Eine neue Ära der internationalen Hochschulkooperation beginnt: Der österreichische Universitätsverbund TU Austria und Kanada haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das herausragenden Studierenden der technischen Universitäten Österreichs systematisch Forschungsaufenthalte im Rahmen des Globalink Research Internship ermöglicht.
Der österreichische Universitätsverbund TU Austria und Kanada haben ein Memorandum of Understanding im Rahmen des Globalink Research Internship (GRI)-Programms unterzeichnet, um die Mobilität von Studierenden zu fördern und die internationale Vernetzung exzellenter Forschung zu stärken. Die Vereinbarung ermöglicht es herausragenden Studierenden der technischen Universitäten in Österreich, Forschungspraktika an kanadischen Universitäten zu absolvieren und hierfür ein Stipendium zu erhalten. Vorgesehen sind bis zu 13 Forschungsaufenthalte pro Jahr, bei denen Studierende für rund zwölf Wochen an internationalen Forschungsprojekten mitarbeiten und wissenschaftliche Kontakte knüpfen.
Das Globalink Research Internship ist ein internationales Programm der kanadischen Innovationsorganisation Mitacs und bringt Studierende mit Forschungsprojekten an Universitäten weltweit zusammen.
TU Austria ist eine 2010 von der Technischen Universität Wien, der Technischen Universität Graz und der Montanuniversität Leoben gegründete Allianz der technischen Universitäten Österreichs. Seit 2025 verstärken die Universität für Bodenkultur Wien, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck die TU Austria als assoziierte Mitglieder.
Unter dem Motto „feel. tech. europe.“ bündeln die Universitäten der TU Austria ihre Kräfte und nutzen Synergien, um in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik gemeinsam mehr zu erreichen und mit ihrer gebündelten Expertise als verlässlicher Partner für Industrie und Wirtschaft aufzutreten. TU Austria ist ein international vernetztes Forum und steht für exzellente Wissenschaft, wirtschaftliche Relevanz und nachhaltige Entwicklung in Österreich.
Für TU Austria ist die Vereinbarung ein weiterer Schritt zur Vertiefung strategischer Partnerschaften mit internationalen Forschungsstandorten.
„Internationale Kooperation ist ein zentraler Treiber für wissenschaftliche Exzellenz und Innovation. Das Globalink-Programm eröffnet unseren Studierenden die Möglichkeit, Forschung in einem internationalen Spitzenumfeld zu erleben und ihr Know-how global zu erweitern. Gleichzeitig stärken wir damit die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Kanada“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Präsident von TU Austria und Rektor der TU Wien.
Auch Kanada sieht in der Kooperation einen wichtigen Impuls für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation.
„Kanada ist stolz darauf, die internationale Forschungszusammenarbeit zu unterstützen und unsere Partnerschaft mit österreichischen akademischen Einrichtungen auszubauen. Programme wie Globalink werden den wissenschaftlichen Austausch zwischen Österreich und den führenden kanadischen Forschungsuniversitäten vertiefen und jungen Talenten aus Österreich die Möglichkeit bieten, langfristige wissenschaftliche Partnerschaften mit Kanada aufzubauen“, sagt Kanadas Botschafterin Alison Grant.
Durch die Kooperation entstehen Verbindungen zwischen den technischen Universitäten Österreichs und Forschungseinrichtungen in Kanada. Neben der Mobilität von Studierenden steht der globale Austausch von Wissen und Expertise im Mittelpunkt, sowie mögliche Forschungskooperationen im Rahmen von Horizon Europe.