Am 22.05.2026 wurde in Graz sichtbar, wie Kunst und Technologie zusammentreffen: Die Vernissage ‚Urban Forms‘ im neuen ACP Standort Herrgottwiesgasse zog etwa 170 Gäste an und verwandelte ein IT-Bü...
Am 22.05.2026 wurde in Graz sichtbar, wie Kunst und Technologie zusammentreffen: Die Vernissage ‚Urban Forms‘ im neuen ACP Standort Herrgottwiesgasse zog etwa 170 Gäste an und verwandelte ein IT-Büro in einen Ort der Begegnung. Für Graz und die Steiermark ist dieses Ereignis mehr als eine Ausstellung – es ist ein Signal, dass Digitalisierung und Kultur sich gegenseitig befruchten können. Die Verbindung aus Urban Art, Skulptur und digitalen Elementen macht die lokale Relevanz deutlich und eröffnet neue Perspektiven für Arbeit, Stadtbild und kulturelles Leben.
Die Vernissage ‚Urban Forms‘ zeigte Werke des Künstlerduos Stefan Temmel alias stebo und des Bildhauers Christian Gollob. Die Ausstellung verband Urban Art, Pop Art, Street Art sowie Skulpturen aus Stein, Bronze und Edelstahl mit digitaler Technologie wie NFC-Chips und digitalen Echtheitszertifikaten. Gastgeber Hubertus Seeberger, Geschäftsführer von ACP Süd, betonte, dass das Gebäude nicht nur als IT-Standort, sondern als Innovationshub und Begegnungsraum fungieren soll. Mit rund 170 Gästen wurde deutlich, wie groß das Interesse an dieser Symbiose aus Kunst und Digitalisierung in Graz ist.
Urban Art ist ein weiter Begriff für Kunstformen, die aus dem urbanen Umfeld stammen oder dieses thematisieren, typischerweise Street Art, Graffiti, Wandmalerei und verwandte Formate. In der Ausstellung ‚Urban Forms‘ trifft Urban Art auf klassische Skulptur und digitale Ergänzungen. Diese Form der Kunst ist oft öffentlichkeitswirksam, greift Alltagsthemen auf und kann urbane Räume ästhetisch und kulturell aufwerten. In Graz fungiert sie als Brücke zwischen öffentlichem Stadtraum und privaten Orten wie Unternehmensgebäuden, die zunehmend zur Plattform für kulturelle Präsentation werden.
Damit die Ausstellung auch für Nicht-Fachleute greifbar bleibt, werden zentrale Begriffe erklärt.
Urban Art beschreibt künstlerische Ausdrucksformen, die in städtischen Kontexten entstanden sind oder diese reflektieren. Dazu zählen Graffiti, Wandmalerei, Paste-ups und Installationen, aber auch kommerzialisierte Varianten wie limitierte Drucke und Ausstellungsformate. Urban Art zeichnet sich oft durch starke Bildsprache, unmittelbare Ansprache der Betrachterinnen und eine Nähe zum öffentlichen Raum aus. Im Fall von ACP Graz wird Urban Art nicht nur gezeigt, sondern integrativ in Fassade und Innenräume eingebunden, wodurch die Grenze zwischen Arbeitswelt und öffentlicher Kultur verwischt wird. Für viele Menschen bedeutet Urban Art eine niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeit mit zeitgenössischer Kunst.
NFC steht für Near Field Communication und bezeichnet eine Funktechnik für kurze Distanzen, die zum kontaktlosen Datenaustausch verwendet wird. In Kunstwerken können NFC-Chips Informationen wie Hintergrundtexte, Entstehungsdaten oder Verknüpfungen zu digitalen Echtheitszertifikaten speichern. Besucherinnen können mit einem Smartphone das Kunstwerk ‚antippen‘ und zusätzliche Inhalte abrufen. Diese Technik verknüpft das physische Objekt mit einer digitalen Ebene, erhöht die Interaktivität und ermöglicht neue Formen der Vermittlung und Dokumentation.
Digitale Echtheitszertifikate sind elektronische Nachweise, die die Authentizität eines Kunstwerks dokumentieren. Sie können Metadaten, Herkunftsinformationen oder Besitzhistorien enthalten und werden oft mit kryptografischen Verfahren gesichert. Im Kontext von ‚Urban Forms‘ bieten solche Zertifikate eine Möglichkeit, analoge Werke in der digitalen Welt nachvollziehbar zu machen. Für Sammlerinnen und Museen sind digitale Zertifikate ein zusätzlicher Schutz gegen Fälschungen und ein Mittel zur transparenten Provenienzverwaltung.
