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Wienerberger gibt 17.102 eigene Aktien an Vorstand aus - LTI-Programm

25. März 2026
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Der österreichische Baustoffriese Wienerberger AG steht vor einer Transaktion: Das Unternehmen plant die Lieferung von 17.102 eigenen Aktien an seine Vorstandsmitglieder im Rahmen des LTI-Programms 2023.

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Der österreichische Baustoffriese Wienerberger AG plant die Lieferung von 17.102 eigenen Aktien an Vorstandsmitglieder im Rahmen des Long-Term Incentive-Programms (LTI) 2023. Am 25. März 2026 veröffentlichte das börsennotierte Unternehmen einen Bericht gemäß den einschlägigen Bestimmungen des österreichischen Aktiengesetzes.

Was bedeutet das LTI-Programm?

Die vom Aufsichtsrat aufgestellte Vergütungspolitik 2020-2023 sieht vor, dass jedes Mitglied des Vorstands neben kurzfristigen Vergütungsbestandteilen Anspruch auf eine langfristige variable Vergütungskomponente in Form eines LTI-Programms hat. Ziel ist es, die Tätigkeit von Vorstandsmitgliedern stärker auf die Steigerung des Unternehmenswerts und auf langfristige Planung auszurichten.

Verteilung der Aktien

Unter dem LTI-Programm ergeben sich für das Jahr 2023 folgende maximale Lieferansprüche für Wienerberger-Aktien (Angaben im Bericht):

  • Heimo Scheuch: 7.072 Aktien
  • Gerhard Hanke: 3.390 Aktien
  • Harald Schwarzmayr: 3.434 Aktien
  • Solveig Menard-Galli (ausgeschieden aus dem Vorstand per Ende 2024): 3.205 Aktien

Daraus ergibt sich ein zu liefernder Gesamtbetrag von 17.102 Aktien. Den zu liefernden Aktien liegt gemäß den Bestimmungen des LTI-Programms ein Berechnungskurs von EUR 29,77 je Aktie zugrunde.

Rechtliche Grundlagen und Schutz der Aktionäre

Gemäß den im Bericht zitierten gesetzlichen Regelungen (u. a. § 65 Abs 1b Satz 4 AktG sowie analog § 153 Abs 4 iVm 159 Abs 2 Z 3 AktG) bedarf es keiner Hauptversammlungsbeschlussfassung für die Verwendung eigener Aktien zur Bedienung von Beteiligungsprogrammen. Über die beabsichtigte Veräußerung eigener Aktien wird ein gesonderter Bericht veröffentlicht; die Zustimmung des Aufsichtsrats darf frühestens zwei Wochen nach der Veröffentlichung eingeholt werden.

Der Bericht führt aus, dass durch den geringen Umfang der geplanten Lieferung von 17.102 Aktien (bis zu rund 0,016% des Grundkapitals) kein nennenswerter vermögensrechtlicher Nachteil für die Aktionäre entstehe. Zum Stichtag des Berichts hält die Gesellschaft 295.831 eigene Aktien bei einer Gesamtanzahl von 109.497.697 Aktien.

Weiteres Vorgehen

Der Bericht nennt als nächsten Schritt, dass die Aufsichtsratszustimmung frühestens zwei Wochen nach Veröffentlichung eingeholt werden darf und dass nach erfolgter Genehmigung sowie nach den im Bericht genannten Fristen die Lieferung der eigenen Aktien an die Vorstandsmitglieder erfolgen kann. Im Bericht wird ein Zeitfenster für die Lieferung genannt: frühestens 14. April 2026 bis spätestens 30. April 2026 (jeweils einschließlich).

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