Das Reha-Zentrum Aflenz steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erwägt die Schließung oder Zusammenlegung der hochspezialisierten Einrichtung im Mürztal. Für die ...
Das Reha-Zentrum Aflenz steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erwägt die Schließung oder Zusammenlegung der Einrichtung im Mürztal. Für die Region würde das den Verlust von mehr als 130 Arbeitsplätzen bedeuten. Für das Haus hat die FPÖ insbesondere im Bereich Stoffwechselerkrankungen eine große Bedeutung betont. Ein überparteilicher Antrag im steirischen Landtag fordert eine Standortgarantie für das Reha-Zentrum.
FPÖ-Vertreter kritisieren die PVA scharf und werfen ihr vor, Leistungen für Versicherte weiter einzuschränken und bei der Feststellung der Berufsunfähigkeit restriktiv zu verfahren. In der OTS heißt es, dass Standorte in Frage gestellt werden und dass Gutachterentscheidungen oft widersprüchlich erscheinen. Die FPÖ sieht darin ein Systemversagen und verlangt eine grundsätzliche Reform der Pensionsversicherung im Sinne der Betroffenen.
Nach Auffassung der Kritiker hätte eine Schließung des Reha-Zentrums direkte Auswirkungen auf die Versorgung von Patienten mit Stoffwechselerkrankungen. Es wird befürchtet, dass sich für viele Patienten die Wege verlängern würden und die Versorgung dadurch erschwert würde. Die FPÖ betont das Recht der Versicherten auf verlässliche Versorgung und das Recht der Beschäftigten auf Sicherheit.
Die Schließungspläne haben politische Reaktionen ausgelöst. In der OTS werden FPÖ-Abgeordnete zitiert, die die Pläne der PVA scharf kritisieren. Auch ein überparteilicher Antrag im Landtag zur Standortgarantie wird genannt. Die FPÖ fordert ein klares Bekenntnis zum Standort Aflenz.