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Wirtschaft

OMV: EUR 450 Mio EIB‑Darlehen für 140‑MW‑Wasserstoffanlage

EIB finanziert Teil eines EUR 600‑Mio.-Projekts in Bruck an der Leitha zur Herstellung von grünem Wasserstoff

13. Juli 2026
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Die Europäische Investitionsbank gewährt OMV ein Darlehen über EUR 450 Millionen für eine 140‑MW‑Anlage in Niederösterreich; Betriebsstart geplant bis Ende 2027.

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat der OMV ein Darlehen in Höhe von EUR 450 Millionen zugesagt. Der Kredit dient der Finanzierung des Baus einer 140‑MW‑Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Bruck an der Leitha in Niederösterreich, die nach Angaben von OMV bis Ende 2027 in Betrieb gehen soll.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beträgt laut Mitteilung EUR 600 Millionen. OMV nennt eine Produktionskapazität von bis zu 23.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr und gibt an, dass die Anlage die Dekarbonisierung der Raffinerie Schwechat unterstützen soll.

Die 140‑MW‑Anlage in Bruck an der Leitha

OMV beschreibt die in Bau befindliche Anlage als eine der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa und als die größte ihrer Art in Österreich. Standortangaben der Aussendung nennen Bruck an der Leitha; das Projekt ist demnach mit der Raffinerie Schwechat verbunden, die von dem lokal produzierten Wasserstoff profitieren soll.

Laut OMV soll die Anlage mithilfe erneuerbarer Energien bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich herstellen. Der Bau ist nach Angaben der Aussendung bereits im Gange, der geplante Betriebsbeginn ist bis Ende 2027 terminiert.

Finanzierung: EIB‑Darlehen und Investitionsvolumen

Die EIB hat in der Mitteilung ein Darlehen über EUR 450 Millionen zugesagt. Dieses Darlehen deckt einen Teil des im Text genannten Gesamtinvestitionsvolumens von EUR 600 Millionen für die Errichtung der Anlage.

In der Aussendung wird die EIB‑Gruppe als Finanzierungsarm der Europäischen Union beschrieben; die Anteilseigner der EIB sind demnach die 27 EU‑Mitgliedstaaten. Weitergehende Bedingungen oder Details zur Verteilung der Finanzierung innerhalb des Projektkapitals nennt die Mitteilung nicht.

Erwartete Produktion, Zeitplan und Emissionseffekte

OMV nennt einen erwarteten Produktionswert von bis zu 23.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr. Die Mitteilung gibt an, dass die Anlage bis Ende 2027 den Betrieb aufnehmen soll.

Die Aussendung zitiert OMV mit der Erwartung, dass sich die CO₂‑Emissionen der Raffinerie Schwechat dadurch um etwa 150.000 Tonnen reduzieren werden; dies würde laut Text rund 10 Prozent der derzeitigen direkten Emissionen der Raffinerie Schwechat entsprechen. Die Mitteilung weist die Zahl mit einem Sternchen als »basierend auf OMV internen Berechnungen zur geplanten jährlichen Wasserstoffproduktion« aus.

Projektkontext in der OMV Strategie 2030

Die 140‑MW‑Anlage wird in der Aussendung als Teil der OMV Strategie 2030 eingeordnet. OMV benennt das Ziel, Marktwachstum bei erneuerbaren Kraftstoffen und nachhaltigen chemischen Rohstoffen zu nutzen, und strebt laut Mitteilung bis 2030 eine Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen an.

Die Mitteilung listet bereits in Betrieb befindliche und in Umsetzung befindliche Projekte auf: als in Betrieb genannte Anlagen werden eine Co‑Processing‑Anlage und eine 10‑MW‑Anlage für grünen Wasserstoff in der Raffinerie Schwechat genannt. Als in Umsetzung werden unter anderem eine Anlage für Sustainable Aviation Fuel (SAF) und hydriertes Pflanzenöl (HVO) in der Raffinerie Petrobrazi von OMV Petrom sowie weitere grüne Wasserstoffprojekte mit Leistungen von 20 MW bzw. 35 MW in Rumänien genannt.

Statements von Reinhard Florey (OMV) und Karl Nehammer (EIB)

Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV, wird in der Aussendung mit einer Aussage zur Darlehenszusage zitiert. Er betont darin laut Mitteilung, dass die Zusage der EIB ein „starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV“ sei und verweist auf die Bedeutung der Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich für die Erhöhung des Einsatzes nachhaltigerer Energie in der Produktion und Produkten von OMV.

EIB‑Vizepräsident Karl Nehammer wird in der Meldung mit einer Erklärung zur Rolle von grünem Wasserstoff für das Energiesystem Europas zitiert. Er bezeichnet in der Aussendung grünen Wasserstoff als „einen wichtigen Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem“ und verweist auf Zusammenhänge mit Wettbewerbsfähigkeit, Energiesicherheit und künftiger Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen.

