Drei Menschen verloren in der vergangenen Woche ihr Leben bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen - ein 16-jähriger Leichtmotorradfahrer in Kärnten, ein Pkw-Lenker und ein Radfahrer.
Drei Menschen verloren in der vergangenen Woche ihr Leben bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen - ein 16-jähriger Leichtmotorradfahrer in Kärnten, ein Pkw-Lenker und ein Radfahrer. Diese Opfer erhöhen die Gesamtzahl der Verkehrstoten seit Jahresbeginn auf 74 Personen bis zum 12. April 2026.
Am Donnerstag, den 9. April 2026, kam ein 16-jähriger Leichtmotorradlenker im Bezirk Klagenfurt Land auf einer Landesstraße L in einer Rechtskurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit zu Sturz und schlitterte in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Pkw und wurde unter diesem eingeklemmt.
Der Leichtmotorradlenker konnte nur mit Hilfe eines Wagenhebers befreit werden, verstarb jedoch noch an der Unfallstelle an den erlittenen Verletzungen. Der Pkw-Lenker blieb bei dem Vorfall unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Jeweils eine Person kam in der Vorwoche auf einer Landesstraße B, einer Landesstraße L und einer Gemeindestraße ums Leben. Je ein Verkehrstoter musste in Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark beklagt werden.
Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils einem Fall eine nicht angepasste Geschwindigkeit, eine Vorrangverletzung und Unachtsamkeit/Ablenkung. Ein Verkehrstoter war ausländischer Staatsangehöriger.
Vom 1. Jänner bis 12. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz 74 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 82 und 2024 68.