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Sonja Sagmeister als ORF-Kandidatin: Unterstützung wächst

Ehem. EU-Kommissar Franz Fischler und Wolfgang Petritsch begrüßen Sagmeisters Bewerbung und Programm

5. Juni 2026
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Sonja Sagmeister stellte ihr Programm vor und erhält öffentliche Unterstützung aus Zivilgesellschaft und Politik; sie weist auf eine formale Hürde für die Zulassung zum ORF-Hearing hin.

Sonja Sagmeister hat in einem Pressegespräch ihr Programm vorgestellt und darauf hingewiesen, dass sie als unabhängige Kandidatin die Stimme von zumindest einem Stiftungsrat benötigt, um ins Hearing der Bestgereihten zu kommen. Die Aussendung verbindet programmatische Aussagen mit dem Hinweis auf diese formale Voraussetzung für die nächste Auswahlstufe.

In der Mitteilung präsentiert Sagmeister zudem ein als "Anti-Privilegien-Programm" bezeichnetes Paket und ruft Unterstützerinnen und Unterstützer aus Zivilgesellschaft und Politik dazu auf, ihre Bewerbung zu bekräftigen. Die Aussendung nennt mehrere namentlich genannte Persönlichkeiten, die Sagmeister unterstützen.

Sonja Sagmeister: Programmvorstellung und formale Hürde für das Hearing

Laut der Aussendung hat Sonja Sagmeister ihr Programm in einem Pressegespräch vorgestellt. Dabei betont die Mitteilung, dass sie als unabhängige Kandidatin die Stimme von zumindest einem Stiftungsrat benötigt, um in das Hearing der Bestgereihten aufgenommen zu werden.

Die Angabe beschreibt die notwendige formale Bedingung für die Teilnahme am Hearing. Die Mitteilung nennt diese Voraussetzung als entscheidenden Schritt, ohne in der Aussendung anzugeben, welche Stiftungsräte bereits ihre Unterstützung zugesagt hätten.

Anti-Privilegien-Programm und Spargrundlage

In der Aussendung überrascht die Generalskandidatin mit einem als "Anti-Privilegien-Programm" bezeichneten Vorschlag. Demnach würde Sagmeister auf Dienstwagen und Chauffeur verzichten und diese Vorgabe auch für andere ORF-Direktoren vorsehen.

Zur Begründung führt die Mitteilung an: "In Zeiten des Sparens sind solche Privilegien dem Publikum nicht mehr zu erklären." Als Grundlage für ein künftiges Sparprogramm verweist Sagmeister laut Aussendung auf den erwarteten ersten Entwurf des Rechnungshofbericht; ohne diese Grundlage wären Sparansagen nach ihrer Darstellung "unseriös".

Unterstützung aus Zivilgesellschaft und Politik

Die Aussendung nennt mehrere Personen, die Sagmeister und ihr "Weißfunk"-Programm unterstützen. Genannt werden unter anderem Leo Stollwitzer (Präsident des Club Carinthia), der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler, der frühere EU-Parlamentarier Hans Peter Martin, Fred Turnheim (ÖJC-Präsident a.D. und Dokumentarfilmer) sowie der emeritierte Diplomat Wolfgang Petritsch.

Weiterhin werden Wilfried Seywald, Organisator der Europäischen Toleranzgespräche, und Dr. Christa Scharf genannt. Die Mitteilung führt zu Dr. Christa Scharf aus, sie habe "für Frauenrechte und gegen Postendeals im Finanzamt Braunau gekämpft" und gratuliere Sagmeister zu ihrer Zivil-Courage.

Personenkomitee mit europäischer Ausrichtung

Die Aussendung beschreibt die Unterstützergruppe als ein "europäisch gesinntes Personenkomitee". In der Mitteilung werden einzelne Unterstützer ausdrücklich mit ihrer früheren oder aktuellen Funktion benannt, was die Zusammensetzung des Komitees als Mischung aus zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und ehemaligen Amtsträgern darstellt.

Wolfgang Petritsch und Franz Fischler werden in der Mitteilung mit begründenden Aussagen zur Kandidatur zitiert. Petritsch wird als Präsident der Austrian Marshall Plan F. und des Kreisky Forums benannt; Fischler wird in der Aussendung als ehemaliger EU-Kommissar und ehem. Präsident Forum Alpbach genannt.

