FFG-Leitprojekt unter Fraunhofer Austria: Sammlung von Algorithmen, Schulungen und Security-by-Design-Lösungen
Das FFG-Leitprojekt PRESENT wurde von Fraunhofer Austria mit 20 Partnern umgesetzt. Im Fokus standen frei verfügbare Algorithmen, Schulungen und ein Security-by-Design-Ansatz.
Das FFG-Leitprojekt PRESENT (Predictions for Science, Engineering and Technology) wurde unter der Leitung von Fraunhofer Austria gemeinsam mit 20 Partnern aus Wissenschaft und Industrie umgesetzt. Als Konsortialpartner war die Plattform Industrie 4.0 Österreich für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft sowie für die Verbreitung der Projektergebnisse verantwortlich.
Im Fokus des Projekts stand laut Aussendung die Entwicklung sicherer, verständlicher und praxisnaher Lösungen, die es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglichen sollen, zeitbasierte Daten effektiv auszuwerten und damit für fundierte Entscheidungen zu nutzen.
PRESENT firmiert in der Aussendung als FFG-Leitprojekt und trägt den englischen Projektnamen Predictions for Science, Engineering and Technology. Das Projekt wurde demnach von Fraunhofer Austria Research GmbH geleitet und in einem Verbund aus 20 Partnern umgesetzt.
Die Plattform Industrie 4.0 Österreich wird im Text ausdrücklich als Konsortialpartner genannt; ihre Aufgabe war der Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft sowie die Verbreitung der Projektergebnisse. Eine Sammlung der projektbezogenen Publikationen und Veröffentlichungen ist auf der Projektwebseite verfügbar.
In der Mitteilung heißt es, Zeitreihendaten zählten zu den wertvollsten, aber zugleich anspruchsvollsten Datenquellen. Sie zeigten, wie sich Prozesse, Systeme oder Märkte im Zeitverlauf entwickelten, ermöglichten präzise Prognosen und unterstützten die frühzeitige Erkennung von Veränderungen oder Anomalien.
Gleichzeitig werde die Nutzung dieser Daten für viele Unternehmen als Herausforderung beschrieben, vor allem aufgrund fehlender Expertise, geeigneter Werkzeuge oder firmenspezifischer Anforderungen. Diese Herausforderungen stellte das Projekt PRESENT als Ausgangspunkt für seine Arbeit heraus.
Als Herzstück des Projekts wird in der Aussendung eine frei zugängliche Sammlung von Algorithmen zur Zeitreihenanalyse genannt. Ergänzt werde diese Sammlung durch Schulungen, Entscheidungshilfen und intuitive Werkzeuge, sodass Unternehmen bei der Auswahl passender Methoden für konkrete Fragestellungen unterstützt würden.
Genannt werden in der Mitteilung Anwendungsfelder der Methoden, die von Prognosen über Mustererkennung bis hin zur Anomalievorhersage reichten. Zudem werden als Beispiele für entwickelte Werkzeuge die Anwendungen „Vibrana“ zur Analyse von Vibrationssignalen sowie „AnoScout“ zur Auswahl geeigneter Anomalieerkennungsalgorithmen hervorgehoben.
Ein im Text als wesentliches Alleinstellungsmerkmal benannter Punkt der PRESENT-Ergebnisse ist der Security-by-Design-Ansatz. Anstatt Daten für die Analyse zu transferieren, würden die Analysealgorithmen laut Mitteilung direkt zu den Daten im Unternehmen gebracht.
Dieses Prinzip beschreiben die Projektverantwortlichen in der Aussendung als einen Weg, Datensicherheit zu gewährleisten und sensible Informationen sowie Geschäftsgeheimnisse zu schützen. Die Sicherheitsstrategie wird im Zusammenhang mit der besonderen Relevanz in wettbewerbsintensiven Branchen genannt.
Die Leistungsfähigkeit der im Projekt entwickelten Zeitreihenanalyse wurde laut Mitteilung in drei Anwendungsbereichen demonstriert. In der Produktion werden demnach Vorhersagen zu Maschinenausfällen (Predictive Maintenance), Prozessoptimierung sowie Prognosen zu Nachfrage und Energieverbrauch als mögliche Einsatzfelder genannt.
Für das Gesundheitswesen nennt die Aussendung Beiträge zur Verbesserung von Diagnostik und Monitoring. Im Gebäudemanagement verweist die Mitteilung auf die Möglichkeit einer effizienteren Steuerung von Energie- und technischen Systemen auf Basis von Prognosen.
Die Aussendung listet eine Reihe beteiligter Organisationen. Angeführt wird Fraunhofer Austria Research GmbH als Leitorganisation. Weitere im Text genannte Partner sind unter anderem AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Medizinische Universität Innsbruck, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und Technische Universität Graz.
