Pflichtversicherte, Beitragseinnahmen, Gender-Pension-Gap, Reha‑Maßnahmen und Verwaltungsaufwand im PV-Abschluss 2025
Die Pensionsversicherung präsentierte den Rechnungsabschluss 2025: mehr Pflichtversicherte, höhere Beitragseinnahmen, gestiegene Durchschnittspensionen bei Frauen und konkrete Reha‑Zahlen.
Die Pensionsversicherung (PV) hat in der Hauptversammlung den Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 vorgelegt. Der Abschluss enthält zentrale Kennzahlen zu Pflichtversicherten, Beitragseinnahmen, Pensions‑Neuzugängen, Durchschnittspensionen nach Geschlecht sowie Angaben zu Rehabilitationsmaßnahmen und dem Verwaltungsaufwand.
Die Mitteilung der PV führt sowohl monetäre Größen als auch Leistungszahlen auf und benennt darüber hinaus einzelne Elemente der Leistungsentwicklung. Angaben im Rechnungsabschluss werden als Jahresdurchschnitte oder für das Geschäftsjahr ausgewiesen; die PV nennt die zugrundeliegenden Posten und Zahlen in der präsentierten Zusammenstellung.
Die Zahl der Pflichtversicherten entwickelte sich im Jahresdurchschnitt positiv und stieg von 3.680.410 Personen auf 3.691.683 Personen. Parallel dazu erhöhten sich die „Beiträge für Erwerbstätige“ im Geschäftsjahr 2025 von 38,7 Mrd. Euro auf 40,7 Mrd. Euro, was die PV in der Mitteilung mit +5,0 % beziffert.
Die Angaben zu Pflichtversicherten und Beiträgen werden im Rechnungsabschluss als Teil der Einnahmen- und Bestandsdarstellung geführt. Die PV stellt diese Werte in relation zueinander, ohne im vorgelegten Kurzbericht zusätzliche periodisierte Detailtabellen anzuführen.
Im Jahr 2025 gab es einen leichten Anstieg bei den Pensions‑Neuzugängen: von 108.760 im Jahr 2024 auf 109.276 im Jahr 2025. Die PV unterscheidet in der Mitteilung zwischen den Neuzugängen insgesamt und dem durchschnittlichen Pensionsantrittsalter nach Geschlecht.
Für alle Eigenpensionen (in der Mitteilung als Alterspensionen inklusive Berufsunfähigkeit/IV‑Pensionen ausgewiesen) lag das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Frauen bei 60,7 Jahren (2024: 60,2 Jahre). Männer gingen demnach mit 62,4 Jahren (2024: 62,3 Jahre) in Pension. Betrachtet man ausschließlich die Alterspensionen, nennt die PV 61,6 Jahre für Frauen und 63,4 Jahre für Männer als durchschnittliche Antrittsalter.
Die Durchschnittspension der Frauen (innerstaatliche Neuzugänge, alle Alterspensionen) lag 2025 bei 1.948,50 Euro; bei den Männern gibt die PV für denselben Berechnungsumfang 2.880,70 Euro an. Die Mitteilung führt diese Zahlen getrennt nach Geschlecht aus.
Der von der PV ausgewiesene Gender‑Pension‑Gap für die genannte Basis (Neuzugang innerstaatlich, alle Alterspensionen) verringerte sich laut Abschluss von 33,9 Prozent im Jahr 2024 auf 32,4 Prozent im Jahr 2025. In der Aussendung wird dieser Betrag als prozentuale Kennzahl genannt, die den Abstand der durchschnittlichen Rentenhöhen zwischen den Geschlechtern darstellt.
Das gesamte Gebarungsvolumen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), dem Nachtschwerarbeitsgesetz (NSchG) und dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) bezeichnet die PV für 2025 mit 59,8 Mrd. Euro. Innerhalb dieses Volumens ist der Pensionsaufwand mit 50,5 Mrd. Euro die betragsmäßig größte Position.
Die PV weist den Pensionsaufwand für 2024 mit 47,3 Mrd. Euro aus und gibt die Veränderung zum Geschäftsjahr 2024 mit rund +6,8 Prozent an. Zudem nennt die PV die Summe der Beitragseinnahmen für Versicherte mit 45,3 Mrd. Euro; die Ausfallhaftung des Bundes, also der Betrag, um den Aufwendungen die Erträge übersteigen, wird mit 10,4 Mrd. Euro beziffert (+17,5 %).
Im Berichtsjahr 2025 wurden inklusive Hilfsmittel im Bereich Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation 658.435 medizinische, 3.379 berufliche und 508 soziale Maßnahmen bewilligt. Der Aufwand dafür machte laut PV 1,5 Mrd. Euro aus; im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 4,8 Prozent.
Die PV nennt in der Mitteilung konkrete Bestandteile des Leistungsangebots als Beispiele für Weiterentwicklungen: die Umsetzung der medizinischen Leistungsprofile (MLP), das Heilverfahren PV RehaJET®, den Ausbau unter anderem der psychokardiologischen Rehabilitation sowie die Einführung einer teilstationären Rehabilitation. Diese Elemente werden in der Aussendung als Bestandteile der laufenden Leistungsentwicklung aufgeführt.
