Ein Vorfall an einer Wiener Brennpunktschule, bei dem ein christlicher Schüler von muslimischen Mitschülern als "Schwein" beschimpft worden sein soll, erhitzt die politischen Gemüter. Der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl bezeichnete dies als Alarmsignal.
Ein Vorfall an einer Wiener Brennpunktschule, bei dem ein christlicher Schüler von muslimischen Mitschülern als "Schwein" beschimpft worden sein soll, erhitzt die politischen Gemüter. Der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl sieht darin ein Alarmsignal und kritisiert die Integrationspolitik der vergangenen Jahre.
Hermann Brückl, der bildungspolitische Sprecher der FPÖ, kommentierte den in einem Medienbericht geschilderten Vorfall als weiteres Zeichen für eine verfehlte Integrationspolitik. Er forderte ein klares Bekenntnis zur heimischen Leitkultur und Maßnahmen, damit Schulen wieder Orte der Bildung und Sicherheit für Kinder werden.
Brückl kritisierte zudem, dass aus seiner Sicht Rücksichtnahme auf andere Kulturen etwa bei der Verschiebung von Faschingsfeiern ein falsches Verständnis von Toleranz darstelle. Er forderte nach eigenen Angaben klare Regeln und spürbare Konsequenzen bei religiös motivierter Anfeindung statt langer Gesprächsrunden oder Mediation.
Aus dem geschilderten Fall leitet die FPÖ politische Forderungen ab: Sie verlangt einen Stopp der Zuwanderung und ein Ende der von ihr so bezeichneten "Kuschelpädagogik", sowie ein stärkeres Bekenntnis zur heimischen Leitkultur in den Klassenzimmern. Brückl macht die zuständige Regierungspartei für die Situation mitverantwortlich.