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Photovoltaik als Krisenschutz: Österreichs Weg aus der Energieabhängigkeit

25. März 2026
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Während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Energiepreise in Österreich erneut in die Höhe treiben, rückt eine heimische Technologie immer stärker in den Fokus: die Photovoltaik.

Während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Energiepreise in Österreich erneut in die Höhe treiben, rückt eine heimische Technologie immer stärker in den Fokus: die Photovoltaik.

Die versteckten Kosten der Energieabhängigkeit

Die Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten macht Österreich verwundbar gegenüber internationalen Krisen. Christoph Dolna-Gruber von der Österreichischen Energieagentur fasst es so zusammen: „Öl, Kohle, Gas – Wir haben uns in der Vergangenheit angewöhnt, unsere Energieversorgung an andere Länder auszulagern. Wir haben damit auch die Kontrolle abgegeben, das bekommen wir aktuell wieder zu spüren.“

Photovoltaik-Boom trotz politischer Hindernisse

Trotz unsicherer Rahmenbedingungen schreitet der PV-Ausbau voran: Im vergangenen Jahr wurden österreichweit 62.300 neue PV-Anlagen in Betrieb genommen, was einer zusätzlichen Gesamtleistung von 1,6 Gigawatt entspricht. Nach den Rekordausbaujahren bedeutet dies jedoch einen Rückgang von 22 Prozent im Vergleich zu 2024. Insgesamt werden jährlich rund 9,8 Terawattstunden (TWh) Strom von PV-Anlagen erzeugt – das entspricht 15 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs.

Warum Stromspeicher das Spiel verändern

Ein entscheidender Durchbruch ist die Kombination von Photovoltaik mit Stromspeichern. Christoph Mair von PV Austria berichtet: „Neun von zehn neuen PV-Anlagen werden mittlerweile mit einem Stromspeicher gebaut.“

Was aus Sicht von PV Austria jetzt nötig ist

PV Austria fordert unter anderem die rasche Umsetzung der notwendigen Begleitverordnungen des ElWG durch die E-Control, einen umgehenden Beschluss des EABG zur Vereinheitlichung von Genehmigungsvorschriften und den Start einer Speicheroffensive mit klarem Ausbaupfad und gezielten Anreizen.

Krisenvorsorge durch verlässliche Rahmenbedingungen

Die Branche sieht in Photovoltaik und Stromspeicherung wichtige Hebel, um Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu stärken. Laut der aktuellen Mitglieder-Jahresbefragung von PV Austria sind derzeit jedoch Investitionszurückhaltung, sinkender politischer Rückhalt und eine angespannte Preissituation zentrale Herausforderungen für den PV-Ausbau.

Weitere Grafiken zum PV- und Batteriespeicherausbau in Österreich und den Bundesländern finden Sie unter www.pvaustria.at/daten-fakten/#Grafiken.

Schlagworte

#Photovoltaik#Stromspeicherung#Öl- und Gaskrise#Alternativen#Energie#Energiemarkt#Strom#Innenpolitik

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