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Eurovision Song Contest 2026: Top-Werte bei jungen Zuschauern

Internationale Kennzahlen zeigen Reichweiten, Social‑Media‑Rekorde und hohe Zustimmungswerte in Österreich

5. Juni 2026
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ORF bilanziert ESC 2026: 131 Mio. TV‑Zuseher in 35 Märkten, starke Online‑Kennzahlen und hohe Zustimmung in ORF‑Umfrage (n=1.000).

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien erreichte laut ORF sowohl bei traditionellen TV‑Zahlen als auch auf digitalen Plattformen hohe Werte. In 35 gemessenen TV‑Märkten verzeichnete der Wettbewerb 131 Millionen Zuseherinnen und Zuseher; gleichzeitig meldet der ORF Rekord‑Aufrufe und Interaktionen auf Social Media.

ORF‑Executive Producer Michael Krön wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Es freut mich sehr, dass wir trotz zahlreicher Boykottaufrufe im Vorfeld und dem Wegfall einiger wichtiger Märkte unsere Ziele erreicht haben. Die TV‑Reichweiten haben mit 131 Millionen unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Darüber hinaus finde ich schön, dass wir die jungen Zielgruppen besonders aktivieren und auf Social Media mit unserem Content Rekord‑Views erzielen konnten.“

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien im Überblick

Der diesjährige Wettbewerb fand in der Wiener Stadthalle statt; das Grand Final am 16. Mai wurde laut ORF in den 35 gemessenen TV‑Märkten von insgesamt 131 Millionen Personen gesehen. Der ORF verweist in der Bilanz darauf, dass ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr vor allem auf die Nichtteilnahme mehrerer Länder zurückzuführen sei.

Als Beispiele nennt die Aussendung Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien; diese Länder hatten im Vorjahr gemeinsam eine Reichweite von mehr als 28 Millionen Personen erzielt. Vor diesem Hintergrund bezeichnet der ORF den Reichweitenrückgang als strukturell erklärbar.

Starke TV‑Kennzahlen in ausgewählten Märkten

Unabhängig vom Gesamttrend verzeichneten etwa ein Drittel der gemessenen Märkte Zuwächse. Besonders hervorgehoben wird in der ORF‑Bilanz das Wachstum im Gastgeberland Österreich sowie in Australien, jeweils mit einem Plus von 1,2 Millionen Zuschauern.

In 14 von 35 teilnehmenden Märkten lag der Marktanteil bei mehr als 50 Prozent. Die höchsten Marktanteile meldeten Finnland (92,8 %), Schweden (85,5 %), Norwegen (83,4 %) und Dänemark (79 %). Für Österreich nennt die Aussendung konkrete Zahlen: Das Grand Final erreichte durchschnittlich rund 1,6 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, mit einem Marktanteil von bis zu 75 Prozent bei 12+ und 91 Prozent bei den 12‑ bis 29‑Jährigen.

Enorme Zuwächse bei digitalen Kennzahlen

Der ORF hebt in der Meldung hervor, dass offizielle Eurovision‑Inhalte zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2026 mehr als 2,75 Milliarden Aufrufe auf TikTok, Instagram, YouTube und Facebook erzeugten. Über die Show‑Woche (11. bis 17. Mai) wurden den Angaben zufolge über 39,3 Millionen Interaktionen auf den digitalen Kanälen verzeichnet; das sind mehr als die 39,1 Millionen im Vorjahr.

Für einzelne Plattformen nennt die Aussendung detaillierte Werte: TikTok‑Inhalte generierten zwischen dem 1. Jänner und dem 30. Mai 872,1 Millionen Aufrufe, was einem Anstieg von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In der Showwoche stiegen die Aufrufe auf TikTok laut ORF gegenüber 2025 um 33 Prozent. Auf Instagram erreichte der ESC erstmals mehr als eine Milliarde Aufrufe, ein Plus von 3,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Facebook‑Inhalte erzielten in demselben Zeitraum 247,8 Millionen Aufrufe und erreichten 43 Millionen Accounts, was ORF zufolge Zuwächse von 33,6 Prozent beziehungsweise 34,4 Prozent bedeutet; die Interaktionen stiegen auf rund 3,8 Millionen (plus fast 23 Prozent).

Online‑Bilanz des ORF

Der ORF meldet eigene Rekordwerte: Mit mehr als 450 Content Pieces erzielte das ORF‑Social‑Media‑Angebot rund 100 Millionen Views. Seit 24. April verzeichneten die ESC‑Live‑Streams und -Videos in Österreich 66 Millionen Nutzungsminuten.

