Am 14. Juni um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Barbara Battisti moderiert „Hohes Haus“ am 14. Juni: Themen sind Marterbauers Budgetrede, Lohnnebenkosten, Sparvolumen und Modelle für den Wehrdienst.
Barbara Battisti präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ am Sonntag, dem 14. Juni 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. Die Sendung bündelt Berichte und Studiogespräche zu den aktuellen parlamentarischen Debatten, insbesondere zur jüngsten Budgetrede des Finanzministers und zu den Diskussionen um die Zukunft des Wehrdiensts.
In der Ausgabe werden Beiträge aus dem Parlament und dem parlamentarischen Verteidigungsausschuss kombiniert mit einem Studiogespräch: Als Studiogast ist FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer angekündigt; Reporterinnen und Reporter wie Susanne Däubel und Caroline Picker liefern Analysen und O-Töne aus den jeweiligen Ausschüssen und Debatten.
Diese Woche stand das Parlament ganz im Zeichen des Doppelbudgets für die Jahre 2027 und 2028. Finanzminister Marterbauer hielt seine zweite Budgetrede und begründete das Sparpaket laut Sendungsankündigung mit schwierigen internationalen Rahmenbedingungen.
Vertreterinnen und Vertreter der Opposition kritisierten in der Budgetdebatte, dass so gut wie jede Personengruppe in Österreich belastet werde und dass auch Unternehmen mehr Abgaben leisten müssten und weniger Investitionsanreize erhielten. Die Debatte wurde laut Ankündigung zum Teil persönlich: Marterbauer habe der früheren Regierung mit den Worten „Danke für nichts“ geantwortet, und FPÖ-Obmann Kickl habe dieselben Worte in Richtung des Finanzministers gerichtet. Claus Bruckmann war im Parlament vor Ort und wird in der Sendung als Beobachter genannt.
Ein zentraler Punkt im Doppelbudget ist laut ORF die Forderung von ÖVP und NEOS nach einer Senkung der Lohnnebenkosten. Die Sendungsankündigung weist darauf hin, dass zur Gegenfinanzierung doppelt so viel gespart werden müsse, um das EU-Ziel von drei Prozent Neuverschuldung einzuhalten.
Im Text werden konkrete Zahlen genannt: Zu den zunächst genannten 2,5 Milliarden Euro Sparvolumen kämen nochmals 2,6 Milliarden Euro hinzu. Die Aussendung beschreibt die Folge als „massive Einschnitte“, wobei Pensionistinnen und Pensionisten, Familien und Geringverdiener:innen namentlich als besonders betroffen genannt werden. Auch für Arbeitgeber würden sich Kosten nach der Darstellung der Ankündigung ändern, unter anderem bei Geringverdienern und älteren Beschäftigten.
Im Rahmen des Doppelbudgets sollen die Ausgaben für die Verteidigung laut Ankündigung nicht gekürzt werden; die Sendung spricht sogar von einem leichten Plus bei den Verteidigungsausgaben. Offen bleibt hingegen die Frage der Verlängerung der Wehrpflicht, zu der die Koalition noch keine Einigung erzielt habe.
Die Programmeinführung nennt drei Positionen: Die ÖVP unterstütze das von der Bundesheerkommission empfohlene „8 plus 2“-Modell (acht Monate Grundwehrdienst plus verpflichtende Milizübungen im Ausmaß von zwei Monaten). Die NEOS forderten eine grundsätzliche Reform des Wehrdiensts, während die SPÖ laut Ankündigung ein „6 plus 2“-Modell als Kompromiss ins Spiel bringe. Caroline Picker berichtet aus dem parlamentarischen Verteidigungsausschuss über die unterschiedlichen Standpunkte.
Die Aussendung stellt die Positionen der maßgeblichen Parteien dar: ÖVP und NEOS treiben demnach die Lohnnebenkostensenkung voran, während SPÖ und FPÖ—ergänzend durch parlamentarische Wortmeldungen—kritische Fragen zu Folgen und Verteilung der Einschnitte aufwerfen. Diese parteipolitischen Positionen bilden den roten Faden der in der Sendung geplanten Berichterstattung.
Die persönliche Zuspitzung der Debatte, etwa die Äußerungen „Danke für nichts“ von beiden Seiten, wird in der Sendung als Ausdruck der Konfliktdynamik im Parlament thematisiert. Zugleich benennt „Hohes Haus“ die konkreten Zahlen und Modelle, die derzeit diskutiert werden, und verknüpft sie mit Berichten aus Ausschüssen und vor Ort im Parlament.
