Am morgigen Tag der Weltgesundheit rückt ein Thema in den Fokus, das für Millionen von Menschen in Österreich von existenzieller Bedeutung ist: die Entwicklung lebensrettender Medikamente. Während
Am morgigen Tag der Weltgesundheit rückt ein Thema in den Fokus, das für Millionen von Menschen in Österreich von existenzieller Bedeutung ist: die Entwicklung lebensrettender Medikamente. Die PHARMIG nimmt das Motto der WHO „Together for health. Stand with science“ zum Anlass, auf die Bedeutung der Medikamentenforschung für den Standort Österreich hinzuweisen.
Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG, betont die Bedeutung kontinuierlicher Forschung: "Wurden früher vor allem pflanzliche Mittel eingesetzt, so bekämpfen wir Krankheiten mittlerweile mit hoch präzisen und komplexen Therapien. Das verdanken wir unablässiger Forschung."
Die PHARMIG setzt sich für eine explizite Life-Sciences-Strategie ein. Herzog argumentiert: "Die Politik hat es in der Hand, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sowohl Forscherinnen und Forscher als auch in der Forschung tätige Unternehmen, Österreich als Standort für ihre Projekte wählen."
Konkret nennt Herzog schnellere Genehmigungsverfahren, die Förderung von Talenten, die Stärkung zukunftsweisender Berufsbilder und eine innovationsfreundliche Politik als wichtige Elemente.
Herzog präzisiert: "In der Regel kommen dort, wo geforscht wird, die neu entwickelten Medikamente auch als erstes auf den Markt. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten, weil sie rasch nach der Zulassung auch mit den entsprechenden, neuen Therapien behandelt werden können. Das heißt also: modernste Versorgung am neuesten Stand der Wissenschaft."
Die PHARMIG vertritt etwa 120 Mitgliedsunternehmen, die zusammen rund 95 Prozent des österreichischen Medikamentenmarkts abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln und sichern durch Qualität und Innovation medizinischen Fortschritt.
Der Tag der Weltgesundheit am 7. April macht deutlich, dass Medikamente unverzichtbar für die moderne Gesundheitsversorgung sind. Wie die PHARMIG argumentiert, liegt es nun an der Politik, die Weichen für eine starke österreichische Pharmaforschung zu stellen.