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Kultur

Überlebenswunder: Die unglaubliche Geschichte der Mauthausen-Babys

5. Mai 2025 um 04:22
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Ein bewegendes Kapitel der Geschichte wird im Gedenkjahr 2025 in Wien lebendig: Die sogenannten „Mauthausen-Babys“ Hana Berger-Moran, Mark Olsky und Eva Clarke erzählen ihre unglaubliche Überlebensgeschichte. Diese drei Menschen wurden unter den schlimmsten Bedingungen im Konzentrationslager Mauthau

Ein bewegendes Kapitel der Geschichte wird im Gedenkjahr 2025 in Wien lebendig: Die sogenannten „Mauthausen-Babys“ Hana Berger-Moran, Mark Olsky und Eva Clarke erzählen ihre unglaubliche Überlebensgeschichte. Diese drei Menschen wurden unter den schlimmsten Bedingungen im Konzentrationslager Mauthausen geboren und sind heute lebende Zeugnisse der Stärke und des Lebenswillens.

Eine unvorstellbare Geburt unter unmenschlichen Bedingungen

Am 9. Mai 2025 wird in Wien ein ganz besonderes Zeitzeugengespräch stattfinden. Die drei Überlebenden wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs geboren. Ihre Mütter, alle Jüdinnen, überlebten die Hölle von Auschwitz und mussten ihre Schwangerschaften vor dem berüchtigten Lagerarzt Josef Mengele verstecken. Auf dem Weg ins KZ Mauthausen brachten sie ihre Kinder zur Welt – mit einem Gewicht von nur rund 1.500 Gramm.

Ein Vermächtnis für die Demokratie

„Die Geschichten dieser Menschen sind ein Vermächtnis an uns alle, unsere Demokratie aktiv zu schützen“, betont Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). Im Jubiläumsjahr der Befreiung ist es eine besondere Verantwortung, diese Geschichten sichtbar zu machen, um die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.

Freundschaft und Hoffnung

Seit ihrer ersten Begegnung im Jahr 2010 an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen verbindet Hana, Mark und Eva eine enge Freundschaft. Ihre Lebensgeschichten sind nicht nur Zeugnisse des unermesslichen Leids, sondern auch des unerschütterlichen Überlebenswillens und der Hoffnung.

Barbara Glück, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, erklärt: „Die individuellen Biografien der Überlebenden machen die Menschen hinter den Zahlen sichtbar und geben Einblick in die Vielfältigkeit der Schicksale zur Zeit des Nationalsozialismus.“

Ein klares Zeichen gegen das Vergessen

Die Veranstaltung am 9. Mai ist Teil der Aktivitäten unter dem Leitthema „Gemeinsam für ein Niemals wieder“. Das MKÖ lädt alle Generationen ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und ein klares Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zu setzen.

Die Veranstaltung findet um 10:00 Uhr im Cafe Caspar in Wien statt. Interessierte können sich beim Mauthausen Komitee Österreich unter der Telefonnummer 01-212 83 33 oder per E-Mail an [email protected] akkreditieren.

Schlagworte

#Demokratie#Erinnerung#KZ-Gedenkstätte#Mauthausen-Babys#Zeitzeugengespräch

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