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Tödlicher Gerüst-Einsturz am Alsergrund erschüttert Baubranche

Vier Arbeiter tot, einer kämpft ums Überleben - Gewerkschaft fordert lückenlose Aufklärung

18. März 2026
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Tragischer Arbeitsunfall in Wien: Beim Einsturz eines Gerüsts starben vier Bauarbeiter. Die Gewerkschaft verlangt vollständige Aufklärung.

Ein schwerer Arbeitsunfall am Wiener Alsergrund hat die österreichische Baubranche erschüttert. Beim Einsturz eines Gerüsts kamen vier Bauarbeiter ums Leben, ein weiterer Kollege kämpft derzeit im Krankenhaus ums Überleben. Der Unfall ereignete sich während der laufenden Arbeiten.

Gewerkschaft fordert vollständige Aufklärung

Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) forderte eine lückenlose Untersuchung der Unfallursachen. "Wir fordern volle Aufklärung. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und den Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle", sagte GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch sichtlich betroffen.

Arbeitnehmerschutz muss Priorität haben

"Der Schutz der Gesundheit der Bauarbeiter:innen muss immer und überall an erster Stelle stehen. Da gibt es keinen anderen Weg. Wenn so etwas passiert, muss genau hingeschaut werden. Und es muss gehandelt werden", forderte Muchitsch.

Forderungen der GBH

  • Rasche und vollständige Aufklärung
  • Klare Antworten, wie es zu diesem Unglück kommen konnte
  • Aus Fehlern lernen, um solche Unfälle künftig bestmöglich zu verhindern
  • Konsequente Kontrollen auf allen Baustellen

"Vom Auftraggeber über die Auftragnehmer bis zu den handelnden Menschen auf der Baustelle tragen alle Verantwortung. Es geht um Menschenleben. Es muss alles getan werden, damit jeder Bauarbeiter am Abend gesund nach Hause kommt", so Muchitsch abschließend.

Schlagworte

#Arbeitsunfall#Baugewerbe#Arbeitssicherheit#Wien#Gewerkschaft#GBH#Muschitsch#Unfall#Bau#Alsergrund#Tod#Katastrophen und Unfälle

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