Der Verwaltungsaufwand wurde im Rechnungsabschluss für 2025 mit 0,7 Prozent der Gesamtaufwendung beziffert. Die PV stellt fest, dass dieser prozentuale Anteil gegenüber 2024 erneut gesenkt werden konnte, ohne in der Aussendung absolute Euro‑Beträge für den Verwaltungsaufwand auszuweisen.
Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG): In der Mitteilung wird das ASVG als rechtlicher Bezugspunkt genannt, nach dem Teile des Gebarungsvolumens berechnet werden. Die PV führt das ASVG zusammen mit weiteren gesetzlichen Grundlagen auf, die die Struktur und den Umfang der Ausgaben beeinflussen.
Ausfallhaftung des Bundes: Die PV definiert die Ausfallhaftung des Bundes in der Aussendung als den Betrag, um den die Aufwendungen die Erträge übersteigen. Für 2025 nennt die Mitteilung diesen Betrag mit 10,4 Mrd. Euro und weist eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr von +17,5 % aus.
Pflichtversicherte: Unter der Bezeichnung „Pflichtversicherte“ führt die PV die Anzahl der Personen, die im Jahresdurchschnitt bei der Pensionsversicherung versichert waren. Für 2025 gibt die Mitteilung einen Jahresdurchschnitt von 3.691.683 Pflichtversicherten an.
Beiträge für Erwerbstätige: Diese Position umfasst in der Darstellung der PV die Beitragseinnahmen aus Beitragszahlungen Erwerbstätiger. Im Rechnungsabschluss weist die PV hierfür 40,7 Mrd. Euro für 2025 aus, verglichen mit 38,7 Mrd. Euro im Jahr 2024.
Gender‑Pension‑Gap: In der Mitteilung wird der Gender‑Pension‑Gap für die Berechnung „Neuzugang innerstaatlich, alle Alterspensionen“ angegeben. Die PV berichtet für 2025 von einer Verringerung dieses Abstands von 33,9 Prozent (2024) auf 32,4 Prozent (2025) und führt diesen Wert als Rechengröße in der Berichterstattung auf.
Die ausgewiesenen Größen im Rechnungsabschluss fassen laut PV Einnahmen, Ausgaben und Leistungszahlen des Geschäftsjahres zusammen: Jahresdurchschnitt bei Pflichtversicherten, Beiträge für Erwerbstätige, Pensionsaufwand, Ausfallhaftung des Bundes sowie Reha‑Bewilligungen und Verwaltungsaufwand werden dabei als zentrale Posten aufgeführt. Die PV liefert die Zahlen in der Mitteilung als Grundlage der jährlichen Berichterstattung.
Zusätzlich führt die PV Beispiele für interne Leistungsentwicklungen an, ohne in der Kurzmeldung detaillierte Implementierungspläne oder Budgetaufteilungen zu dokumentieren. Die genannten Reha‑Verfahren und Leistungsprofile erscheinen in der Aussendung als Bestandteile der Leistungsstruktur.
Die Pensionsversicherung gibt für 2025 einen Jahresdurchschnitt von 3.691.683 Pflichtversicherten an. Der Vergleichswert für 2024 liegt in der Mitteilung bei 3.680.410 Personen. Die PV weist diese Zahlen im Rechnungsabschluss als Jahresdurchschnitt aus.
Die „Beiträge für Erwerbstätige“ erhöhten sich laut Mitteilung von 38,7 Mrd. Euro (2024) auf 40,7 Mrd. Euro (2025). Die PV nennt diese Veränderung in der Aussendung mit +5,0 %. Die ausgewiesenen Beiträge werden in der Mitteilung als Teil der Einnahmenstruktur der Pensionsversicherung dargestellt.
Die Zahl der Pensions‑Neuzugänge stieg leicht von 108.760 im Jahr 2024 auf 109.276 im Jahr 2025. Die PV führt diese absoluten Zahlen im Rechnungsabschluss an und unterscheidet zugleich die Angaben zum durchschnittlichen Pensionsantrittsalter nach Geschlecht.
Für innerstaatliche Neuzugänge bei allen Alterspensionen gibt die PV die Durchschnittspension für Frauen mit 1.948,50 Euro an; bei Männern liegt der entsprechende Wert bei 2.880,70 Euro. Diese Beträge werden in der Mitteilung getrennt nach Geschlecht berichtet und dienen als Basis für die Ausweisung des Gender‑Pension‑Gap.
Die PV meldet für 2025 insgesamt 658.435 bewilligte medizinische Maßnahmen, 3.379 berufliche Maßnahmen und 508 soziale Maßnahmen. Der dafür ausgewiesene Aufwand beträgt 1,5 Mrd. Euro; die PV gibt an, dass dies einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Verwaltungsaufwand wurde mit 0,7 Prozent der Gesamtaufwendung für 2025 beziffert. In der Mitteilung weist die PV darauf hin, dass dieser Anteil gegenüber 2024 erneut gesenkt werden konnte, nennt aber keine absoluten Euro‑Werte für den Verwaltungsaufwand in der Kurzfassung des Abschlusses.
Quelle: Pensionsversicherung, Rechnungsabschluss 2025 (Präsentation in der Hauptversammlung). Kontakt: Pensionsversicherung, Kommunikation | Pressestelle, E‑Mail: pressestelle[at]pv.at; Website: https://www.pv.at.