Der Begriff Innovation Hub bezeichnet einen physischen oder virtuellen Ort, an dem Menschen, Unternehmen und Institutionen zusammenkommen, um Ideen zu entwickeln, zu testen und zu vernetzen. Ein Innovations-Hub vereint oft Arbeitsflächen, Eventbereiche, Präsentationsräume und manchmal Gastronomie. ACP sieht sein neues Graz-Gebäude genau so: als offenen Raum, in dem IT, Kreativität und Community zusammenfinden. Solche Hubs fördern Wissensaustausch, Kooperationen und die Entstehung neuer Projekte zwischen Wirtschaft und Kultur.
ISO 27001 ist ein internationaler Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme. Er beschreibt Anforderungen an Prozesse, Organisation und technische Maßnahmen, die Schutz sensibler Daten sicherstellen sollen. Für Unternehmen wie ACP, die IT-Dienstleistungen anbieten, ist ISO 27001 relevant, weil sie Vertrauen bei Kundinnen schafft und dokumentiert, dass Informationssicherheit systematisch umgesetzt wird. Wenn Kunstwerke digitale Komponenten haben, sind Aspekte wie Datensicherheit und Zertifikatsmanagement ebenfalls wesentlich.
Eine Skulptur ist ein dreidimensionales Kunstwerk, hergestellt aus Materialien wie Stein, Bronze, Holz oder Metall. Skulpturen können rein ästhetisch, symbolisch oder funktional sein und prägen oft das Raumgefühl in Innen- und Außenbereichen. Christian Gollob verbindet Materialien wie Wasser, Stein, Bronze und Edelstahl, um Werke zu schaffen, die Menschen Freude bereiten. Skulpturen in einem Unternehmensgebäude verändern die Wahrnehmung des Arbeitsumfelds und laden zu Interaktion und Verweilen ein.
Die Verknüpfung von Kunst und Wirtschaft hat eine lange Tradition: Stiftungen, Sammlungen und Firmenausstellungen begleiteten industrielle und wirtschaftliche Entwicklung bereits im 19. und 20. Jahrhundert. In den letzten Jahrzehnten hat sich diese Beziehung verändert: Unternehmen öffnen sich stärker nach außen, Architektur wird zum Ausdruck ihrer Identität und Kunst wird gezielt als Instrument zur Kulturförderung, Mitarbeitermotivation und Markenbildung eingesetzt. Parallel dazu hat die Digitalisierung neue Formen des Kunstvermittlungs und der Provenienzverwaltung hervorgebracht. Digitale Echtheitszertifikate und interaktive Elemente wie NFC haben es möglich gemacht, dass ein Gemälde oder eine Skulptur nicht nur ein statisches Objekt ist, sondern Teil eines digitalen Ökosystems werden kann. In Österreich sind Projekte, die Kultur und Wirtschaft verbinden, in Städten wie Wien, Graz oder Linz zunehmend sichtbar. Die Vernissage in Graz ist Teil dieser Entwicklung: Ein IT-Unternehmen nutzt seine Infrastruktur, um Kunst fest in den Arbeits- und Stadtraum zu integrieren, und zeigt damit die aktuelle Verschmelzung von analoger Ästhetik und digitaler Kontrolle.
Im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern zeichnet sich Graz als kulturell aktive Stadt mit hoher Dichte an Kreativprojekten aus. Während in Wien große Institutionen dominieren, finden in Graz oft überschaubare, aber innovative Projekte statt, die eng mit lokalen Akteurinnen und Unternehmen vernetzt sind. In Bundesländern wie Tirol oder Vorarlberg haben besonders öffentliche Kulturförderungen die Integration von Kunst in städtische Räume vorangetrieben; dort sind oft andere Schwerpunkte, etwa in Architektur oder öffentlichem Raum, sichtbar. Deutschland bietet auf größerer Ebene vielfältige Modelle: Viele Unternehmen haben Museumsflächen oder Kunstsammlungen, insbesondere in Metropolen wie Berlin oder München. Die Schweiz wiederum ist bekannt für private Mäzenate und eine starke Kunstmarktstruktur, die Unternehmen und Kunstinstitutionen miteinander verbindet. Im direkten Vergleich zeigt sich: Graz profitiert von einer kompakten Kulturlandschaft, die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Kunst erleichtert. ACPs Projekt steht dabei für eine regionaltypische Mischung aus Innovationsfreude und lokalem Engagement.
