Hitradio Ö3 startet großangelegte Befragung zur Lebenssituation junger Österreicher
Von 2. bis 29. März können 16- bis 25-Jährige an der Ö3-Jugendstudie teilnehmen und ihre Sicht auf Zukunft und Gesellschaft mitteilen.
Was bewegt die junge Generation Österreichs? Wie optimistisch blicken 16- bis 25-Jährige in die Zukunft? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ö3-Jugendstudie 2026, die am 2. März gestartet ist. Einen ganzen Monat lang wird Hitradio Ö3 zur zentralen Plattform für die Generation Z und deren Anliegen.
Das Herzstück der Studie bildet ein interaktives Umfragetool auf der Ö3-Homepage, das Fragen aus sämtlichen Lebensbereichen umfasst. Teilnehmen können alle Österreicherinnen und Österreicher zwischen 16 und 25 Jahren vom 2. bis 29. März 2025. Die Bandbreite der Themen ist dabei beeindruckend umfangreich:
Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Lebenssituation, sondern auch um Zukunftsperspektiven: Wie sehen sich die jungen Menschen in zehn Jahren? Was sind ihre Hoffnungen, was ihre Befürchtungen?
Ein besonderes Merkmal der Ö3-Jugendstudie 2026 ist die Transparenz des Prozesses. Die Zwischenergebnisse werden laufend in Echtzeit sichtbar gemacht und in allen Ö3-Kanälen zur Diskussion gestellt. So entsteht ein dynamischer Dialog zwischen den Teilnehmenden und der Öffentlichkeit, der weit über eine klassische Meinungsumfrage hinausgeht.
Die Leitfragen der Studie lauten: "Unser Leben – jetzt und in 10 Jahren: Was ist, was bleibt, was geht, was kommt? Sag, was du denkst und fühlst – und ganz Österreich hört zu!" Dieser Ansatz macht deutlich, dass es nicht nur um Datenerhebung geht, sondern um einen echten gesellschaftlichen Dialog.
Die Ö3-Jugendstudie hat sich seit ihrer Einführung zu einem wichtigen gesellschaftlichen Instrument entwickelt. 2026 findet sie bereits zum sechsten Mal statt und hat sich als fixer Termin im österreichischen Frühjahr etabliert. Diese Kontinuität ermöglicht es, langfristige Trends und Veränderungen in den Einstellungen und Werten der jungen Generation zu verfolgen.
Ein Pool an Basis-Fragen wird jedes Jahr gestellt und ermöglicht so aussagekräftige Vergleiche über die Jahre hinweg. Ergänzt werden diese durch aktuelle Fragen zu zeitgeistigen Themen, die die unmittelbare Perspektive der Jugend in die gesellschaftliche Diskussion einbringen.
Die wissenschaftliche Fundierung der Studie übernimmt das renommierte Sozialforschungsinstitut FORESIGHT, das für die Auswertung und Interpretation der Daten verantwortlich ist. Unterstützt wird das Projekt von ORF Public Value, was die gesellschaftliche Relevanz und den öffentlichen Auftrag des Projekts unterstreicht.
Die Ö3-Jugendstudie beschränkt sich nicht auf den Radiosender. Vielmehr wird sie zu einem multimedialen ORF-Projekt, das in allen ORF-Medien präsent ist. Einen ganzen Monat lang stehen die Fragen, Zwischenergebnisse und schließlich die finalen Erkenntnisse im Fokus der ORF-Berichterstattung.
Diese breite mediale Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass die Stimme der Generation Z nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen wird. Die Studie wird so zu einer wichtigen Plattform für junge Menschen, um ihre Anliegen und Perspektiven einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Die Teilnahmephase der Ö3-Jugendstudie 2026 läuft bis zum 29. März. In dieser Zeit können sich interessierte junge Menschen auf der eigens eingerichteten Website beteiligen. Ab dem 15. April werden dann die finalen Ergebnisse präsentiert und in die öffentliche Diskussion eingebracht.
Dieser zeitliche Ablauf ermöglicht es, die Erkenntnisse noch vor der warmen Jahreszeit zu präsentieren und in gesellschaftliche und politische Diskussionen einfließen zu lassen. Die Ergebnisse können so direkten Einfluss auf aktuelle Debatten nehmen.
Die Ö3-Jugendstudie 2026 kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die Generation Z steht vor besonderen Herausforderungen: Klimawandel, digitaler Wandel, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Polarisierung prägen ihre Lebenswelt. Umso wichtiger ist es, ihre Perspektiven und Lösungsansätze zu verstehen und in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Die Studie ermöglicht es, authentische Einblicke in das Selbstverständnis der jungen Generation zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um Probleme und Sorgen, sondern auch um Hoffnungen, Träume und konkrete Vorstellungen für die Gestaltung der Zukunft.
"Sag, was du denkst – und ganz Österreich hört zu!" – dieser Slogan der Kampagne bringt den partizipativen Charakter der Studie auf den Punkt. Es geht darum, jungen Menschen eine Stimme zu geben und diese Stimme auch wirklich zu hören. In einer Zeit, in der sich viele Jugendliche von der Politik und Gesellschaft nicht ausreichend repräsentiert fühlen, kann die Ö3-Jugendstudie einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Teilhabe leisten.
Die Studie zeigt auch, wie moderne Medienarbeit funktionieren kann: transparent, interaktiv und gesellschaftlich relevant. Sie verbindet wissenschaftliche Methoden mit medialer Reichweite und schafft so eine Plattform, die weit über herkömmliche Umfragen hinausgeht.
Alle interessierten jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren können noch bis zum 29. März an der Ö3-Jugendstudie 2026 teilnehmen. Die Umfrage ist über die Ö3-Homepage unter oe3.orf.at sowie direkt unter www.oe3jugendstudie.at erreichbar.
Die Teilnahme ist kostenlos und anonym möglich. Die Organisatoren betonen, dass jede Stimme zählt und wichtig ist, um ein repräsentatives Bild der Generation Z in Österreich zu zeichnen.