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Bildung

Samariterbund Wien renovierte und erweiterte Zentrale

Bundesministerin Korinna Schumann, Stadtrat Peter Hacker und Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht bei Eröffnung in der Pillergasse

12. Juni 2026
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Die „Pillergasse neu“ vereint Ausbildungszentrum, Nachhaltigkeitsmaßnahmen und 125 Arbeitsplätze auf über 3.000 m²; rund 4.000 Personen werden jährlich geschult.

Der Samariterbund Wien hat seine Zentrale in der Pillergasse renoviert und erweitert: Auf mehr als 3.000 Quadratmetern entstand laut Aussendung ein Standort, der Ausbildungs- und Beratungsangebote, Arbeitsplätze sowie Räume für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und betreute Menschen zusammenführt. Die als „Pillergasse neu“ benannte Zentrale kombiniert demnach 125 Arbeitsplätze mit dem laufenden Schulungsbetrieb und einer Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung an einem Standort.

Die feierliche Eröffnung wurde von Vertreter:innen aus Bund, Stadt und Bezirk begleitet: Unter den Ehrengästen befanden sich Korinna Schumann, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sowie Mag. Dietmar Baurecht, Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus. Gemeinsam mit Vertreter:innen des Samariterbundes eröffneten sie den neuen Standort.

Die Zentrale in der Pillergasse: Fakten zur Renovierung und Erweiterung

Die neu gestaltete Zentrale umfasst nach Angaben des Samariterbundes mehr als 3.000 Quadratmeter Nutzfläche. Im Mittelpunkt steht ein modernes Ausbildungszentrum für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst, in dem jährlich rund 4.000 Menschen ausgebildet werden. Sieben flexibel koppelbare Seminarräume bieten Platz für bis zu 200 Teilnehmer:innen gleichzeitig.

Die Zusammenführung zentraler Bereiche in dem Gebäude ermöglicht dem Samariterbund laut Mitteilung, bislang extern angemietete Objekte aufzugeben und Angebote an einem Ort zusammenzuführen. Neben Schulungen und Beratung sind in der Zentrale auch Räume für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten vorgesehen – vom Jugendbereich über Führungskräfteausbildung bis zu Seniorentreffs und dem Katastrophenhilfsdienst.

Was Vertreter:innen aus Bund, Stadt und Bezirk sagten

Bundesministerin Korinna Schumann wird in der Aussendung mit einer ausführlichen Würdigung zitiert: „Mit der modernisierten Zentrale des Samariterbundes Wien entsteht ein Ort, der Ausbildung, soziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung auf vorbildliche Weise miteinander verbindet. Die Investition in moderne Infrastruktur, nachhaltige Energieversorgung und Krisenvorsorge stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit einer wichtigen Hilfsorganisation, sondern schafft auch beste Rahmenbedingungen für jene Menschen, die sich tagtäglich mit großem Engagement für andere einsetzen. Die neue Zentrale ist damit ein starkes Zeichen für Solidarität, Resilienz und eine zukunftsorientierte Gesundheits- und Sozialversorgung. Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen des Samariterbundes, die mit ihrem Einsatz jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.“

Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sagte: „Die Rettungsorganisationen sind in der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung essenziell; gut ausgebildetes Personal, gute Arbeitsbedingungen und damit zusammenhängend eine gute Infrastruktur sind die Grundvoraussetzungen für eine reibungslos funktionierende Rettungskette. Der Samariterbund ist eine der tragenden Säulen dieser Rettungskette in Wien und ich freue mich, dass ich heute an der Eröffnung der renovierten und erweiterten Zentrale des Wiener Samariterbundes teilnehmen darf.“

Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht wird mit den Worten zitiert: „Eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur ist für den Bezirk essenziell: Durch den Ausbau der Zentrale des Samariterbundes werden kurze Wege und schnelle Versorgung durch ausgebildete Sanitäter*innen sichergestellt. Dies ist neben der Eröffnung der beiden Primärversorgungszentren in den letzten Jahren, eine große Aufwertung für die Gesundheitsversorgung in Rudolfsheim-Fünfhaus.“

Resilienz und Nachhaltigkeit: technische Maßnahmen in der Pillergasse

Beim Umbau wurde laut Mitteilung besonderer Wert auf Resilienz und Nachhaltigkeit gelegt. Als infrastrukturelle Maßnahmen genannt werden unter anderem die Errichtung einer 60-kWp-Photovoltaikanlage sowie eine umfassende Blackout-Vorsorge inklusive einer Netzersatzanlage für das gesamte Gebäude. Außerdem beschreibt die Aussendung mehrere energetische Maßnahmen:

  • Optimierte Gebäudehülle mit einer angegebenen Senkung des Heizenergiebedarfs um rund 20 Prozent.
  • Fernwärme als Wärmeversorgung.
  • Energieeffiziente Kühlung mit Abwärmenutzung für die Warmwasseraufbereitung.
  • Kontrollierte Raumlüftung zur Steuerung des Raumklimas.

Diese Kombination aus Photovoltaik, Blackout-Vorsorge und energetischen Gebäudemaßnahmen wird in der Aussendung als Grundlage für einen „ressourcenschonenden Betrieb“ bezeichnet. Gleichzeitig wird die Stärkung der Resilienz der Rettungsorganisation als Ziel des Umbaus genannt.

Organisation, Nutzung und Räume in der neuen Zentrale

Die Zentrale vereint Ausbildungsangebote für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst sowie zahlreiche Angebote für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und betreute Menschen. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten sollen nach Angaben des Samariterbundes Begegnungsorte für Austausch und gemeinsame Aktivitäten bieten – Beispiele im Text reichen von der Samariterjugend über Seniorentreffs bis zum Katastrophenhilfsdienst.