Die vollständige Partnerliste in der Mitteilung nennt darüber hinaus BHS Technologies GmbH, CANCOM Austria AG, SOLGENIUM GmbH, Human.technology Styria GmbH, A-NULL Development GmbH, Flughafen Wien Aktiengesellschaft, CAFM Systems GmbH, building smart Österreich, CompUnity GmbH und Tech Meets Legal GmbH.
Als Zeitreihendaten bezeichnet die Aussendung Daten, die in zeitlicher Reihenfolge vorliegen und Aufschluss darüber geben, wie sich Prozesse, Systeme oder Märkte über die Zeit entwickeln. Solche Daten werden im Projekt als Grundlage für Prognosen, Mustererkennung und Anomaliedetektion genutzt.
Predictive Maintenance wird in der Mitteilung als eine Anwendung der Zeitreihenanalyse in der Produktion genannt, konkret zur Vorhersage von Maschinenausfällen. Ziel ist es laut Text, Ausfallrisiken anhand zeitbasierter Signale zu identifizieren.
Die Anomalievorhersage umfasst nach der Mitteilung Verfahren zur Erkennung ungewöhnlicher Muster in Zeitreihendaten. Im Projekt werden Werkzeuge zur Auswahl geeigneter Anomalieerkennungsalgorithmen wie „AnoScout" entwickelt und demonstriert.
Security-by-Design beschreibt laut Aussendung den Ansatz, Analysealgorithmen direkt zu den Daten im Unternehmen zu bringen, statt Daten zu transferieren. Die Mitteilung stellt dieses Prinzip explizit als Mittel zur Wahrung von Datensicherheit und zum Schutz sensibler Informationen und Geschäftsgeheimnisse dar.
Das „Herzstück" des Projekts ist in der Mitteilung eine frei zugängliche Sammlung von Algorithmen zur Zeitreihenanalyse. Diese Sammlung wird ergänzt durch Schulungen, Entscheidungshilfen und intuitive Werkzeuge, wie es in der Projektbeschreibung heißt.
Unternehmen, insbesondere KMU, würden laut Mitteilung auf eine frei zugängliche Sammlung von Zeitreihenalgorithmen zugreifen können. Ergänzt werde dieses Angebot durch Schulungen und Entscheidungshilfen sowie durch intuitive Werkzeuge, sodass passende Methoden für konkrete Fragestellungen ausgewählt werden können.
Als konkret entwickelte Werkzeuge nennt die Aussendung „Vibrana" für die Analyse von Vibrationssignalen und „AnoScout" zur Auswahl geeigneter Anomalieerkennungsalgorithmen. Eine Sammlung von Publikationen und Demonstrationen ist auf der Projektwebseite zusammengetragen.
PRESENT ist in der Aussendung als FFG-Leitprojekt (Predictions for Science, Engineering and Technology) beschrieben, das von Fraunhofer Austria in einem Konsortium mit 20 Partnern umgesetzt wurde. Das Projekt bietet eine Sammlung von Algorithmen, Schulungen und Werkzeugen für die Analyse zeitbasierter Daten.
Die Leitung des Projekts nennt die Mitteilung ausdrücklich Fraunhofer Austria Research GmbH. Fraunhofer Austria fungierte damit als Leitorganisation im Verbund.
In der Aussendung wird betont, dass die entwickelten Lösungen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugänglich gemacht werden sollen. Das Projekt zielt dem Text zufolge auf praxisnahe und verständliche Werkzeuge ab.
Laut Mitteilung setzt PRESENT auf einen Security-by-Design-Ansatz: Anstatt Daten zu transferieren, werden die Analysealgorithmen direkt zu den Daten im Unternehmen gebracht. Dieses Prinzip nennt die Aussendung als Schutz für sensible Informationen und Geschäftsgeheimnisse.
Als Beispiele für im Rahmen von PRESENT entwickelte Werkzeuge werden in der Mitteilung „Vibrana" zur Analyse von Vibrationssignalen und „AnoScout" zur Auswahl von Anomalieerkennungsalgorithmen genannt. Weitere Werkzeuge und Publikationen sind auf der Projektwebseite dokumentiert.
Die Mitteilung verweist auf eine Sammlung projektbezogener Publikationen und Veröffentlichungen auf der Projektwebseite. Dort sind laut Text die Ergebnisse und Demonstrationen zusammengetragen.
Quelle: Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion (Aussendung zum Projekt PRESENT).
Projektwebseite: https://present.tugraz.at/
Weitere Informationen zur Plattform Industrie 4.0 Österreich: https://plattformindustrie40.at/
Kontakt (laut Mitteilung): Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion, Mag. Jasmina Schnobrich-Cakelja, Telefon: +43 1 588 39 75, E-Mail: jasmina.schnobrich [at] plattformindustrie40.at.