Grüner Wasserstoff, EIB, EIF, SAF und HVO erklärt

  • Grüner Wasserstoff: In der Aussendung wird grüner Wasserstoff als Produkt genannt, das mithilfe erneuerbarer Energien hergestellt werden soll. OMV nennt eine jährliche Produktionszielgröße von bis zu 23.000 Tonnen als geplante Kapazität der Anlage.
  • Europäische Investitionsbank (EIB): Die EIB‑Gruppe wird in der Mitteilung als der Finanzierungsarm der Europäischen Union beschrieben, deren Anteilseigner die 27 EU‑Mitgliedstaaten sind. In der Aussendung werden die Aktivitäten der EIB‑Gruppe in Form von langfristigen Darlehen und Mobilisierung privaten Kapitals für Projekte hervorgehoben.
  • Europäischer Investitionsfonds (EIF): Der EIF ist laut Mitteilung die auf Garantien und Eigenkapital spezialisierte Tochtergesellschaft der EIB‑Gruppe. Nach der Aussendung erleichtert der EIF dem Text zufolge kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start‑ups den Zugang zu Finanzierungen und mobilisiert privates Kapital als Ankerinvestor.
  • Sustainable Aviation Fuel (SAF): SAF wird in der Mitteilung als eines der in Umsetzung befindlichen Projekte von OMV genannt, konkret eine Anlage für nachhaltigen Flugkraftstoff in der Raffinerie Petrobrazi von OMV Petrom.
  • Hydriertes Pflanzenöl (HVO): HVO wird neben SAF als weiteres Projekt in der Raffinerie Petrobrazi erwähnt. OMV zählt diese Projekte in der Aussendung zu Maßnahmen, die zur Umsetzung der Strategie 2030 beitragen sollen.
  • Co‑Processing: Die Aussendung nennt eine bereits in Betrieb befindliche Co‑Processing‑Anlage in der Raffinerie Schwechat als Teil der vorhandenen Infrastruktur, die in der Mitteilung in Zusammenhang mit der Wasserstoffproduktion genannt wird.

Welche Finanzierungsteile das EIB‑Darlehen abdeckt

Die Mitteilung macht klar, dass das EIB‑Darlehen von EUR 450 Millionen einen Teil des Gesamtinvestitionsvolumens von EUR 600 Millionen abdeckt. Konkrete Angaben dazu, wie die verbleibenden Mittel aufgebracht werden, fehlen in der Aussendung.

Zeitlich ist laut Mitteilung der Bau bereits in Umsetzung und der in der Aussendung genannte Zielzeitraum für den Betriebsbeginn ist bis Ende 2027. Weitergehende Finanzierungsdetails, etwa zur Laufzeit oder zu spezifischen Sicherheiten des Darlehens, sind in der Pressemitteilung nicht aufgeführt.

FAQ zur OMV 140‑MW‑Anlage

Wo entsteht die Anlage?

Die Anlage wird laut Aussendung in Bruck an der Leitha in Niederösterreich errichtet. OMV nennt den Standort in Verbindung mit der Raffinerie Schwechat, die von der Produktion des Wasserstoffs profitieren soll.

Wie hoch ist das Investitionsvolumen und wer finanziert das Projekt?

Das Gesamtinvestitionsvolumen wird mit EUR 600 Millionen angegeben. Die Europäische Investitionsbank hat der Mitteilung zufolge ein Darlehen in Höhe von EUR 450 Millionen zugesagt; nähere Angaben zu weiteren Geldgebern oder zur Finanzierung des verbleibenden Betrags nennt die Aussendung nicht.

Wann soll die Anlage in Betrieb gehen und wie viel Wasserstoff ist geplant?

OMV gibt an, dass die Anlage bis Ende 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Für die Produktion nennt das Unternehmen eine Kapazität von bis zu 23.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr.

Welche Effekte auf Emissionen nennt OMV?

OMV geht laut Aussendung davon aus, dass sich die CO₂‑Emissionen der Raffinerie Schwechat um etwa 150.000 Tonnen reduzieren werden; die Mitteilung weist diese Zahl als interne Schätzung aus und ergänzt, dass dies rund 10 Prozent der derzeitigen direkten Emissionen der Raffinerie Schwechat entspräche.

Wie ordnet OMV das Projekt strategisch ein?

Die 140‑MW‑Anlage wird in der Mitteilung als Bestandteil der OMV Strategie 2030 genannt. OMV benennt das Ziel, das Marktwachstum bei erneuerbaren Kraftstoffen und nachhaltigen chemischen Rohstoffen zu nutzen und bis 2030 eine Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen anzustreben.

Gibt es weitere Projekte, die OMV im Zusammenhang nennt?

Ja: Als bereits in Betrieb werden eine Co‑Processing‑Anlage und eine 10‑MW‑Anlage für grünen Wasserstoff in Schwechat genannt. In Umsetzung befindliche Projekte sind unter anderem SAF‑ und HVO‑Anlagen in Petrobrazi (OMV Petrom) sowie grüne Wasserstoffprojekte mit 20 MW bzw. 35 MW in Rumänien.

Quellen und Kontakt

Artikel basiert auf der Aussendung der OMV Aktiengesellschaft. Bilder stellt OMV über ihr Brandportal zur Verfügung: https://brandportal.omv.com/share/NmaWP3rPB1jkhPTgTShx. Weitere Informationen über OMV: https://www.omv.com. Angaben zur EIB finden sich auf https://www.eib.org/.

Kontakt laut Aussendung: OMV International Media Relations, Telefon: 01404400, E‑Mail: media.relations[at]omv.com.

Schlagworte

#grüner Wasserstoff#OMV#EIB#Schwechat#Bruck an der Leitha#Investition#140 MW#Aktienmarkt

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