Am 16. Juli um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ behandelt Paketsteuer, AMS‑„Zwischenparken“ und Grundwasser‑Alarm. Sendetermin: 16. Juli, 22.30 Uhr.
Dieter Bornemann präsentiert das ORF‑Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. In der Ausgabe werden mehrere wirtschaftspolitische und ökologische Themen behandelt, die in Österreich aktuell kontrovers diskutiert werden.
Auf dem Programm stehen drei Schwerpunkte: der kürzlich vom Nationalrat beschlossene Einstieg in eine Paketsteuer, die Praxis des sogenannten „Zwischenparkens“ von Beschäftigten beim AMS und die Lage des österreichischen Grundwassers während anhaltender Hitzeperioden. Zu jedem Thema berichten namentlich genannte Redakteurinnen und Redakteure der Sendung.
Die Sendung beginnt mit „Streit um Paketsteuer – was jetzt auf die Kunden zukommt“. Laut Ankündigung hat der Nationalrat in der Vorwoche die Paketsteuer beschlossen; ab 1. Oktober soll jedes Paket bis zu 2,40 Euro mehr kosten. Als Betroffene nennt die Sendung Onlinehändler mit mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Österreich und führt Beispiele wie Amazon, Otto oder Ikea an. Es wird zudem erwähnt, dass auch kleinere Händler betroffen sein können, wenn sie über Plattformen wie Amazon verkaufen. In der Ankündigung wird als Absicht der Maßnahme genannt, Geld für die „leeren Staatskassen“ zu lukrieren und dem kleinen Handel Rückenwind zu geben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Widerstand der betroffenen Online‑Konzerne groß ist und erste Klagen angekündigt wurden. Offen bleibt laut Ankündigung die Frage, ob letzten Endes die Konsumentinnen und Konsumenten die Mehrkosten tragen werden. Bericht: Bettina Fink, Michael Mayrhofer.
Weiteres Thema ist „‚Zwischenparken‘ beim AMS – Wirtschaften auf Kosten des Steuerzahlers“. Hier nennt Eco eine Summe: 700 Millionen Euro kostet dem Staat dieses Vorgehen jährlich. Vor allem in saisonalen Betrieben, im Baugewerbe und im Tourismus meldeten Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorübergehend beim AMS an, anstatt sie durchgehend zu beschäftigen. Während dieser Zeit trage die Allgemeinheit die Kosten, heißt es in der Sendungsankündigung. Zudem werde die Praxis auch in anderen Branchen genutzt, um bei schwacher Auftragslage Personalkosten einzusparen, und es werde die Frage gestellt, ob dies wirtschaftlich notwendig sei oder Unternehmerisches Risiko auf den Steuerzahler verlagert werde. Bericht: Ines Ottenschläger, Zoe Raftl.
Als dritten Schwerpunkt nennt Eco „Grundwasser‑Alarm – warum wir für den Notfall nicht gerüstet sind“. Die Ankündigung spricht von anhaltender Hitze und zu wenig Regen; die Grundwasserspiegel seien österreichweit auf einem historischen Tiefstand. Einzelne Gemeinden hätten stundenweise Wasser abschalten müssen. Kritik werde darin geäußert, dass es bei Grundwasserknappheit kein ausgefeiltes Notfallmanagement gebe und dass Länder und Bund nicht genau wüssten, wie viel Grundwasser von wem zu welchem Zeitpunkt entnommen werde. Landwirtschaft und Industrie nutzten oft eigene Brunnen, heißt es in der Sendung. Ein bundesweites Grundwasser‑Entnahmeregister soll nun „blinde Flecken“ bei der Wassernutzung ausleuchten, es wird aber zugleich darauf hingewiesen, dass dadurch Konflikte programmiert seien. Bericht: Bettina Fink, Sonja Hochecker.
Laut ORF‑Ankündigung hat der Nationalrat die Paketsteuer in der vergangenen Woche beschlossen. Als Inkrafttreten wird der 1. Oktober genannt; ab diesem Datum soll jedes Paket bis zu 2,40 Euro mehr kosten. Als Ziel der Regelung nennt die Sendung, Einnahmen für die angeblich leeren Staatskassen zu lukrieren und dem kleinen Handel Rückenwind zu geben. Betroffen seien Händler mit einem Jahresumsatz in Österreich von mehr als 100 Millionen Euro; namentlich genannte Beispiele sind Amazon, Otto und Ikea. Die Ankündigung weist darauf hin, dass auch kleinere Händler betroffen sein können, wenn sie über Plattformen wie Amazon verkaufen. Weiter schreibt die Sendung, dass Widerstand aus der Branche groß ist und erste Klagen angekündigt wurden. Offen bleibe in der Ankündigung die Frage, ob die Konsumentinnen und Konsumenten letztlich die Kosten tragen.
Eco nennt eine jährliche Belastung des Staates durch „Zwischenparken“ von Beschäftigten in der Höhe von 700 Millionen Euro. Die Sendung führt aus, dass diese Praxis vor allem in saisonalen Betrieben, im Baugewerbe und im Tourismus vorkomme: Unternehmen meldeten Mitarbeitende vorübergehend beim Arbeitsmarktservice (AMS) an, anstatt sie durchgehend zu beschäftigen. Während dieser Zeit trage die Allgemeinheit die Kosten, so die Ankündigung. Die Sendung stellt zudem dar, dass diese Vorgehensweise auch in anderen Branchen genutzt werde, um bei schwacher Auftragslage Personalkosten einzusparen, und fragt, ob es sich dabei um wirtschaftliche Notwendigkeit oder um das Verlagern unternehmerischen Risikos auf den Steuerzahler handele.
