Am 23. Dezember 2025 kündigte die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien einen bedeutenden Wettbewerb an: den Pressepreis 2025. Dieser Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zielt darauf ab, herausragende journalistische Arbeiten im Bereich des Gesundheitswesens zu würdigen. Ein solcher Preis ist n
Am 23. Dezember 2025 kündigte die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien einen bedeutenden Wettbewerb an: den Pressepreis 2025. Dieser Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zielt darauf ab, herausragende journalistische Arbeiten im Bereich des Gesundheitswesens zu würdigen. Ein solcher Preis ist nicht nur eine Anerkennung für die harte Arbeit von Journalisten, sondern auch ein Anreiz, tiefere Einblicke und Analysen in ein Thema zu liefern, das jeden Bürger betrifft. Österreich hat eine lange Tradition in der Förderung von Journalismus, insbesondere in Bereichen, die das öffentliche Interesse betreffen. Der Pressepreis ist ein weiterer Schritt, um die Qualität der Berichterstattung im Gesundheitssektor zu steigern.
Der Wettbewerb steht Berufsjournalisten und -journalistinnen offen, die in Österreich ansässig sind. Interessanterweise können Arbeiten in jeder Form eingereicht werden, solange sie sich mit dem Gesundheitswesen im weitesten Sinne befassen. Dies schließt jedoch medizinisch-wissenschaftliche Arbeiten aus, die in wissenschaftlichen Publikationen erschienen sind. Die Einreichungsfrist endet am 30. Januar 2026, und jede Bewerberin und jeder Bewerber kann bis zu fünf Arbeiten einreichen. Die Arbeiten müssen im Jahr 2025 veröffentlicht worden sein, was die Aktualität und Relevanz der Beiträge sicherstellt.
Die Tradition der Preisverleihung im Journalismus hat in Österreich eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Preise vergeben, um journalistische Exzellenz zu fördern. Der Pressepreis der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien ist ein moderner Ausdruck dieser Tradition, der spezifisch auf die Gesundheitsberichterstattung abzielt. Gesundheit ist ein zentrales Thema, das durch die COVID-19-Pandemie noch mehr an Bedeutung gewonnen hat. Die Pandemie hat die Notwendigkeit einer präzisen und verantwortungsvollen Berichterstattung verdeutlicht, die nicht nur informiert, sondern auch aufklärt.
Im Vergleich zu anderen Ländern wie Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass Österreich mit dem Pressepreis einen einzigartigen Weg geht. Während in Deutschland ähnliche Preise existieren, sind diese oft auf spezifische journalistische Genres oder Medienformate beschränkt. Die Schweiz bietet ebenfalls Preise an, jedoch sind diese meist auf nationale Themen fokussiert. Der österreichische Ansatz, einen Preis speziell für die Gesundheitsberichterstattung zu schaffen, hebt sich durch seine thematische Spezialisierung und die offene Teilnahme für verschiedene Medienformate ab.
Für die österreichischen Bürger hat der Pressepreis eine direkte Auswirkung. Eine fundierte Berichterstattung über das Gesundheitswesen kann das Verständnis der Bevölkerung für komplexe Themen verbessern. Beispielsweise kann ein Artikel über die Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems den Bürgern helfen, informierte Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit zu treffen. Zudem fördert der Preis die Transparenz und das Vertrauen in die Medien, was in Zeiten von Fake News und Desinformation von entscheidender Bedeutung ist.
Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien hat den Preis mit 10.000 Euro dotiert. Diese Summe ist ein bedeutender Anreiz für Journalisten, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Jury, die über die Vergabe entscheidet, besteht aus Experten, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Diese Geheimhaltung gewährleistet, dass die Entscheidungen unparteiisch und auf der Grundlage der Qualität der eingereichten Arbeiten getroffen werden.
Die Zukunft der Gesundheitsberichterstattung in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit Initiativen wie dem Pressepreis wird die Qualität und Tiefe der journalistischen Arbeit im Gesundheitsbereich weiter zunehmen. Experten prognostizieren, dass solche Preise dazu beitragen werden, dass mehr Journalisten sich auf investigative Arbeiten konzentrieren, die Missstände im Gesundheitssystem aufdecken und zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen können. Langfristig könnte dies auch zu einer stärkeren Vernetzung zwischen Journalisten und medizinischen Fachleuten führen, was die Qualität der Berichterstattung weiter erhöht.
Der Pressepreis 2025 der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer besseren und fundierteren Berichterstattung im Gesundheitswesen. Er bietet nicht nur Anerkennung und finanzielle Unterstützung für Journalisten, sondern fördert auch das öffentliche Interesse und das Verständnis für gesundheitliche Themen. Interessierte Journalisten sollten die Gelegenheit nutzen, ihre Arbeiten einzureichen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitskommunikation in Österreich zu leisten.