Doppelbudget: In der Aussendung wird ausdrücklich auf ein Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 verwiesen. Ein Doppelbudget bedeutet hier, dass Haushaltsplan und Ausgaben für zwei Haushaltsjahre gleichzeitig beschlossen werden, namentlich für 2027 und 2028.
Lohnnebenkosten: Als Lohnnebenkosten werden allgemein Arbeitgeberabgaben bezeichnet, die zusätzlich zum Bruttogehalt anfallen. Die Sendung nennt eine von ÖVP und NEOS geforderte Senkung dieser Kosten als einen bedeutenden Punkt im Budgetdiskurs und verweist zugleich auf die Notwendigkeit einer Gegenfinanzierung.
Neuverschuldung: Das EU-Ziel von drei Prozent Neuverschuldung wird in der Aussendung als Maßstab genannt, an dem die Gegenfinanzierung der Lohnnebenkostensenkung gemessen werden soll. Konkret führt die Ankündigung an, dass zur Erreichung dieses Ziels das ursprünglich genannte Sparvolumen von 2,5 Milliarden Euro durch zusätzliche 2,6 Milliarden Euro ergänzt werden müsse.
Milizübungen: Im Zusammenhang mit den Wehrdienstmodellen spricht die Sendung von verpflichtenden Milizübungen im Ausmaß von zwei Monaten. Diese Übungen sind Teil der vorgeschlagenen Modelle („8 plus 2“ bzw. „6 plus 2“) und beziehen sich laut Ankündigung auf verpflichtende Zeiten für Reservistinnen und Reservisten.
Bundesheerkommission: Die Aussendung vermerkt, dass die Bundesheerkommission das „8 plus 2“-Modell empfohlen habe. Die Empfehlung der Kommission wird in der Sendung als Bezugsgröße für die Debatte über die Ausgestaltung des Wehrdiensts genannt.
Durch die Kombination von Studiogespräch, Parlamentsberichten und Ausschussberichterstattung will die Sendung laut Ankündigung die verschiedenen Positionen, Zitate und Forderungen aus dem Parlament zusammenführen und für das Publikum nachvollziehbar darstellen.
„Hohes Haus“ wird am Sonntag, dem 14. Juni 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt und ist zudem auf ORF ON verfügbar. Diese Angaben stammen direkt aus der Programmankündigung des ORF und werden in der Sendung als Sendehinweis genannt. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Ausgabe zur genannten Zeit in ORF 2 verfolgen oder auf ORF ON abrufen.
Barbara Battisti moderiert die Ausgabe. Als Studiogast ist FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer angekündigt; im Beitrag werden zudem Reporterinnen und Reporter wie Susanne Däubel und Caroline Picker zu Wort kommen. Außerdem wird in der Programminformation die Anwesenheit von Claus Bruckmann im Parlament erwähnt.
Finanzminister Marterbauer habe in seiner zweiten Budgetrede sein Sparpaket mit Verweis auf schwierige internationale Rahmenbedingungen verteidigt, so die Ankündigung. In der Budgetdebatte habe er der früheren Regierung gegenüber die Worte „Danke für nichts“ geäußert, was die Sendung als eines der Zitate aus der Debatte aufgreift. Die Sendung berichtet über diese Äußerungen im Kontext der parlamentarischen Auseinandersetzungen.
Die Aussendung nennt ein Sparvolumen von 2,5 Milliarden Euro, zu dem nochmals 2,6 Milliarden Euro hinzukommen müssten, um die Gegenfinanzierung sicherzustellen, heißt es in der Programminformation. Als Orientierung wird das EU-Ziel von drei Prozent Neuverschuldung genannt, an dem die Gegenfinanzierung laut Aussage ausgerichtet werden soll. Diese Zahlen dienen in der Sendung als Grundlage für die Darstellung der fiskalischen Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Die Sendung stellt das von der Bundesheerkommission empfohlene „8 plus 2“-Modell vor, also acht Monate Grundwehrdienst plus verpflichtende Milizübungen im Ausmaß von zwei Monaten. Die SPÖ favorisiere laut Ankündigung ein „6 plus 2“-Modell als Kompromiss, und die NEOS forderten eine grundsätzliche Reform des Wehrdiensts. Diese Positionen bilden den Schwerpunkt der Berichte aus dem Verteidigungsausschuss.
Susanne Däubel wird für Beiträge zur Budgetdebatte genannt; Caroline Picker hat sich im parlamentarischen Verteidigungsausschuss umgehört und berichtet zu den Wehrdienst-Fragen. Die Ankündigung des ORF benennt diese Reporterinnen als Teil des redaktionellen Teams, das die Sendung mit vor Ort recherchierten Beiträgen ergänzt.
Quelle und weiterführender Kontakt: http://presse.ORF.at