeutlichen die Dramatik der Lage: Ein dreijähriges Kind musste über ein Jahr auf einen notwendigen Eingriff warten, was seine Entwicklung stark beeinträchtigte.

Strukturelle Fehler und fehlende Strategie

Der Wiener Gesundheitsverbund sei in zentralen Bereichen fehlgeleitet, kritisiert Gorlitzer weiter. Die Zusammenlegung medizinischer Abteilungen und das Konzept der sogenannten Partner-Spitäler seien strategische Fehlentscheidungen. Während ganze OP-Abteilungen leer stehen, werden neue OP-Zentren geplant – ein Widerspruch, der auf grundlegende Missstände hinweist.

Personalnotstand: Die eigentliche Wurzel des Problems

Die Stadtregierung habe es versäumt, auf die Bedürfnisse der Pflege- und Gesundheitskräfte einzugehen. Unplanbare Überstunden und kurzfristige Dienstplanänderungen vertreiben die Fachkräfte aus dem System. Gorlitzer fordert flexible Arbeitszeitmodelle, ein modernes Dienstplanungssystem und die Abschaffung des Nebentätigkeitsverbots für Spitalsärzte.

Digitalisierung: Eine verpasste Chance

Auch in Sachen Digitalisierung hinkt Wien hinterher. Die Online-Buchung von Ambulanzterminen funktioniert kaum, und die elektronische Fieberkurve steckt noch in den Kinderschuhen. Hier sei dringender Handlungsbedarf gefragt, um mit Ländern wie Skandinavien Schritt zu halten, die längst moderne digitale Lösungen einsetzen.

Gorlitzers Fazit ist eindeutig: „Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Der Wiener Gesundheitsverbund stehe vor einem politischen Totalversagen und brauche dringend eine klare Strategie und modernes Management, um die Krise zu bewältigen.

Schlagworte

#Gesundheitskrise#Spitäler#Wien

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