Wortmeldungen von Wolfgang Petritsch und Franz Fischler

Wolfgang Petritsch unterstützt laut Mitteilung die Forderung, Sagmeister für das Hearing zuzulassen, und begründet dies damit, dass sie in der Vorrunde die Ausschreibungskriterien laut EU-Gesetz erfüllt habe. Die Aussendung zitiert Petritsch mit den Worten: "Sonja Sagmeister ist eine Kandidatin mit starker europäischer Identität und Weltoffenheit".

Franz Fischler wird in der Mitteilung wie folgt wiedergegeben: “Die Neubestellung des GD im ORF ist eine einmalige Gelegenheit den ORF stärker auf Europa auszurichten. Sonja Sagmeister bringt dafür die besten Voraussetzungen mit. Daher unterstütze ich ihre Kandidatur”. Diese Äußerungen sind Teil der in der Aussendung dokumentierten Unterstützungsbekundungen.

Weißfunk-Programm: Unabhängigkeit im Journalismus

In der Aussendung wird Sagmeisters Programm unter dem Stichwort "Weißfunk" zusammengefasst; dieses Leitmotiv wird in Verbindung mit dem Ziel „Unabhängigkeit im Journalismus“ genannt. Die Mitteilung stellt heraus, dass dieses Programm Unterstützung aus der Zivilgesellschaft erhalten habe.

Konkrete Maßnahmen des "Weißfunk"-Programms werden in der vorliegenden Aussendung nicht weiter ausgeführt; die Mitteilung verwendet den Begriff als programmatischen Rahmen für die vorgestellten Reformideen und für die Bitte um Unterstützung.

Schuld, Verfahren und Institutionen erklärt: ORF, Stiftungsrat, Rechnungshofbericht, Hearing und Weißfunk

ORF: Der Österreichische Rundfunk (ORF) ist in der Mitteilung der institutionelle Bezugspunkt der Kandidatur. Die Aussendung bezieht sich auf die Neubestellung der Generaldirektion (GD) im ORF und auf interne Vorgaben für ORF-Direktoren, die Sagmeister ansprechen möchte.

Stiftungsrat: Der Stiftungsrat wird in der Mitteilung als Entscheidungsebene genannt, deren Stimme für die Zulassung einer unabhängigen Kandidatin zum Hearing erforderlich ist. Konkret heißt es, dass Sagmeister die Stimme von zumindest einem Stiftungsrat benötigt, um teilnahmeberechtigt zu sein; die Aussendung nennt diese Stimmabgabe als formale Bedingung.

Rechnungshofbericht: Die Mitteilung verweist auf einen erwarteten ersten Entwurf des Rechnungshofbericht. Sagmeister nennt diesen Entwurf nach Angaben der Aussendung als Grundlage für geplante Sparprogramme; die Aussendung zitiert sie mit der Aussage, ohne diese Grundlage wären Sparansagen "unseriös".

Hearing: Das Hearing wird in der Mitteilung als nächster Auswahlschritt für die Bestgereihten genannt. Die Aussendung macht deutlich, dass nur formal zugelassene Kandidatinnen und Kandidaten in dieses Hearing kommen können und dass die Zulassung von der Stimmabgabe eines Stiftungsrats abhängt.

Weißfunk: "Weißfunk" wird in der Aussendung als Name des Programms verwendet, mit dem Sagmeister Unabhängigkeit im Journalismus verbinden möchte. Die Mitteilung nennt das Programm als prägnante Bezeichnung, gibt aber in dieser Aussendung keine detaillierten Umsetzungsmaßnahmen an.

Was die Forderung nach einer Stiftungsratsstimme konkret bedeutet

Die Aussendung nennt die Stimme von zumindest einem Stiftungsrat als Voraussetzung, damit eine als unabhängig eingereichte Kandidatin zum Hearing der Bestgereihten zugelassen wird. Dies wird in der Mitteilung als formale Hürde für die nächste Auswahlrunde dargestellt.

Die Mitteilung gibt keine Auskunft darüber, welche Stiftungsräte eine solche Stimme bereits angekündigt hätten oder in welcher Frist diese Unterstützung erfolgen müsste. In der Aussendung bleibt offen, wie viele Stiftungsräte letztlich zustimmen werden.

