Der Österreichische Gewerkschaftsbund fordert eine Verlängerung und Stärkung der Spritpreisbremse. „Ein Auslaufen der Spritpreisbremse wäre angesichts der aktuellen Situation unverantwortlich. Hohe Preise an den Tankstellen setzen die Haushalte weiter unter Druck“, sagt Angela Pfister, Leiterin des Volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.
Der Österreichische Gewerkschaftsbund fordert eine Verlängerung und Stärkung der Spritpreisbremse. „Ein Auslaufen der Spritpreisbremse wäre angesichts der aktuellen Situation unverantwortlich. Hohe Preise an den Tankstellen setzen die Haushalte weiter unter Druck“, sagt Angela Pfister, Leiterin des Volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.
„Die ursprünglich Anfang April eingeführte Spritpreisbremse hat gut funktioniert. Alles andere als eine Fortführung wäre ein deutliches Nachgeben gegenüber den Profitinteressen der Mineralölbranche“, so Pfister. Es reiche nicht, nur auf sinkende Preise zu hoffen. Margen müssen weiter begrenzt werden, damit sich Mineralölkonzerne in Krisenzeiten nicht auf Kosten der Bevölkerung bereichern.
Die Argumente der Bundeswettbewerbsbehörde lässt der ÖGB nicht gelten: Der Wettbewerb allein hat den Preisauftrieb nicht gebremst – das beweisen auch zwei laufende Untersuchungen. „In Krisenzeiten reicht Marktdynamik schlicht nicht aus“, betont Pfister abschließend: „Gezielte Preiseingriffe bleiben wichtig.“
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein. www.oegb.at