In der Sendungsankündigung skizziert Eco die aktuelle Lage: Anhaltende Hitze und zu wenig Regen hätten in Österreich zu Grundwasserspiegeln auf einem historischen Tiefstand geführt. Einzelne Gemeinden hätten infolgedessen stundenweise die Wasserversorgung abgeschaltet. Kritikpunkte, die die Sendung nennt, betreffen ein vermeintlich fehlendes, ausgefeiltes Notfallmanagement für Grundwasserknappheit sowie die Aussage, dass Länder und Bund nicht genau wüssten, wie viel Grundwasser von wem und wann entnommen werde. Die Ankündigung verweist auf die Nutzung privater Brunnen durch Landwirtschaft und Industrie. Als Maßnahme wird ein bundesweites Grundwasser‑Entnahmeregister genannt, das blinde Flecken bei der Wassernutzung ausleuchten soll; zugleich wird im Text darauf hingewiesen, dass dadurch Konflikte vorprogrammiert seien.
Nationalrat: Der Nationalrat wird in der Ankündigung als das Gremium genannt, das die Paketsteuer beschlossen hat; die Sendung referiert auf den Beschluss in der Vorwoche.
Paketsteuer: In der Sendung bezeichnete Bezeichnung für eine neue Abgabe, die laut Ankündigung ab 1. Oktober eingeführt wird und die Paketpreise um bis zu 2,40 Euro verteuern kann. Als Ziel wird im Text die Einnahmeerzielung für den Staat und die Unterstützung des kleinen Handels genannt.
Arbeitsmarktservice (AMS): In der Ankündigung wird das AMS als die Institution genannt, bei der Beschäftigte vorübergehend angemeldet werden, wenn Unternehmen sie „zwischenparken“.
„Zwischenparken“: So nennt Eco das Verfahren, Beschäftigte vorübergehend beim AMS anzumelden, anstatt sie durchgehend zu beschäftigen; die Sendung stellt dies als Praxis dar, die Kosten für eine bestimmte Zeit auf die Allgemeinheit überträgt.
Grundwasser‑Entnahmeregister: In der Sendung wird ein bundesweites Register genannt, das laut Ankündigung blinde Flecken bei der Wassernutzung ausleuchten soll, weil derzeit nicht genau bekannt sei, wie viel Grundwasser von wem zu welchem Zeitpunkt entnommen werde.
Grundwasserspiegel: Die Ankündigung spricht von österreichweit historisch niedrigen Grundwasserspiegeln infolge anhaltender Hitze und zu wenig Regen. In Einzelfällen habe das zu stundenweisen Abschaltungen der Wasserversorgung geführt.
Die Ankündigung nennt als Presenter Dieter Bornemann. Die drei vorgestellten Beiträge werden namentlich mit den verantwortlichen Reportern versehen: Bettina Fink und Michael Mayrhofer beim Thema Paketsteuer; Ines Ottenschläger und Zoe Raftl zum Thema „Zwischenparken“; Bettina Fink und Sonja Hochecker beim Thema Grundwasser. Ausgestrahlt wird die Sendung am Donnerstag, 16. Juli 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2; gleichzeitig wird ORF ON als begleitende Plattform genannt.
Die Ankündigung nennt Donnerstag, den 16. Juli 2026, um 22.30 Uhr als Sendetermin. Die Ausstrahlung erfolgt in ORF 2; ORF ON wird als Plattform für die Ausgabe ebenfalls genannt.
Eco berichtet, dass der Nationalrat in der Vorwoche die Paketsteuer beschlossen habe und dass ab 1. Oktober jedes Paket bis zu 2,40 Euro teurer werden könne. Die Sendung nennt als Betroffene Onlinehändler mit mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Österreich und führt Amazon, Otto und Ikea als Beispiele an.
Laut Ankündigung sind in erster Linie große Onlinehändler mit mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Österreich betroffen. Die Sendung verweist zudem darauf, dass auch kleinere Händler betroffen sein können, wenn sie Produkte über Plattformen wie Amazon verkaufen.
In der Sendungsankündigung beschreibt „Zwischenparken“ das Vorübergehend‑Anmelden von Beschäftigten beim AMS anstelle einer durchgehenden Beschäftigung. Eco nennt 700 Millionen Euro als jährliche Belastung des Staates durch diese Praxis und führt vor allem saisonale Betriebe, Baugewerbe und Tourismus als typische Bereiche an.
Eco spricht von anhaltender Hitze und zu wenig Regen und berichtet von historischen Tiefständen der Grundwasserspiegel in Österreich. Einzelne Gemeinden hätten stundenweise Wasser abschalten müssen; die Sendung verweist auf Kritik an fehlendem Notfallmanagement und auf die geplante Einführung eines bundesweiten Grundwasser‑Entnahmeregisters.
Die Ankündigung nennt namentlich die Autorinnen und Autoren: Bettina Fink und Michael Mayrhofer berichten zum Thema Paketsteuer; Ines Ottenschläger und Zoe Raftl zum Thema „Zwischenparken“ beim AMS; Bettina Fink und Sonja Hochecker zum Grundwasser‑Beitrag.
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