Nebenanlagen, Gehsteige und rund 370 m Fahrbahn werden erneuert; Sperren und Umleitungen im Juli
Arbeiten an den Nebenanlagen durch die Straßenmeisterei Eggenburg haben begonnen. Fräsen und Asphaltieren sind für 22.–31. Juli geplant, mit Vollsperre und Umleitungen.
Die Ortsdurchfahrt von Stoitzendorf im Gemeindegebiet Eggenburg wird im Zuge der Landesstraße B 2 saniert und verkehrssicher umgestaltet. Die Arbeiten an den Nebenanlagen durch die Straßenmeisterei Eggenburg haben laut Mitteilung des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung kürzlich begonnen; die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten inklusive Anpassung sämtlicher Kanaldeckel sind für den Zeitraum von 22. bis 31. Juli vorgesehen.
Die Maßnahmen umfassen sowohl Arbeiten an den Nebenanlagen als auch die Erneuerung der Fahrbahn. Während Teilabschnitte unter halbseitiger Sperre hergestellt werden, ist für die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten im Baustellenbereich eine vollständige Sperre der Landesstraße erforderlich. Für die Zeit der Sperre sind Umleitungen angekündigt.
Nach Angaben der Landesregierung erfolgen die Arbeiten an den Nebenanlagen zunächst unter halbseitiger Sperre der B 2. Damit ist gemeint, dass jeweils eine Fahrspur offen bleibt, während an der gegenüberliegenden Seite gearbeitet wird. Für die darauf folgenden Fräs- und Asphaltierungsarbeiten wird die gesamte Landesstraße im Baustellenbereich gesperrt, so die Mitteilung.
Im Zuge des Projekts werden zunächst 16 Zentimeter der bestehenden Fahrbahn abgefräst und anschließend eine neue bituminöse Trag- und Deckschicht aufgebracht. Die Erneuerung der Fahrbahn erstreckt sich danach über eine Länge von rund 370 Metern.
Für die Phase mit Vollsperre der B 2 ist laut Aussendung eine Umleitung des Verkehrs in beiden Fahrtrichtungen vorgesehen. Der Verkehr wird über die B 2, die L 50 und die L 42 über Grafenberg und Eggenburg zurück auf die B 2 geleitet. Damit bleibt eine Verbindung entlang der regionalen Straßen erhalten, wenngleich die Route örtlich verändert ist.
Der Verkehr von und nach Röschitz wird nach Angaben der Landesregierung ebenfalls in beiden Richtungen umgeleitet: über die L 50, die L 1197 über Roggendorf sowie die B 35 über Gauderndorf und Eggenburg zur B 2. Diese Umleitungswege sind in der Aussendung als vorgesehen benannt.
Die in der Aussendung genannten Umleitungsstrecken führen den Verkehr über mehrere regionale Landes- und Bundesstraßen. Die Benennung der B 2, L 50, L 42 sowie der L 1197 und B 35 zeigt, dass während der Vollsperre alternative Verbindungen entlang des vorhandenen Straßennetzes genutzt werden sollen; die Landesregierung hat diese konkreten Routen in der Mitteilung angegeben.
Die Umleitungen sind demnach so geplant, dass sowohl Verkehr in Richtung Eggenburg als auch in Richtung Grafenberg und Röschitz umgeleitet werden kann. Die Mitteilung nennt die betroffenen Streckenabschnitte explizit und weist damit auf die örtlich veränderten Fahrbeziehungen während der Sperrzeiten hin.
Technisch sieht das Vorhaben vor, zunächst 16 Zentimeter der bestehenden Fahrbahndecke abzufräsen. Auf diese vorbereitete Fläche wird anschließend eine neue bituminöse Trag- und Deckschicht aufgebracht. Ferner werden alle Kanaldeckel an die neuen Höhen und Gegebenheiten angepasst.
Zusätzlich sind laut Mitteilung der Umbau von zwei Bushaltestellen, die Sanierung bestehender Gehsteiganlagen sowie die Anpassung und teilweise Neuerrichtung der Entwässerungseinrichtungen geplant. Nach Abschluss der Arbeiten an den Nebenanlagen folgt die Erneuerung der Fahrbahn über eine Länge von rund 370 Metern entlang der B 2.
Die Gesamtbaukosten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Stoitzendorf belaufen sich laut Mitteilung auf rund 320.000 Euro. Davon werden rund 250.000 Euro vom Land Niederösterreich getragen; etwa 70.000 Euro werden von der Stadtgemeinde Eggenburg übernommen.
