eww bleibt Eigentümer, öGIG betreibt ein offenes Glasfasernetz mit freier Anbieterwahl
Die eww Gruppe und öGIG starten im Herbst den Glasfaserausbau in Wels; in den ersten zwei Jahren sollen rund 23.000 Menschen versorgt werden, binnen sieben Jahren rund 42.000.
Die eww Gruppe und die Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) starten im Herbst den Ausbau eines Glasfasernetzes für Privathaushalte in Wels. Die Partner beschreiben das Vorhaben in ihrer Aussendung als ein österreichweit einzigartiges Kooperationsmodell, bei dem die Infrastruktur im Eigentum der eww Gruppe verbleibt und die öGIG den technischen Betrieb übernimmt.
Laut Aussendung eröffnet dieses Modell den Welserinnen und Welsern Zugang zu stabilem Highspeed-Internet und einer freien Wahl des Internetanbieters: Von Beginn an sollen mehr als 20 Anbieter verfügbar sein. Zielgrößen für die Versorgung sind in der Mitteilung mit rund 23.000 Menschen in den ersten zwei Jahren und rund 42.000 Menschen innerhalb von sieben Jahren angegeben.
Im vorgestellten Modell übernimmt die eww Gruppe den Bau der Glasfaserinfrastruktur und bleibt dauerhaft Eigentümerin des Netzes. Die öGIG wird den technischen Betrieb des Netzes durchführen und es als offenes Glasfasernetz betreiben, wodurch mehrere Internetanbieter Zugang erhalten sollen.
Die Aussendung betont die Trennung von Eigentum und technischem Betrieb als zentrales Merkmal des Projekts. Danach schließen Endkundinnen und Endkunden ihren Internetvertrag direkt mit dem Provider ihrer Wahl ab; die Mitteilung weist darauf hin, dass von Beginn an mehr als 20 Anbieter zur Auswahl stehen, mit der Anmerkung "Tendenz steigend".
Die beteiligten Akteure stellen das Modell als eine Verbindung von kommunalem Eigentum und externem technischem Betrieb dar. In der Aussendung wird hervorgehoben, dass die Infrastruktur anders als bei vielen anderen Projekten dauerhaft bei der eww Gruppe verbleibt, während die öGIG den Netzbetrieb übernimmt und zugleich die Marktöffnung durch Mehranbieterbetrieb ermöglichen soll.
Die öGIG wird in der Mitteilung als Tochterunternehmen der Allianz Versicherungsgruppe beschrieben und es wird auf über 100 Glasfaser-Projekte in Österreich verwiesen. Diese Angaben dienen in der Aussendung dazu, die Erfahrung der öGIG im Betrieb und in der Marktöffnung zu untermauern. Konkrete Angaben zur räumlichen Verteilung der Anschlüsse, zu Bauabschnitten oder zu Finanzierungsdetails werden in der Pressemitteilung nicht genannt.
In der Mitteilung wird Glasfaser als „leistungsfähigste und zukunftssicherste Internet-Technologie“ bezeichnet. Es heißt, Glasfaser biete hohe Bandbreiten, stabile Internetqualität und große Reserven für digitale Anwendungen; als Beispiele werden cloudbasierte Dienste, KI-Anwendungen, Internet-TV, Videokonferenzen, Streaming und Online-Gaming genannt.
Die Aussendung stellt Glasfaser als Grundlage dar, die es vielen Privathaushalten in Wels ermöglichen soll, datenintensive Anwendungen gleichzeitig stabil zu nutzen. Konkrete technische Parameter wie genaue Bandbreiten, Anschlussarten oder Preise werden in der Pressemitteilung nicht aufgeführt.
Die eww Gruppe beschreibt den Glasfaserausbau in der Aussendung als eine Erweiterung ihres Versorgungsauftrages. Neben Energie und Wasser werde leistungsfähige digitale Infrastruktur als wesentlicher Faktor für Standort- und Lebensqualität genannt, und das Glasfasernetz soll der Mitteilung zufolge eine Grundlage für die Entwicklung der Stadt Wels und die digitale Teilhabe ihrer Bewohnerinnen und Bewohner schaffen.
Die Pressemitteilung verbindet damit kommunale Verantwortlichkeit für Infrastruktur mit dem Anliegen, Marktöffnung und Wahlfreiheit für Haushaltkunden sicherzustellen. Über rechtliche oder operative Vertragsstrukturen zwischen eww und öGIG macht die Mitteilung keine weiteren Angaben.
Ein offenes Glasfasernetz bedeutet in der Aussendung, dass der Netzbetreiber den technischen Betrieb übernimmt und gleichzeitig mehreren Internetanbietern Zugang gewährt. Damit können Endkundinnen und Endkunden laut Mitteilung ihren Internetvertrag direkt mit dem Provider ihrer Wahl abschließen. Die öGIG wird den technischen Betrieb in Wels übernehmen und das Netz für eine Vielzahl an Providern öffnen.
Die eww Gruppe errichtet die Glasfaserinfrastruktur und bleibt nach Angaben der Aussendung dauerhaft Eigentümerin des Netzes. Diese Trennung von Eigentum und technischem Betrieb ist in der Mitteilung als zentrales Merkmal des Modells herausgestellt. Details zu den Rechten und Pflichten der Eigentümerin oder zu laufenden Betriebsvereinbarungen werden in der Pressemitteilung nicht genannt.
