Nach dem dramatischen Einbruch auf nur 33.333 verkaufte Eigentumswohnungen im Jahr 2024 erlebt Österreichs Immobilienmarkt 2025 eine Erholung: Mit 40.576 verbücherten Wohnungen verzeichnet der Markt ein Plus von 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Nach dem Einbruch von 33.333 verkauften Eigentumswohnungen im Jahr 2024 stieg die Zahl 2025 auf 40.576 verkäuferisch verbücherte Wohnungen. Das sind +21,7 % gegenüber 2024, aber noch um -6.243 unter dem Zehnjahresschnitt. Die Preise stiegen österreichweit moderat um +3,1 % auf durchschnittlich 266.583 Euro.
Die Berechnungen des RE/MAX-ImmoSpiegels basieren auf der Kaufvertragssammlung von IMMOunited. Diese besteht aus allen 2025 tatsächlich verkauften und verbücherten Wohnungen in ganz Österreich. Mag. Anton E. Nenning, Head of Communication & Research von RE/MAX Austria, betont, dass seit 2009 mit der Gesamtheit aller tatsächlich verkauften Wohnungen gearbeitet wird und nicht mit Stichproben oder Teilmengen.
Wien verzeichnete 2025 11.915 Kaufakte und damit ein Plus von +24,7 % gegenüber 2024. Der Transaktionswert für Wiener Wohnungen stieg um 966 Mio. Euro auf 4,19 Mrd. Euro. Die Quadratmeterpreise in Wien liegen 2025 bei 5.512 Euro/m², ein Anstieg von +6,5 % gegenüber 2024.
Die teuersten Bezirke sind Innere Stadt, Wieden, Döbling und Leopoldstadt; auf Platz fünf folgt Kitzbühel. Das untere Preisviertel in Wien liegt bei 195.141 Euro, das obere Preissegment beginnt bei 419.000 Euro.
Alle neun Bundesländer verzeichneten 2025 Zuwächse bei den Verkaufszahlen. Vorarlberg führt prozentuell mit +29,6 %, gefolgt von der Steiermark mit +27,8 %. Wien verzeichnete in absoluten Zahlen den größten Zuwachs (+2.362 Transaktionen). Die Steiermark kommt 2025 auf 6.553 Verkäufe, Oberösterreich auf 5.077 und Niederösterreich auf 4.563 Verkäufe. Niederösterreich meldet einen Preisanstieg von +5,5 % auf 211.785 Euro.
Vorarlberg verzeichnete 2.281 Grundbucheinträge (+29,6 %) und einen Transaktionsumsatz von 852 Mio. Euro (+36,4 %). Der typische Wohnungspreis lag bei 355.189 Euro (+4,9 %).
2025 standen 29.954 gehandelte Bestandswohnungen 10.622 Neubauten und Generalsanierungen vom Bauträger gegenüber. Der Anteil der neuwertigen Wohnungen sank damit von 39,0 % (2021) auf 26,2 % (2025). Der Aufschlag für Erstbezug auf Quadratmeterbasis lag 2025 bei +48,8 % gegenüber Bestandswohnungen (2021: +31,9 %).
Die Inflation (VPI 2025) stieg um +3,6 %, die Wohnungspreise um +3,1 %. Im Fünfjahresvergleich sank die Entwicklung von +22,0 % auf +20,7 %. Die Preissteigerungen 2025 verteilten sich über die Segmente: Unteres Preisviertel +3,2 %, Median +3,2 %, oberes Viertel +2,9 %.
Bundesweit liegt die durchschnittliche gehandelte Wohnungsgröße 2025 bei 67,8 m², dem Zehnjahresmittel. In Vorarlberg liegen die gehandelten Wohnungsgrößen um +2,6 % über dem Zehnjahresschnitt, in Oberösterreich um -1,5 % und in Salzburg um -2,0 % darunter. Die Quadratmeterpreise 2025: Wien 5.512 €/m² (+6,5 %), Salzburg 5.040 €/m² (+0,5 %), Vorarlberg 5.018 €/m² (+3,3 %). Am unteren Ende liegen die Steiermark mit 2.925 €/m² (+4,7 %) und das Burgenland mit 2.348 €/m².
Steiermark: 6.553 Verkäufe (+1.425) und ein Transaktionswert von 1,30 Mrd. Euro; typischer Preis 184.438 Euro (+3,7 %). Oberösterreich: 5.077 Verkäufe (+21,0 %) und ein Transaktionswert von 1,3 Mrd. Euro; typischer Preis 237.248 Euro (+2,3 %). Tirol: 4.132 Verkäufe (+11,9 %) und ein Umsatz von 1,45 Mrd. Euro; typischer Preis 325.539 Euro (+3,9 %). Salzburg: 3.178 Verkäufe (+19,4 %) und ein Umsatz von 1,10 Mrd. Euro; typischer Preis 318.657 Euro (+1,6 %). Kärnten: 2.244 Verkäufe (+11,8 %) und ein Umsatz von 579 Mio. Euro; typischer Preis 230.423 Euro (-1,4 %). Burgenland: 633 Verkäufe (+4,3 %) und ein Umsatz von 98 Mio. Euro; typischer Preis 144.377 Euro (-2,0 %).
Der österreichische Eigentumswohnungsmarkt 2025 zeigt eine deutliche Mengen- und Umsatzbelebung mit einem moderaten Preisanstieg von +3,1 %. Gleichzeitig liegt die Verkaufsmenge weiterhin unter dem Zehnjahresschnitt, und der Anteil neuwertiger Wohnungen am Markt ist gegenüber 2021 gesunken. Detaillierte Zahlen, Tabellen und Bezirksdaten sind in der Original-Presseaussendung und den zugehörigen Materialien verfügbar.