Yilmaz Gülüm moderiert am 16. Juni 2026, 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON; Gast: Gernot Kanduth
ORF-Report am 16. Juni behandelt Proteste in Gefängnissen, den Kampf um leistbaren Wohnraum und Einblicke in den Cartellverband.
Yilmaz Gülüm präsentiert den ORF-Report am Dienstag, dem 16. Juni 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. Die Sendung bündelt mehrere aktuelle Themen: die Lage in Gefängnissen und Gerichten, die Wohnraumsituation in Wien und anderen Bundesländern sowie Einblicke in den Österreichischen Cartellverband.
Im Studio zu Gast ist Gernot Kanduth, Präsident der Richtervereinigung. Die Sendung enthält Berichte, Reportagen und Gesprächssequenzen mit Betroffenen, Expertinnen und Experten sowie Konfrontationen mit politisch Verantwortlichen.
Im Beitrag Aufschrei der Justiz berichten die Reporterinnen Laura Franz und Patrick Gruska über Proteste in Gefängnissen: Wachbeamte führen Warnstreiks durch, und der Personalmangel werde immer dramatischer, heißt es in der Ankündigung. Österreichs Gefängnisse werden in der Sendungsbeschreibung als überbelegt und unterfinanziert bezeichnet, und die Gerichte seien überlastet.
In der Ankündigung heißt es ferner, das Justizsystem stehe vor dem Zusammenbruch, warnen jene, die es noch aufrechterhalten. Franz und Gruska sprechen demnach mit Betroffenen und Expertinnen und Experten und gehen der Frage nach, was es bräuchte, um Haftanstalten und Gerichte zu entlasten. Die Redaktion konfrontiert außerdem die zuständige Justizministerin mit der steigenden Kritik an ihr und ihrer Arbeit.
Ergänzend kündigt die Sendung ein Live-Gespräch mit Gernot Kanduth an, der als Präsident der Richtervereinigung in der Ankündigung als Studiogast genannt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sendung ist der Kampf um leistbaren Wohnraum. Die Reportage von Sophie-Kristin Hausberger und Miriam Ressi schildert Alltagserfahrungen und Datenlage. Für Wohnungssuchende in Wien sei derzeit vielfach Warten angesagt: Die 32-jährige Nina Kugler habe bereits an Massenbesichtigungen mit 50 Personen teilgenommen, heißt es in der Ankündigung. Meist erhalte die Person den Zuschlag, die das höchste Einkommen vorweise.
Die Sendung schildert, dass es besonders für junge Menschen zunehmend schwieriger werde, eine leistbare Wohnung zu finden. Gleichzeitig werde auch in anderen Bundesländern Wohnraum als teuer beschrieben: Der 62-jährige Altenpfleger Peter Steiner stoße bei seiner Wohnungssuche in Salzburg regelmäßig auf 50-Quadratmeter-Wohnungen um rund 1.200 Euro im Monat, so die Ankündigung.
Als Datengrundlage verweist die Sendung auf eine OECD-Studie: Demnach seien die Mieten in Österreich in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 75 Prozent gestiegen; im Euroraum habe der Durchschnitt hingegen bei 25 Prozent gelegen. Zudem nennt die Ankündigung einen weiteren Hinweis zur Bautätigkeit: Die Zahl der Baubewilligungen befinde sich auf einem Tiefstand, so die Reporterinnen.
Im dritten Beitrag erhalten die Zuschauerinnen und Zuschauer Einblicke in den Österreichischen Cartellverband. Die Ankündigung beschreibt den Verband als ein Netzwerk katholischer Studentenverbindungen mit tausenden rein männlichen Mitgliedern. In diesem Umfeld würden Traditionen hochgehalten, etwa bestimmte Coleurnamen und das Budenleben.
Im Zentrum stehe demnach das Prinzip der Amicitia, also lebenslange Freundschaften, die auch im Berufsleben wirken und Karrieren befördern können. Die Sendung konstatiert, dass der Cartellverband seit Jahrzehnten als eng mit der ÖVP verflochten gilt und zahlreiche Spitzenpolitiker der Volkspartei bis zum aktuellen Bundeskanzler aus dem CV stammten. Laura Franz und Miriam Ressi erhalten für den ORF-Report laut Ankündigung seltene Einblicke in eine sonst weitgehend abgeschottete Welt.
Die Ankündigung fasst drei recht unterschiedliche Themenfelder zusammen, die jeweils eigene Akteursgruppen und Indikatoren nennen: Personal und Betriebszustand in Justiz und Strafvollzug, Markt- und Wohnungsmarktdaten sowie Strukturen und Traditionspflege innerhalb eines studentischen Verbandsnetzwerks. Die ORF-Beschreibung verbindet persönliche Berichte (Beispielpersonen und Interviews) mit Verweisen auf Studien und strukturelle Hinweise wie Baubewilligungen.
Konkrete Akteure werden in der Ankündigung genannt: Reporterinnen und Reporter, Betroffene wie Nina Kugler und Peter Steiner sowie als Studiogast Gernot Kanduth als Vertreter der Richtervereinigung. Zudem kündigt die Redaktion eine Konfrontation mit der zuständigen Justizministerin an, was laut Ankündigung Teil der Sendungsaufbereitung ist.