Weiter nennt die Aussendung Zahlen für ORF.at‑Angebote: Storys, Live‑Ticker und Hintergrundberichte auf https://songcontest.ORF.at und im gesamten ORF.at‑Network erzeugten mehr als 13 Millionen Page Impressions. Auf https://debatte.ORF.at seien mehr als 14.000 Postings gesetzt worden. Für das ORF TELETEXT gingen im Rahmen von „TXT meets ESC“ mehr als 1.900 Kurztextbeiträge on air.

Junge Zielgruppen: Marktanteile und Demografie

Die ORF‑Bilanz betont den Erfolg bei jungen Zuschauerinnen und Zuschauern. Bei den 15‑ bis 24‑Jährigen erreichte das Grand Final laut Aussendung einen durchschnittlichen Marktanteil von 54,8 Prozent; dies sei viermal so hoch wie der durchschnittliche Marktanteil der ausstrahlenden Sender in dieser Zielgruppe (13,7 %).

Bei TikTok nennt die Meldung eine demografische Kennzahl: 37 Prozent der Followerinnen und Follower des offiziellen ESC‑Accounts sind demnach im Alter von 18–24 Jahren.

ORF‑Umfrage: Zustimmung in der österreichischen Bevölkerung

Weitere Zahlen liefert eine ORF‑Umfrage, die laut Aussendung zwischen dem 18. und 26. Mai durchgeführt wurde (INTEGRAL, online/telefonisch, n=1.000, repräsentativ für die österreichische Wohnbevölkerung 16+). Demnach wussten 98 Prozent der Befragten, dass der ESC 2026 am 16. Mai in der Wiener Stadthalle ausgetragen worden ist.

Laut Umfrage sind 74 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Austragung des ESC eine gute Möglichkeit war, Österreich in der Welt zu präsentieren; 72 Prozent erwarten laut ORF, dass dadurch der Österreich‑Tourismus belebt wird. 70 Prozent denken, dass Österreich dadurch in der Welt bekannter wird.

Zur Rolle des ORF als gastgebende Rundfunkanstalt gibt die Studie folgende Werte wieder: 68 Prozent finden, dass der ORF den Song Contest sehr gut und professionell organisiert und durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte der Befragten sagt laut ORF, dass der ORF durch die Austragung des ESC Österreich die Möglichkeit geboten habe, sich weltoffen und in seiner Vielfalt zu präsentieren; 49 Prozent sind der Auffassung, der ORF habe dadurch international an Ansehen gewonnen.

Jene, die das Finale verfolgt haben, bewerteten es laut Umfrage überwiegend positiv: 90 Prozent fanden es „professionell gemacht“, 79 Prozent „unterhaltsam“ und 90 Prozent hoben „eindrucksvolle Bühne/Technik“ hervor. 78 Prozent sahen Österreich als „attraktives Reiseland dargestellt“, 74 Prozent empfanden das Thema „United by Music“ als gut umgesetzt, 69 Prozent fanden die Show „spannend“ und 68 Prozent bezeichneten die Moderation als „sympathisch und kompetent“.

Zur gestalterischen Ausrichtung meldet die Umfrage Zustimmung für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit: 70 Prozent beurteilen es sehr oder eher gut, dass der ORF den ESC als Green Event veranstaltet hat; 80 Prozent bewerteten, dass die Finalshows für Gehörlose untertitelt, in internationale Gebärdensprache übersetzt und für Blinde und Sehbehinderte audiodeskribiert wurden.

Begriffe zum Eurovision Song Contest erklärt

Marktanteil

Der Marktanteil beschreibt den Anteil der Zuschauenden, die eine Sendung innerhalb einer definierten Zielgruppe und zu einer bestimmten Zeit sehen, normalerweise als Prozentwert. In der ORF‑Bilanz werden Marktanteile für ganze Länder und für Altersgruppen wie 12+ oder 12–29 Jahre genannt.

Grand Final

Als „Grand Final“ wird im ESC‑Kontext das abschließende Finale bezeichnet, in dem die Punktevergabe und die Platzierungen entschieden werden. Die Aussendung nennt Zuschauermengen und Marktanteile speziell für dieses Finalereignis.

Show‑Woche

Mit „Show‑Woche“ benennt der ORF den Zeitraum rund um die Live‑Woche des Wettbewerbs; in der Bilanz ist dies der 11. bis 17. Mai. Für diese Woche werden in der Aussendung beispielsweise Interaktionen und Aufrufe auf den digitalen Kanälen ausgewiesen.

