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SPÖ-Stich: Social-Media-Verbot schützt Kinder, 74% Studie

27. Mai 2026
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27.05.2026: Die neuen Zahlen der ORF/API-Studie zeigen klar: Social Media ist für viele Kinder längst zur gesundheitsschädlichen Sucht geworden. 74 Prozent aller Kinder haben einen problematischen ...

27.05.2026: Die neuen Zahlen der ORF/API-Studie zeigen klar: Social Media ist für viele Kinder längst zur gesundheitsschädlichen Sucht geworden. 74 Prozent aller Kinder haben einen problematischen Social-Media-Konsum. Die Folgen sind Schlafstörungen, Einsamkeit und Depressionen. „Wegsehen ist keine Option“, stellt SPÖ-Jugendsprecher Paul Stich klar.

Social-Media-Verbot als Schutz für Kinder

Stich kritisiert, dass die Plattformen im Jugendschutz nicht ausreichend geliefert hätten: „Den Konzernen geht es um Profite auf Kosten der Menschen. Sie verdienen mit Sucht.“ Er fordert Regeln für Instagram, TikTok & Co: „Instagram, TikTok & Co brauchen Regeln und Ordnung. Wir schaffen sie für unsere Kinder.“ Daher führt die Bundesregierung ein Social-Media-Verbot unter 14 ein. Die Verantwortung dürfe nicht auf Eltern und Pädagog:innen abgewälzt werden. „Unser Social-Media-Verbot schützt Kinder vor Konzernen, die an ihrer Sucht verdienen. Kinder haben ein Recht auf Schlaf, echte Beziehungen und Schutz vor Sucht und Gewalt“, so Stich.

Kernaussagen der Studie und Forderungen

  • 74 Prozent aller Kinder haben einen problematischen Social-Media-Konsum.
  • Als Folgen werden Schlafstörungen, Einsamkeit und Depressionen genannt.
  • Laut Studie wollen zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen selbst ein solches Verbot.
  • SPÖ fordert ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige und betont, dass die Verantwortung nicht allein bei Eltern und Pädagog:innen liegen darf.

Reaktionen der politischen Oppositionspartei

Während die Bundesregierung Maßnahmen für die Sicherheit von Kindern setzt, spricht sich die FPÖ gegen das Social-Media-Verbot aus. „Wenn Konzerne unsere Kinder an Handy-Bildschirme fesseln, dann nennt die FPÖ das ‚Freiheit‘. Wenn Social Media unsere Kinder krank macht, dann nennt die FPÖ das ‚Gesundheit‘. Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, dann nennt die FPÖ das ‚Verbot‘. Die FPÖ sollte ehrlich sein und zugeben, dass sie der Schutz unserer Kinder nicht interessiert.“

Quelle: SPÖ-Parlamentsklub via OTS, Originalmeldung: ots.at

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