Die sieben Seminarräume sind laut Aussendung flexibel koppelbar und ermöglichen die gleichzeitige Teilnahme von bis zu 200 Personen. Jährlich werden in der Zentrale rund 4.000 Menschen ausgebildet; die Kombination aus Schulungsbetrieb und Arbeitsplätzen (125) soll dem Samariterbund zufolge die Zusammenarbeit und operative Abläufe an einem zentralen Standort bündeln.

Begriffe erklärt: Resilienz, Photovoltaik, Blackout-Vorsorge, kontrollierte Raumlüftung

Resilienz: In der Aussendung wird Resilienz im Zusammenhang mit der Rettungsorganisation genannt. Allgemein bezeichnet Resilienz die Fähigkeit eines Systems, auch unter Belastung oder in Krisen seine Funktionen zu erhalten. Der Umbau zielt laut Mitteilung darauf ab, die Organisation für unterschiedlichste Krisensituationen besser aufzustellen.

Photovoltaik (60 kWp): Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. In der Pillergasse wurde eine Anlage mit einer installierten Leistung von 60 Kilowatt-Peak (kWp) installiert, wie die Aussendung angibt.

Blackout-Vorsorge / Netzersatzanlage: Als Blackout-Vorsorge bezeichnet die Mitteilung Maßnahmen, die den Betrieb des Gebäudes bei einem Ausfall der öffentlichen Stromversorgung sichern sollen. Teil dieser Vorsorge ist laut Aussendung eine Netzersatzanlage, die das Gebäude mit elektrischer Energie versorgen kann, wenn das Netz ausfällt.

Optimierte Gebäudehülle und kontrollierte Raumlüftung: Die Aussendung nennt eine optimierte Gebäudehülle, die den Heizenergiebedarf um rund 20 Prozent senken soll, sowie eine kontrollierte Raumlüftung. Letztere bezeichnet Systeme, die Frischluftzufuhr und Abluft steuern, um Luftqualität und Energieeffizienz zu verbessern.

Was die Zusammenführung zentraler Bereiche für den Betrieb bedeutet

Laut Mitteilung ermöglicht die räumliche Bündelung in der Pillergasse, bislang extern angemietete Objekte aufzugeben. Das soll dem Samariterbund zufolge dazu führen, dass Angebote an einem Ort zusammengeführt werden können. Die Kombination von Ausbildungszentrum, Beratungsstelle und Arbeitsplätzen an einem Standort wird in der Aussendung als Schritt beschrieben, der Zusammenarbeit und interne Abläufe stärken soll.

Die Zentrale bietet zugleich Räume für Begegnung und Austausch: Von der Samariterjugend über Führungskräfteausbildung bis hin zu Seniorentreffs und dem Katastrophenhilfsdienst – die Vielfalt der Nutzergruppen ist in der Mitteilung als zentrales Nutzungsmotiv genannt.

FAQ zur renovierten Zentrale des Samariterbundes Wien

Wie groß ist die neue Zentrale in der Pillergasse?

Die Aussendung nennt eine Fläche von mehr als 3.000 Quadratmetern. Diese Fläche umfasst nach Angaben des Samariterbundes Ausbildungsräume, Büros, Begegnungsbereiche und technische Gebäudeausstattung.

Wie viele Menschen werden in der Zentrale ausgebildet?

Im Ausbildungszentrum werden laut Mitteilung jährlich rund 4.000 Menschen in Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst geschult. Die sieben Seminarräume sind flexibel koppelbar und ermöglichen bis zu 200 Teilnehmer:innen gleichzeitig.

Wie viele Arbeitsplätze befinden sich in der Zentrale?

Die Aussendung spricht von 125 Arbeitsplätzen, die mit dem laufenden Schulungsbetrieb und einer Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung an einem Standort kombiniert werden.

Welche Nachhaltigkeits- und Resilienzmaßnahmen sind umgesetzt worden?

Genannt werden eine 60-kWp-Photovoltaikanlage, eine umfassende Blackout-Vorsorge inklusive Netzersatzanlage sowie energetische Maßnahmen wie eine optimierte Gebäudehülle (mit einer angegebenen Reduktion des Heizenergiebedarfs um rund 20 Prozent), Fernwärme, energieeffiziente Kühlung mit Abwärmenutzung für Warmwasser und eine kontrollierte Raumlüftung.

Wer hat die Zentrale eröffnet?

Zur Eröffnung waren laut Mitteilung Bundesministerin Korinna Schumann, Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht anwesend; sie eröffneten den Standort gemeinsam mit Vertreter:innen des Samariterbundes.

Welche Angebote sollen in der Zentrale stattfinden?

Die Mitteilung nennt Schulungen in Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst, Beratungsangebote (inklusive einer Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung) sowie Räume für Begegnung und Aktivitäten von Ehren- und Hauptamtlichen, von der Samariterjugend bis zu Seniorentreffs und dem Katastrophenhilfsdienst.

Quellen und Kontakt

Quelle: Arbeiter Samariter Bund LV Wien (Presseaussendung)

Fotolink (PW: R1SmEABMEq): https://cloud.samariterbund.net/s/d2neyKZXRtCqi5d (Fotocredit: Samariterbund/G. Pall)

Kontakt: Samariterbund Wien, Mag. Susanne Kritzer, Telefon: +43 (0)664 846 10 08, E-Mail: susanne.kritzer [at] samariterbund.net

Schlagworte

#Samariterbund Wien#Pillergasse#Ausbildungszentrum#Erste Hilfe#Photovoltaik#Resilienz#Nachhaltigkeit#Samariterbund#Sicherheit#Gesundheitspolitik#Katastrophen und Unfälle#Pflege#Soziales#Weiterbildung

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