Die Kombination von Reportagen, Datenzitaten und Studioformaten dient nach der Ankündigung offenbar dazu, sowohl Einzelschicksale sichtbar zu machen als auch strukturelle Hinweise zu nennen. In der Ankündigung werden dabei Ursache-Wirkungs-Aussagen nicht weiter detailliert; die ORF-Beschreibung verweist stattdessen auf Gespräche mit Betroffenen und Expertinnen und Experten, um Fragen zur Entlastung von Haftanstalten und Gerichten zu erörtern.
Warnstreik: Ein Warnstreik ist eine zeitlich begrenzte Arbeitsniederlegung, mit der Beschäftigte auf Probleme oder Forderungen hinweisen. In der Ankündigung heißt es, Wachebeamte in Gefängnissen würden Warnstreiks abhalten; damit soll laut ORF-Text auf die Personalsituation und Unzufriedenheit im Dienst aufmerksam gemacht werden.
Baubewilligung: Eine Baubewilligung ist eine behördliche Genehmigung für Bauvorhaben. Die Sendung verweist laut Ankündigung darauf, dass die Zahl der Baubewilligungen derzeit auf einem Tiefstand liege, was in der Sendungsbeschreibung als ein Hinweis auf die Entwicklung der Bautätigkeit genannt wird.
Amicitia: Amicitia wird in der Ankündigung als das Prinzip lebenslanger Freundschaften beschrieben, das innerhalb des Cartellverbands zentrale Bedeutung hat und auch Verbindungen im Berufsleben benennen kann. Die ORF-Beschreibung stellt Amicitia als zentrales Prinzip heraus, ohne darüber hinausgehende Bewertungen vorzunehmen.
Richtervereinigung: Die Richtervereinigung wird im Ankündigungstext durch die Nennung von Gernot Kanduth als deren Präsident sichtbar. In der Sendung ist Kanduth laut Ankündigung für ein Live-Gespräch als Studiogast geladen, was die Rolle der Richtervereinigung als Vertreterin der Richterschaft in der Berichterstattung betont.
Cartellverband: Der Österreichische Cartellverband wird in der Ankündigung als ein Netzwerk katholischer Studentenverbindungen mit tausenden rein männlichen Mitgliedern beschrieben. Traditionen wie Coleurnamen und das Budenleben werden dort genannt; die ORF-Reportage will laut Ankündigung seltene Einblicke in diese ansonsten abgeschottete Welt zeigen.
Die ORF-Ankündigung nennt konkrete Beispiele und Personen, die in den Reportagen vorkommen: Nina Kugler, 32 Jahre, als Teilnehmerin von Massenbesichtigungen; Peter Steiner, 62 Jahre, Altenpfleger, der in Salzburg Wohnungssuche-Erfahrungen schildert. Außerdem werden die Reporterinnen und Reporter der einzelnen Beiträge aufgeführt und eine OECD-Studie als Datengrundlage zur Entwicklung der Mieten genannt.
Weiterhin betont die Ankündigung, dass die Redaktion die zuständige Justizministerin mit wachsender Kritik konfrontieren werde und dass ein Live-Gespräch mit dem Präsidenten der Richtervereinigung geplant ist. Die Sendungsformate reichen demnach von Reportagen vor Ort über Interviews bis hin zu einer Studiodiskussion.
Die Sendung Report wird am Dienstag, dem 16. Juni 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON ausgestrahlt, so die Ankündigung des ORF. Die Ausstrahlung umfasst laut Ankündigung sowohl das lineare Fernsehprogramm als auch die Verfügbarkeit auf der ORF-Onlineplattform ORF ON.
Moderator ist Yilmaz Gülüm. Als Studiogast kündigt der ORF Gernot Kanduth an, der in der Ankündigung als Präsident der Richtervereinigung genannt wird, und seine Teilnahme ist für ein Live-Gespräch im Studio vorgesehen.
Die Ankündigung listet drei Schwerpunktthemen: die Proteste und Personalsituation in Gefängnissen sowie die Belastung der Gerichte, der Kampf um leistbaren Wohnraum mit Beispielen aus Wien und Salzburg, und Einblicke in den Österreichischen Cartellverband. Die Formate reichen von Reportagen vor Ort bis zu Studiogesprächen und Interviews.
In der Ankündigung werden namentlich die Reporterinnen Laura Franz, Sophie-Kristin Hausberger, Miriam Ressi und der Reporter Patrick Gruska genannt. Zudem werden in den Beispielen die Wohnungssuchende Nina Kugler und der Altenpfleger Peter Steiner genannt, die in der Ankündigung als Fallbeispiele auftauchen.
Die Sendungsankündigung verweist auf eine OECD-Studie, die laut ORF einen Anstieg der Mieten in Österreich um mehr als 75 Prozent in den vergangenen 15 Jahren angibt; im Euroraum liege der Durchschnitt demnach bei 25 Prozent. Zusätzlich wird in der Ankündigung die Zahl der Baubewilligungen als Indikator genannt, die sich laut ORF auf einem Tiefstand befinde.
Der ORF beschreibt den Österreichischen Cartellverband als ein Netzwerk katholischer Studentenverbindungen mit tausenden rein männlichen Mitgliedern und betont Traditionen wie Coleurnamen und das Budenleben. Das Prinzip Amicitia wird als zentral bezeichnet, und der Verband gilt laut Ankündigung seit Jahrzehnten als eng mit der ÖVP verflochten; zahlreiche Spitzenpolitiker der Volkspartei bis zum aktuellen Bundeskanzler stünden in Verbindung zum CV.
Quelle: ORF-Programmankündigung zum Report. Weitere Informationen und Pressekontakt: http://presse.ORF.at