Wie Unterstützerinnen und Unterstützer aktiv werden können

Die Aussendung nennt konkrete Kontaktwege für die Unterstützung des Reformprogramms von Sonja Sagmeister. Bürgerinnen und Gebührenzahlerinnen können demnach eine E-Mail an stiftungsrat[at]orf.at schicken oder die Vorsitzenden heinz.lederer[at]orf.at beziehungsweise gregor.schütze[at]orf.at kontaktieren.

Die Mitteilung stellt diese Adressen als Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme dar, um Unterstützung für die Zulassung Sagmeisters zum Hearing zum Ausdruck zu bringen. Weitere Details zu formalen Vorgaben für solche Zuschriften nennt die Aussendung nicht.

FAQ zur Kandidatur von Sonja Sagmeister

Wer ist Sonja Sagmeister und welche Rolle beansprucht sie?
In der Aussendung wird Sonja Sagmeister als Generalskandidatin bezeichnet; sie wird zudem als gebürtige Villacherin genannt. Sie hat nach eigenen Angaben ein Programm vorgestellt, das in der Mitteilung unter dem Stichwort "Weißfunk" firmiert und Unabhängigkeit im Journalismus als Leitidee nennt.

Was hat Sagmeister im Pressegespräch angekündigt?
Die Mitteilung berichtet, dass Sagmeister ihr Programm vorgestellt hat und ein "Anti-Privilegien-Programm" vorschlägt. Konkret nennt die Aussendung den Verzicht auf Dienstwagen und Chauffeur für sich selbst und die Vorgabe, diese Praxis auch auf andere ORF-Direktoren auszuweiten; sie begründet dies mit dem Hinweis auf Sparnotwendigkeiten.

Welche formale Hürde nennt die Aussendung für das Hearing?
In der Mitteilung heißt es, dass Sagmeister als unabhängige Kandidatin die Stimme von zumindest einem Stiftungsrat benötigt, um ins Hearing der Bestgereihten zu kommen. Die Aussage beschreibt dies als notwendige Bedingung für die Teilnahme am Hearing; die Aussendung gibt keine weiteren Details zu Zeitpunkten oder zu bereits gegebenen Unterstützungszusagen an.

Wer unterstützt die Kandidatur laut Aussendung?
Genannte Unterstützerinnen und Unterstützer sind unter anderem Leo Stollwitzer (Präsident des Club Carinthia), Franz Fischler (ehem. EU-Kommissar), Hans Peter Martin (früherer EU-Parlamentarier), Fred Turnheim (ÖJC-Präsident a.D. und Dokumentarfilmer), Wolfgang Petritsch (Präsident der Austrian Marshall Plan F. und des Kreisky Forums), Wilfried Seywald und Dr. Christa Scharf. Die Aussendung präsentiert diese Personen als Teil eines "europäisch gesinnten Personenkomitees" zu Gunsten von Sagmeisters Bewerbung.

Welche Äußerungen werden in der Mitteilung von Petritsch und Fischler zitiert?
Wolfgang Petritsch wird in der Aussendung mit der Einschätzung zitiert: "Sonja Sagmeister ist eine Kandidatin mit starker europäischer Identität und Weltoffenheit." Franz Fischler wird in der Mitteilung mit der Aussage wiedergegeben, die Neubestellung der Generaldirektion sei eine Chance, den ORF stärker auf Europa auszurichten, und er äußert, Sagmeister bringe dafür die besten Voraussetzungen mit.

Wie können Bürgerinnen und Gebührenzahlerinnen Unterstützung zeigen?
Die Aussendung nennt als Weg der Unterstützung das Versenden einer E-Mail an stiftungsrat[at]orf.at oder an die Vorsitzenden heinz.lederer[at]orf.at beziehungsweise gregor.schütze[at]orf.at. Die Mitteilung stellt diese Kontaktwege als Möglichkeit dar, öffentliches Interesse an einer Zulassung Sagmeisters zum Hearing zu bekunden.

Quellen und Kontakt

Quelle: OTS-Aussendung, Herausgeber Sonja Sagmeister.

Kontakt (privat): Dr. Sonja Sagmeister, MA — Telefon: 06648178419 — E-Mail: dr.sagmeisterbrandner[at]gmail.com — Persönliches Profil:

Schlagworte

#Sonja Sagmeister#ORF#Generalskandidatin#Weißfunk#Rechnungshofbericht

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