Ein wichtiges Signal für die österreichische Tourismusbranche: Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Seilbahnwirtschaft wurden erfolgreich abgeschlossen. Rund 17.500 Beschäftigte in 250 Seilbahnunternehmen können sich über eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 3,57 Prozent freuen. Besonders erfreulich ist dabei, dass niedrigere Einkommen und Lehrlinge mit einem Plus von 3,74 Prozent überproportional profitieren. Der neue Kollektivvertrag gilt ab 1. Mai 2026 bis 30. April 2027 und setzt damit wichtige Zeichen für eine der bedeutendsten Branchen des heimischen Tourismus.
Ein wichtiges Signal für die österreichische Tourismusbranche: Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Seilbahnwirtschaft wurden erfolgreich abgeschlossen. Rund 17.500 Beschäftigte in 250 Seilbahnunternehmen können sich über eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 3,57 Prozent freuen. Besonders erfreulich ist dabei, dass niedrigere Einkommen und Lehrlinge mit einem Plus von 3,74 Prozent überproportional profitieren. Der neue Kollektivvertrag gilt ab 1. Mai 2026 bis 30. April 2027.
Das Verhandlungsteam der Gewerkschaft vida unter der Leitung von Andreas Hochwimmer, Vorsitzender des vida-Berufsgruppenausschusses Seilbahnen, konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen Abschluss erzielen. Die 3,57-prozentige Lohnerhöhung wird unter Einrechnung eines Sockelbetrages von mindestens 80 Euro berechnet. Der Einstiegslohn in der Seilbahnbranche wurde auf 2.218 Euro brutto monatlich angehoben.
Lehrlinge erhalten eine Lohnerhöhung von 3,74 Prozent. Kajetan Uriach, Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft vida Salzburg, begrüßt den guten Lohnabschluss und betont die Bedeutung gut ausgebildeter Lehrlinge für die Branche: "Die Seilbahnwirtschaft Österreichs achtet auf Sicherheit und hohe Qualität. Um diese dauerhaft zu sichern, sind gut ausgebildete Lehrlinge für alle in der Branche wichtig. Auch mit dem anstehenden Generationenwechsel ist es erforderlich, das relevante Fachwissen und auch die Liebe zum Beruf weiterzugeben."
In der Seilbahnwirtschaft Österreich arbeiten zu den saisonalen Spitzenzeiten rund 17.500 Beschäftigte in 250 Seilbahnunternehmen. Die Branche sichert zudem regional wichtige Arbeitsplätze in den Tourismusregionen.
Uriach betont, dass die Sozialpartnerschaft in der Seilbahnwirtschaft stabil ist: "Auch die heurigen Verhandlungen waren wieder stets von gegenseitigem Respekt geprägt und haben bewiesen, dass sich die Verhandlungspartner in dieser für Österreich so wichtigen Branche auf Augenhöhe begegnen können."