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Bildung

Sonderschulen bleiben unverzichtbar, fordert NÖAAB

27. Mai 2026
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27. Mai 2026 – Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) hat die Monate April und Mai ganz dem Thema Sonderpädagogik gewidmet und in allen 20 Bezirken Gespräche gefü...

27. Mai 2026 – Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) hat die Monate April und Mai ganz dem Thema Sonderpädagogik gewidmet und in allen 20 Bezirken Gespräche geführt.

Sonderschulen und Sonderpädagogik

„Die Rückmeldungen aus den Gesprächen sind eindeutig: Wir brauchen weiterhin Sonderschulen und wir brauchen einen eigenständigen Studiengang Sonderpädagogik“, betont NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister und weiter: „Sonderschulen leisten seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur individuellen Förderung von Kindern mit besonderen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen. Kleine Klassen, speziell ausgebildete Fachkräfte und ein geschütztes Umfeld ermöglichen Bildungserfolge, die in Regelschulen oft nicht in gleicher Weise erreicht werden können.“

Ergebnisse der Gespräche

  • Die Monate April und Mai wurden dem Thema Sonderpädagogik gewidmet.
  • In allen 20 Bezirken Niederösterreichs fanden Gespräche mit Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern sowie Personalvertreterinnen und Personalvertretern statt.
  • Der NÖAAB bekennt sich zu einem differenzierten Bildungssystem und sieht neben inklusiven Angeboten auch spezialisierte Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler mit hohem Pflegebedarf oder schweren Beeinträchtigungen als notwendig an.

Appell und Kritik an Bundesebene

„Genau das bestätigen uns Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie betroffene Eltern. Die Praxis zeigt klar: Es braucht ein duales System. Die Sonderschule muss ein fixer Bestandteil unserer Bildungslandschaft bleiben“, so Teschl-Hofmeister.

Kritik an aktuellen bildungspolitischen Debatten auf Bundesebene formuliert NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner: „Unsere Abgeordneten und Bezirksobleute sind täglich im Austausch mit den Menschen und wissen, wo der Schuh drückt. Bildungsminister Wiederkehr sollte stärker auf die Expertise unserer Pädagoginnen und Pädagogen hören, anstatt Experimente wie eine sechsjährige Volksschule voranzutreiben, die viele Gemeinden organisatorisch und finanziell massiv belasten würde“, erläutert Katja Seitner abschließend.

Quelle: NÖAAB / OTS

Kontakt: NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund, Telefon: 02742 9020 5000, E-Mail: kommunikation [at] noeaab.at, Website: https://www.noeaab.at

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#Behinderung

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