Views, Aufrufe und Interaktionen

„Views“ bzw. Aufrufe und „Interaktionen“ sind Kennzahlen sozialer Plattformen, die Zugriffe auf Inhalte sowie Aktionen wie Likes, Shares oder Kommentare messen. Der ORF und die internationalen Kanäle des ESC nennen in der Meldung sowohl absolute Aufrufzahlen als auch prozentuale Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Green Event und Barrierefreiheit

Der Begriff „Green Event“ beschreibt laut ORF‑Aussendung eine Ausrichtung der Veranstaltung auf ökologische Aspekte; die Umfragewerte in der Meldung geben an, wie die österreichische Bevölkerung diese Ausrichtung bewertet. Zur Barrierefreiheit nennt die ORF‑Bilanz Maßnahmen wie Untertitel, Übersetzung in internationale Gebärdensprache und Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte.

Was die genannten Zahlen und Umfragewerte aussagen

Die ORF‑Aussendung präsentiert die TV‑Zahlen, digitalen Kennzahlen und Umfrageergebnisse als Bilanz des Gastgeberjahrs 2026. Die Meldung ordnet den Rückgang der Gesamtreichweite im Vergleich zum Vorjahr als hauptsächlich durch die Nichtteilnahme mehrerer Länder verursacht ein und führt konkrete Marktbeispiele und absolute Zahlen an.

Digitalzahlen und Umfragewerte werden in der Aussendung als ergänzende Indikatoren zur Publikumsresonanz präsentiert: neben globalen Aufrufen und Interaktionen nennt der ORF eigene Reichweiten‑ und Nutzungskennzahlen sowie die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Österreich.

FAQ zum ESC 2026 in Wien

Wie viele Menschen sahen den ESC 2026 laut ORF?

Die ORF‑Bilanz nennt 131 Millionen Zuseherinnen und Zuseher in 35 gemessenen TV‑Märkten. Diese Zahl bezieht sich auf die im Text genannten Messmärkte und wird in der Aussendung als Gesamtreichweite präsentiert.

Warum fällt die Reichweite im Jahresvergleich geringer aus?

Die Aussendung führt den Rückgang vor allem auf die Nichtteilnahme mehrerer Länder zurück. Als Beispiele nennt ORF Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien, die im Vorjahr gemeinsam eine Reichweite von mehr als 28 Millionen Personen erzielt hatten.

Welche digitalen Kennzahlen werden in der ORF‑Bilanz genannt?

Der ORF nennt für den Zeitraum 1. Jänner bis 30. Mai 2026 mehr als 2,75 Milliarden Aufrufe für offizielle ESC‑Inhalte auf TikTok, Instagram, YouTube und Facebook. Weiter werden konkrete Plattformwerte genannt: 872,1 Millionen Aufrufe auf TikTok, erstmals mehr als eine Milliarde Aufrufe auf Instagram sowie 247,8 Millionen Aufrufe auf Facebook.

Wie schnitt der ORF selbst online ab?

Der ORF gibt an, mit über 450 Content Pieces rund 100 Millionen Views auf seinen Social‑Media‑Kanälen erzielt zu haben. Die ESC‑Live‑Streams und -Videos erreichten seit 24. April 66 Millionen Nutzungsminuten in Österreich; zudem meldet der ORF mehr als 13 Millionen Page Impressions auf songcontest.ORF.at und dem ORF.at‑Network.

Wie bewertete die österreichische Bevölkerung den ESC laut Umfrage?

Die in der Aussendung zitierte ORF‑Umfrage (INTEGRAL, n=1.000, repräsentativ für 16+) nennt mehrere Zustimmungswerte: 74 Prozent sehen die Austragung als gute Möglichkeit, Österreich in der Welt zu präsentieren; 72 Prozent erwarten eine Belebung des Österreich‑Tourismus; 68 Prozent bewerten die ORF‑Organisation als sehr gut und professionell.

Welche Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit werden in der Umfrage erwähnt?

Laut ORF fanden 70 Prozent die Austragung als Green Event sehr oder eher gut, und 80 Prozent bewerteten die Barrierefreiheitsmaßnahmen positiv: die Finalshows seien untertitelt, in internationale Gebärdensprache übersetzt und für Blinde und Sehbehinderte audiodeskribiert worden.

Quellen und Kontakt

Quelle: ORF‑Aussendung zur Bilanz des Eurovision Song Contest 2026.

Webangebote des ORF, die in der Meldung genannt werden: https://songcontest.ORF.at">https://songcontest.ORF.at und https://debatte.ORF.at">https://debatte.ORF.at.

Kontakt laut Aussendung: Roman Horacek, Head of Communications, roman.horacek[at]orf.at; Organisation: Eurovision Song Contest / presse.ORF.at.

Schlagworte

#Eurovision Song Contest#ESC 2026#ORF#Social Media#Zuschauerzahlen#ORF ESC Bilanz#Fernsehen

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