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Neue BiVÖ-Präsidentin Halamka fordert verlässliche Rahmen für Biosimilars

Ingrid Halamka übernimmt den Vorsitz des Biosimilarsverband Österreich; Verband betont Versorgungssicherheit und Zugang zu modernen Therapien

17. Juli 2026
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Der Biosimilarsverband Österreich wählt Ingrid Halamka zur Präsidentin. BiVÖ fordert verlässliche Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen.

Der Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ) hat eine neue Präsidentin: Ingrid Halamka übernahm im Juni 2026 die Leitung des Verbandes von dessen Gründerin Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber. Mit dem Führungswechsel verknüpft der Verband eine gesundheitspolitische Botschaft: Österreich brauche verlässliche Rahmenbedingungen, damit eine breite Vielfalt an Biosimilars langfristig verfügbar bleibe und Patienten dauerhaft Zugang zu modernen Therapien hätten.

In ihrer Antrittsäußerung betonte Halamka zentrale Aspekte, die aus Sicht des BiVÖ für den weiteren Umgang mit Biosimilars wichtig sind. Sie verwies auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Biosimilars und forderte stabile sowie planbare Rahmenbedingungen für Anbieter und Anwender. Der Verband nennt verlässliche Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen als Voraussetzung für eine möglichst große Vielfalt an Biosimilars am österreichischen Markt.

Ingrid Halamka übernimmt Präsidentschaft des Biosimilarsverband Österreich

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Die Präsidentschaft des BiVÖ ging nach Angaben des Verbandes von dessen Gründerin Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber an Ingrid Halamka über. Halamka ist nach Angaben des Verbandes seit Juni 2026 Präsidentin des BiVÖ und seit 1991 in der Pharmaindustrie tätig. Aktuell ist sie Head of Sales bei Accord Healthcare. In der Aussendung formulierte Halamka ihre Sicht auf Biologika und Biosimilars: „Biosimilars stehen für höchste Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit. Gleichzeitig ermöglichen sie den breiteren Zugang zu innovativen Therapien und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems. Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, braucht es stabile und planbare Rahmenbedingungen für Anbieter und Anwender gleichermaßen.“

Die Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen fasst der Verband als Voraussetzung dafür zusammen, dass eine breite Produktvielfalt am Markt bestehen kann. Diese Vielfalt nenne der BiVÖ als Grundlage für therapeutische Wahlmöglichkeiten für Ärzte und Patienten sowie als Element, das Wettbewerb stärke und Versorgungssicherheit erhöhe. Der Verband sieht daher Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen als relevante Punkte.

Zehn Jahre BiVÖ: Aus Aufklärung wurde Akzeptanz

Der Führungswechsel fällt laut BiVÖ mit dem zehnjährigen Bestehen des Verbandes zusammen. Unter der Präsidentschaft von Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber habe sich der BiVÖ zur zentralen Stimme für Biosimilars in Österreich entwickelt. Bei der Gründung seien Biosimilars vielfach noch wenig bekannt gewesen oder mit Generika gleichgesetzt worden; seither habe der Verband kontinuierlich Aufklärungsarbeit geleistet, den Dialog mit Entscheidungsträgern gesucht und sich für sachgerechte Erstattungsregelungen eingesetzt.

Der BiVÖ schreibt, dass Biosimilars heute als wichtiger Bestandteil einer modernen Arzneimittelversorgung etabliert seien und ihr Beitrag zu Versorgungssicherheit, Innovation und einem breiteren Zugang zu biologischen Therapien zunehmend anerkannt werde. Die scheidende Präsidentin sagte laut Aussendung: „Ich bin stolz darauf, was wir in den vergangenen zehn Jahren gemeinsam erreicht haben. Der BiVÖ hat entscheidend dazu beigetragen, Vertrauen in Biosimilars aufzubauen und ihren Stellenwert im österreichischen Gesundheitssystem zu stärken. Ich freue mich, dass Ingrid Halamka diesen Weg mit großer fachlicher Kompetenz weiterführen wird.“

Versorgungssicherheit als gemeinsames Ziel

Mit dem Präsidiumswechsel beginne für den BiVÖ ein neues Kapitel, schreibt der Verband. Aufbauend auf der bisherigen Arbeit wolle der Verband seine Rolle als Ansprechpartner für Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stünden wissenschaftlich fundierte Information, der kontinuierliche Dialog mit allen Stakeholdern sowie der Einsatz für Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Versorgung mit biologischen Arzneimitteln und Biosimilars in Österreich sichern.

Der BiVÖ nennt in der Aussendung explizit die Fortsetzung des Dialogs mit Politik, Sozialversicherung, Ärzten, Apothekerschaft sowie Patienten und Patientinnen und die Ausrichtung auf wissenschaftlich fundierte Information als Maßnahmen, die der Verband verfolgen wird. In einem weiteren Zitat betont Halamka: „Wissen, Wissenschaft und Vertrauen bilden die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von Biosimilars. Deshalb werden wir den Dialog mit Politik, Sozialversicherung, Ärztinnen und Ärzten, Apothekerschaft sowie Patientinnen und Patienten konsequent fortsetzen und auf wissenschaftlich fundierte Information setzen.“

Hintergrund: Ingrid Halamka

Nach Angaben des BiVÖ ist Ingrid Halamka seit Juni 2026 Präsidentin des Verbandes. Die Aussendung weist darauf hin, dass Halamka seit 1991 in der Pharmaindustrie tätig ist und aktuell die Funktion Head of Sales bei Accord Healthcare innehat. In einem weiteren Wortlaut beschreibt Halamka ihre Motivation: „Mein Engagement für den Biosimilarsverband resultiert aus meiner großen Begeisterung für Biologika. Für mich zählen sie zur Königsklasse der Arzneimittel – vergleichbar mit der Formel 1 oder Haute Couture. Biologika und Biosimilars stehen für medizinischen Fortschritt auf höchstem Niveau und haben die Behandlung zahlreicher schwerer Erkrankungen nachhaltig verändert.“

Der BiVÖ nennt in der Aussendung zudem seine Mitgliedsunternehmen, zu denen unter anderem Amgen GmbH, Accord Healthcare GmbH, Astro Pharma GmbH, Biogen Austria, Biocon Biologics, Fresenius Kabi Austria GmbH, Sandoz GmbH und STADA Arzneimittel GmbH gehören.