Die öGIG wird in der Aussendung als Tochterunternehmen der Allianz Versicherungsgruppe bezeichnet und es wird auf über 100 Glasfaser-Projekte in Österreich verwiesen. Diese Angaben dienen laut Mitteilung dazu, die Markterfahrung der öGIG beim Betrieb offener Netze zu belegen. Konkrete operative Abläufe oder technische Konzepte ihres Betriebs werden in der Mitteilung nicht detailliert dargestellt.
Die Aussendung nennt, dass die Mehrzahl privater Internetverbindungen in Wels derzeit auf Kupferkabel oder Mobilfunk basiert. Es wird erklärt, dass diese Technologien bei steigendem Bedarf an stabilen Bandbreiten für datenintensive Anwendungen zunehmend an Grenzen stoßen. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, in welchem Umfang bestehende Kupfer- oder Mobilfunkanschlüsse erhalten, ersetzt oder ergänzt werden.
Mit dem Begriff "Versorgungsauftrag" weist die eww Gruppe in der Aussendung auf ihre Rolle als kommunales Versorgungsunternehmen hin. Die Mitteilung stellt den Glasfaserausbau als eine konsequente Erweiterung dieses Auftrages neben Energie und Wasser dar. Konkrete rechtliche Grundlagen oder regulatorische Aspekte des Versorgungsauftrages werden in der Pressemitteilung nicht ausgeführt.
Die Aussendung nennt konkrete Zielgrößen für die geplante Ausbauphase: In den ersten beiden Jahren sollen rund 23.000 Menschen mit Glasfaser versorgt werden. Als mittelfristiges Ziel wird eine Versorgung von rund 42.000 Welserinnen und Welsern innerhalb von sieben Jahren angegeben; diese Zahlen werden in der Mitteilung als geplante Zielwerte dargestellt.
Die Pressemitteilung enthält keine Angaben zur Aufteilung der Versorgungsziele auf einzelne Stadtteile, zu Etappen des Bauablaufs oder zu Finanzierungsposten der Maßnahmen.
Nach Angaben der Aussendung können viele Privathaushalte in Wels erstmals echten Glasfaserzugang erhalten. Die eww Gruppe und öGIG betonen in der Mitteilung, dass dadurch die Wohn- und Arbeitsbedingungen in der Stadt gestützt werden sollen; die Pressemitteilung verweist in diesem Zusammenhang auf die Stärkung von Wels als Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort.
Ein zentraler, in der Aussendung genannter Punkt ist die freie Wahl des Internetanbieters: Endkundinnen und Endkunden können den Vertrag direkt mit dem Provider ihrer Wahl abschließen. Konkrete Informationen zur Verfügbarkeit für einzelne Adressen, zu Anschlusskosten oder zu Bestellabläufen werden in der Pressemitteilung nicht genannt.
Die Pressemitteilung nennt als Startzeitraum den Herbst. Ein genauerer Starttermin für Bauarbeiten oder konkrete Anschlussangebote wird in der Aussendung nicht angegeben. Weitere Termine oder Phasenpläne werden in der Mitteilung nicht kommuniziert.
Die eww Gruppe errichtet die Glasfaserinfrastruktur und bleibt laut Aussendung Eigentümerin des Netzes. Die Aussendung hebt die dauerhafte Eigentümerschaft der eww Gruppe hervor und nennt keine anderslautenden Eigentumsübertragungen oder Verkaufspläne.
Die öGIG übernimmt den technischen Betrieb und betreibt das Netz als offenes Glasfasernetz. In der Mitteilung wird angegeben, dass von Beginn an mehr als 20 Internetanbieter wählbar sein sollen; die Aussendung führt dazu die Anmerkung „Tendenz steigend“ an.
Die Aussendung nennt rund 23.000 Menschen in den ersten beiden Jahren und rund 42.000 Menschen innerhalb von sieben Jahren als Zielwerte für die Versorgung in Wels. Diese Angaben sind in der Mitteilung als Planwerte formuliert; konkrete Verfügbarkeiten für einzelne Haushalte werden nicht ausgewiesen.
Die Pressemitteilung erklärt, dass Endkundinnen und Endkunden ihren Internetvertrag direkt mit dem Provider ihrer Wahl abschließen können. Konkrete Schritte zur Bestellung, zu Verfügbarkeitsprüfungen oder zu Anschlusskosten sind in der Mitteilung nicht beschrieben.
In der Aussendung werden Zitate von Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister der Stadt Wels), Florian Niedersüß (Vorstandsvorsitzender eww ag) und Alfred Pufitsch (CEO öGIG) wiedergegeben. Die Zitate thematisieren in der Mitteilung die Bedeutung von Glasfaser für die Digitalisierung der Stadt, die Rolle der Technologie für Privathaushalte und die Öffnung des Netzzugangs für mehrere Anbieter.
Quelle: Aussendung der öGIG GmbH (Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft).
Kontakt gemäß Pressemeldung: öGIG GmbH, Bernadette Glomser, BA, Leitung Unternehmenskommunikation, Pressesprecherin. Telefon: +43 664 888 127 23. E-Mail: bernadette.glomser[at]oegig.at.