Die Angabe zur Kostenaufteilung nennt damit eine anteilige Finanzierung durch Land und Gemeinde, wie in der Aussendung ausgewiesen. Die Mitteilung nennt außerdem als Ziel der Maßnahmen eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
In der Mitteilung treten mehrere Akteure namentlich auf: Das Land Niederösterreich als Großteilfinanzier, die Stadtgemeinde Eggenburg als Mitantragstellerin der Kosten sowie die Straßenmeisterei Eggenburg als ausführende Stelle für die Arbeiten an den Nebenanlagen. Diese Rollen sind in der Aussendung explizit genannt.
Für Auskünfte zur Ausführung und zum Baustellenablauf verweist die Landesregierung auf den NÖ Straßendienst. In der Aussendung werden außerdem konkrete Ansprechpersonen im Amt der NÖ Landesregierung genannt. Die genannten Institutionen und Personen sind damit Bestandteil der Organisation und Kommunikation des Vorhabens, wie in der Mitteilung angegeben.
Fräsen: Beim Fräsen wird die bestehende Asphalt- oder Betonoberfläche mit speziellen Fräsmaschinen abgetragen. Im vorliegenden Projekt sind 16 Zentimeter der bestehenden Fahrbahn vorgesehen, die entfernt und durch neue Schichten ersetzt werden.
Bituminöse Trag- und Deckschicht: Als bituminös bezeichnete Schichten bestehen aus Gesteinskörnung und Bitumen als Bindemittel. In der Regel bilden Trag- und Deckschicht zusammen den Aufbau einer Fahrbahn, wobei die Tragschicht die Lasten überträgt und die Deckschicht die oberste Fahrfläche darstellt.
Nebenanlagen: Unter Nebenanlagen werden bauliche Einrichtungen verstanden, die nicht Teil der eigentlichen Fahrbahn sind, aber dem Straßenbetrieb und der Sicherheit dienen. In der Meldung sind Umbau von Bushaltestellen, Sanierung von Gehsteigen sowie Anpassung der Entwässerung genannt.
Kanaldeckel anpassen: Das Anpassen von Kanaldeckeln bedeutet, dass Abdeckungen von Kanal- und Versorgungsschächten an die neue Straßenoberkante angepasst werden, damit die Ebene von Fahrbahn oder Gehsteig stimmt und Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht beeinträchtigt werden.
Halbseitige und vollständige Sperre: Eine halbseitige Sperre lässt einen Fahrstreifen offen, sodass der Verkehr in eingeschränktem Maß vorbeifließen kann. Eine vollständige Sperre unterbindet den Fahrzeugverkehr im betroffenen Abschnitt und erfordert Umleitungen.
Die Arbeiten an den Nebenanlagen erfolgen unter halbseitiger Sperre, für die Fräs- und Asphaltarbeiten ist im Baustellenbereich jedoch eine vollständige Sperre vorgesehen; die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten einschließlich der Anpassung sämtlicher Kanaldeckel sind für den Zeitraum von 22. bis 31. Juli geplant.
Die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten einschließlich der Anpassung sämtlicher Kanaldeckel sind laut Aussendung für den Zeitraum von 22. bis 31. Juli vorgesehen. Die Arbeiten an den Nebenanlagen haben den Angaben zufolge bereits begonnen.
Die Arbeiten an den Nebenanlagen werden von der Straßenmeisterei Eggenburg ausgeführt. Diese Angabe steht in der Mitteilung des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung.
Während der Vollsperre wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über die B 2, die L 50 und die L 42 über Grafenberg und Eggenburg zurück auf die B 2 umgeleitet. Der Verkehr von und nach Röschitz wird in beiden Richtungen über die L 50, die L 1197 über Roggendorf sowie die B 35 über Gauderndorf und Eggenburg zur B 2 geführt.
Im Anschluss an die Arbeiten an den Nebenanlagen wird die Fahrbahn der B 2 auf einer Länge von rund 370 Metern erneuert. Zuvor werden 16 Zentimeter der bestehenden Fahrbahn abgefräst und eine neue bituminöse Trag- und Deckschicht eingebaut.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich laut Mitteilung auf rund 320.000 Euro. Davon trägt das Land Niederösterreich rund 250.000 Euro; etwa 70.000 Euro werden von der Stadtgemeinde Eggenburg übernommen.
In der Aussendung werden der NÖ Straßendienst als Ansprechpartner sowie konkrete Kontakte im Amt der NÖ Landesregierung genannt. Die vollständigen Kontaktangaben finden Sie im Abschnitt "Quellen und Kontakt" am Ende dieses Textes.
Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (OTS).
Kontaktangaben aus der Aussendung:
Weitere Details sind der offiziellen Aussendung des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung zu entnehmen.