Begriffe: Biosimilars, Biologika, Erstattungsregelungen und Versorgungssicherheit erklärt

Biosimilars: In der Aussendung des BiVÖ werden Biosimilars als Teil der biopharmazeutischen Arzneimittel erwähnt. Der Verband hebt Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Biosimilars hervor und sieht sie als Beitrag zum breiteren Zugang zu innovativen Therapien.

Biologika: Halamka bezeichnet Biologika in der Aussendung als „Königsklasse der Arzneimittel“ und stellt Biologika zusammen mit Biosimilars in den Kontext medizinischen Fortschritts, der die Behandlung zahlreicher schwerer Erkrankungen verändert habe.

Erstattungsregelungen: Der BiVÖ betont in der Mitteilung, dass verlässliche Erstattungsregelungen eine Voraussetzung dafür seien, dass eine große Vielfalt an Biosimilars am österreichischen Markt bestehen könne. Erstattungsregelungen sind laut Aussendung Teil der Rahmenbedingungen, die Marktteilnehmern Planbarkeit geben sollen.

Versorgungssicherheit: Der Verband nennt Versorgungssicherheit explizit als Ziel und führt aus, dass eine breite Produktvielfalt therapeutische Wahlmöglichkeiten biete, den Wettbewerb stärke und die Versorgung mit hochwertigen biologischen Arzneimitteln erhöhe.

Welche Rahmenbedingungen der BiVÖ nennt

Aus Sicht des Verbands sind stabile Rahmenbedingungen für Anbieter und Anwender gleichermaßen wichtig. Konkret nennt der BiVÖ verlässliche Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen als Voraussetzung dafür, dass eine möglichst große Vielfalt an Biosimilars am österreichischen Markt langfristig verfügbar bleibt. Der Verband verbindet damit Aussagen zu Wahlmöglichkeiten für Ärzte, Wettbewerbsstärkung und Versorgungssicherheit.

Der BiVÖ stellt zudem heraus, dass Wissen, Wissenschaft und Vertrauen die Grundlage für den Einsatz von Biosimilars bilden; dementsprechend werde der Verband den Dialog mit relevanten Akteuren fortsetzen und auf wissenschaftlich fundierte Information setzen.

FAQ zur Präsidentschaft und zu Biosimilars

Welche Personalie wurde bekannt gegeben?
Der BiVÖ hat mitgeteilt, dass Ingrid Halamka seit Juni 2026 Präsidentin des Biosimilarsverband Österreich ist. Sie übernahm die Leitung des Verbandes von der Gründerin Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber.

Welche zentralen Forderungen nennt der BiVÖ?
Der Verband fordert nach eigenen Angaben verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere verlässliche Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen, damit eine breite Vielfalt an Biosimilars langfristig verfügbar bleibt. Der BiVÖ verknüpft diese Forderung mit Aspekten wie therapeutischen Wahlmöglichkeiten für Ärzte und Patienten sowie mit Wettbewerb und Versorgungssicherheit.

Was sagt die neue Präsidentin über Biosimilars?
Ingrid Halamka wird in der Aussendung zitiert: „Biosimilars stehen für höchste Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit. Gleichzeitig ermöglichen sie den breiteren Zugang zu innovativen Therapien und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems.“

Welche Rolle spielt der BiVÖ nach zehn Jahren laut Aussendung?
Der Verband beschreibt, dass er sich in den vergangenen zehn Jahren zur zentralen Stimme für Biosimilars in Österreich entwickelt habe. Der BiVÖ hebt Aufklärungsarbeit, Dialog mit Entscheidungsträgern und Einsatz für sachgerechte Erstattungsregelungen als zentrale Aktivitäten der vergangenen Jahre hervor.

Welche Stakeholder nennt der BiVÖ für den Dialog?
Der BiVÖ nennt Politik, Sozialversicherung, Ärzte, Apothekerschaft sowie Patienten als Gesprächspartner, mit denen der Verband den Dialog fortsetzen wolle. Die Aussendung betont, dass wissenschaftlich fundierte Information dabei eine Rolle spielen solle.

Wer sind Mitglieder des BiVÖ?
Der Verband nennt unter anderem Amgen GmbH, Accord Healthcare GmbH, Astro Pharma GmbH, Biogen Austria, Biocon Biologics, Fresenius Kabi Austria GmbH, Sandoz GmbH und STADA Arzneimittel GmbH als Mitglieder.

Quellen und Kontakt

Quelle: Presseinformation Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ).

Weitere Informationen: https://biosimilarsverband.at

Kontakt (PR-Agentur): Public Health PR GmbH, Thomas Braunstorfer, Telefon: 069919258677, E-Mail: thomas.braunstorfer [at] publichealth.at

Schlagworte

#Biosimilars#BiVÖ#Ingrid Halamka#Biologika#Versorgungssicherheit#Biosimilarsverband Österreich#Bild#Arzneimittel#Biotechnologie#Gesundheitspolitik#Personalia#Pharma#Therapien

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