Eine neue Studie von ImmoScout24 enthüllt erstaunliche Fakten über den österreichischen Immobilienmarkt: Mehr als die Hälfte aller Eigenheimbesitzer hat ihre Immobilie nicht selbst erworben, sondern geerbt, geschenkt bekommen oder mit finanzieller familiärer Unterstützung gekauft.
Eine neue Studie von ImmoScout24 enthüllt Fakten über den österreichischen Immobilienmarkt: Mehr als die Hälfte aller Eigenheimbesitzer hat ihre Immobilie nicht selbst erworben, sondern geerbt, geschenkt bekommen oder mit finanzieller familiärer Unterstützung gekauft.
Die repräsentative Umfrage unter 1.000 Österreichern zwischen 18 und 69 Jahren zeigt: 36 Prozent aller Eigentumsimmobilien gelangten durch Erbschaft (28 Prozent) oder Schenkung (8 Prozent) in den Besitz ihrer aktuellen Bewohner. Rund jede:r Zweite (51 Prozent) hat das Zuhause selbst gekauft. Von diesen Käufer:innen konnten wiederum 40 Prozent auf finanzielle Unterstützung der Familie zählen. In rund der Hälfte der Fälle lag die Unterstützung zwischen zehn und 30 Prozent der Gesamtkosten, während ein Viertel mehr als 30 Prozent erhielt.
35 Prozent der Befragten geben an, eine Immobilienerbschaft in Aussicht zu haben: 22 Prozent rechnen damit, eine Wohnung oder ein Haus komplett zu erben, 13 Prozent erwarten einen Anteil an einer Immobilie. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geht jede:r Zweite von einer Immobilienerbschaft aus.
Zwei Drittel der Befragten halten es für wichtig, den Nachkommen Wohnraum zu hinterlassen; ein Viertel teilt diese Ansicht nicht. Unter Eigentümer:innen liegt die Zustimmung bei 72 Prozent.
Über die Studie
Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.