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NÖ Politik fordert Sprit-Entlastung: Drei-Punkte-Plan gegen hohe Preise

24. März 2026
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Die steigenden Spritpreise treffen Niederösterreichs Pendler mit voller Wucht. Während in der Bundeshauptstadt Wien viele Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen können, sind Hunderttausende im Flächenbundesland täglich auf ihr Auto angewiesen.

Die steigenden Spritpreise treffen Niederösterreichs Pendler mit voller Wucht. Während in der Bundeshauptstadt Wien viele Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen können, sind Hunderttausende im Flächenbundesland täglich auf ihr Auto angewiesen. Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) und der NÖ Bauernbund haben Vorschläge zur Entlastung vorgebracht.

Spritpreise belasten ländlichen Raum überproportional

Christiane Teschl-Hofmeister (NÖAAB) und Stephan Pernkopf (NÖ Bauernbund) fordern eine rasche Umsetzung der von ihnen erhobenen Forderung nach einer Senkung der Treibstoffsteuern. "Die Umsetzung der von uns erhobenen Forderung nach einer Senkung der Treibstoffsteuern ist ein wichtiger Beitrag, das Parlament muss das jetzt rasch beschließen", sagen die beiden Landesspitzen. "Für politische Spielchen ist keine Zeit."

Drei vorgeschlagene Maßnahmen

In ihren Vorschlägen nennen Teschl-Hofmeister und Pernkopf mehrere Punkte zur Entlastung: die Senkung der Spritsteuern (wie Mineralölsteuer und CO2-Bepreisung), die Erhöhung des Pendlereuros sowie eine Änderung des sogenannten Merit-Order-Systems auf europäischer Ebene, damit günstige und heimische Energie besser an die Menschen weitergegeben wird.

Pendlereuro

Teschl-Hofmeister betont, dass ein Großteil der Pendlerinnen und Pendler das Auto nutze, da öffentliche Verkehrsmittel in manchen Regionen nur eingeschränkt verfügbar seien, und spricht sich deshalb für eine Erhöhung des Pendlereuros aus. "Schon einmal wurde der Pendlereuro befristet erhöht, das wäre 2026 notwendiger denn je", so die NÖAAB-Landeschefin.

Merit-Order-System

Pernkopf fordert, das Merit-Order-System auf europäischer Ebene zu ändern, damit günstige und heimische Energie auch günstiger bei den Menschen ankommt. "Denn es kann nicht sein, dass in Zeiten geopolitischer Krisen teure Gaskraftwerke den Strompreis diktieren", so Pernkopf.

Auswirkungen und Begründung der Maßnahmen

Die Autoren der Forderungen sehen in ihren Vorschlägen Wege, die Belastungen durch gestiegene Energie- und Treibstoffpreise abzumildern. Pernkopf betont zudem: "Preisdämpfende Maßnahmen wirken zudem auch inflationsdämpfend. Gleichzeitig müssen wir die Energie-Unabhängigkeit von Russland und dem arabischen Raum weiter konsequent erhöhen."

Politische Umsetzung

Die Bundesregierung hat laut der Mitteilung der beiden Verbände bereits erste Schritte angekündigt und entsprechende Vorstöße ins Parlament gebracht. Teschl-Hofmeister und Pernkopf fordern eine rasche politische Umsetzung ihrer Vorschläge und sprechen dabei politisch Verantwortliche an.

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Schlagworte

#NÖAAB#NÖ Bauernbund#Spritpreise#Entlastung#Pernkopf#Teschl-Hofmeister#Bild#P

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