Die Integration von Urban Art und Skulptur in einen IT-Standort wirkt auf mehreren Ebenen: für Mitarbeitende, Stadtbewohnerinnen und die lokale Kulturwirtschaft. Konkret bedeutet das:
Beispielhafte Szenarien: Eine Schulklasse besucht die Ausstellung und lernt über NFC-Chips, wie digitale Medien Kunsterlebnis erweitern. Ein Start-up nutzt den Innovationshub für ein Event und vernetzt sich mit Kreativen. Nachbarschaftsinitiativen verwenden die Skulpturen als Treffpunkt für kleine Kulturformate.
Die Pressemitteilung enthält einige konkrete Zahlen, die wir einordnen können: Die Vernissage verzeichnete rund 170 Gäste. ACP Süd zählt rund 200 Mitarbeitende an den Standorten Graz, Klagenfurt und Feldbach. Die ACP Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro und mehr als 2.600 Mitarbeitende sowie mehr als 50 Geschäftsstellen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Einige Analysen zu diesen Zahlen:
Quellenangabe: Alle Daten stammen aus der Pressemitteilung der ACP Gruppe vom 22.05.2026 und von der Unternehmensseite 'http://www.acp-gruppe.com'.
Die Aussage von Hubertus Seeberger, Geschäftsführer von ACP Süd, fasst die Intention zusammen: ‚Mit unserem neuen Standort wollten wir bewusst mehr schaffen als ein klassisches Bürogebäude. Das Gebäude soll ein Ort für Innovation, Begegnung und Inspiration sein – und genau das wurde bei dieser Vernissage eindrucksvoll sichtbar.‘ Dieses Zitat ist Teil der offiziellen Mitteilung und erklärt die strategische Ausrichtung des Standorts.
Blickt man nach vorne, sind mehrere Entwicklungen denkbar und wahrscheinlich. Erstens: Der Trend, Unternehmensstandorte als kulturelle Plattformen zu nutzen, dürfte wachsen. Firmen entdecken den Mehrwert von Kunst für Employer Branding, Kundenbindung und regionale Vernetzung. Zweitens: Digitale Technologien wie NFC, digitale Zertifikate oder erweiterte Realität werden die Vermittlung und den Handel mit Kunst weiter verändern. Künstlerinnen können neue Geschäftsmodelle entwickeln, Galerien und Sammler arbeiten verstärkt mit digitalen Nachweisen. Drittens: Eine engere Zusammenarbeit zwischen Kulturakteuren und IT-Unternehmen kann Innovationen in der Kunstvermittlung hervorbringen, etwa Bildungskonzepte, partizipative Kunstprojekte oder hybride Events. Für Graz bedeutet das: Eine nachhaltige Positionierung als Experimentierfeld, in dem Kultur und Technik sichtbar zusammenspielen. Langfristig könnten solche Projekte auch Fördermodelle beeinflussen, wenn öffentliche Mittel und Unternehmensengagement zusammenwirken.
Wer mehr über ACP und das Projekt erfahren möchte, findet Informationen auf der Unternehmensseite: www.acp-gruppe.com. Für Hintergrundberichte und verwandte Themen lesen Sie auch unsere Beiträge zu Urban Art in Graz, Corporate Art und Digitalisierung: Urban Art in Graz, Corporate Art und Innovation, NFC und digitale Echtheitszertifikate.
Die Vernissage ‚Urban Forms‘ zeigt exemplarisch, wie Unternehmen kulturelle Verantwortung übernehmen und Räume schaffen, die sowohl technologisch als auch künstlerisch relevant sind. Beobachten Sie die weitere Entwicklung dieses Standorts – es könnte ein Modell für andere Regionen werden.
Kontakt für Rückfragen: ACP Gruppe, Andreas Stemmer, Telefon: +43 1 89193 0, E-Mail: [email protected]. Quelle dieser Zusammenfassung: ACP Pressemitteilung, 22.05.2026.