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Umwelt

Naturparke Niederösterreich setzen auf Zukunftsstrategie 2030

Einheitlicher Weg für Naturschutz und Regionalentwicklung beschlossen

13. April 2026
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20 niederösterreichische Naturparke beschließen gemeinsame Strategie bis 2030 mit Fokus auf Schutz, Bildung und regionale Entwicklung.

Die 20 niederösterreichischen Naturparke haben bei der Generalversammlung des Vereins Naturparke Niederösterreich ihre gemeinsame Strategie bis 2030 beschlossen und damit ihre Ziele und Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt.

Vier-Säulen-Modell als bewährte Basis

Die Strategie trägt den Titel "Landschaften voller Leben – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung gemeinsam gestalten" und baut auf dem vier-Säulen-Modell der Naturparke auf.

Schwerpunkte der Strategie

In der Strategie werden unter anderem stärkere Management- und Qualitätsstrukturen, eine breiter aufgestellte und langfristig gesicherte Finanzierung, abgestimmte Kommunikation, tragfähige Partnerschaften sowie mehr Beteiligung der Menschen in den Naturpark-Gemeinden genannt.

20 Jahre Zusammenarbeit

Die neue Strategie baut auf 20 Jahren gemeinsamer Arbeit im Verein Naturparke Niederösterreich auf. "In diesen zwei Jahrzehnten wurde die Zusammenarbeit der Naturparke konsequent gestärkt, gemeinsame Standards wurden entwickelt und die Interessen der Naturparke auf Landesebene sichtbarer vertreten", betont Obmann Werner Krammer. Der Verein hat damit wesentlich dazu beigetragen, die Naturparke als landesweites Netzwerk zu festigen und ihre Leistungen in Naturschutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung klarer sichtbar zu machen.

Beispiele aus den Naturparken

Naturpark Jauerling-Wachau: Regionale Wertschöpfung

Im Naturpark Jauerling-Wachau wird mit Landwirtschaft und Gastronomie zusammengearbeitet, um die regionale Wertschöpfung mit Naturpark-Spezialitäten zu stärken.

Naturpark Leiser Berge: "Wilde Weiden"

Das Projekt "Wilde Weiden" im Naturpark Leiser Berge verbindet naturnahe, extensive Beweidung mit nachhaltiger Landnutzung und leistet einen Beitrag zur Biodiversität in der Region. Große Weidetiere erhalten offene, artenreiche Lebensräume.

Bildungsarbeit

Ein zentrales Aufgabenfeld ist die Bildungsarbeit. In allen 20 Naturparken wird mit Schulen und Kindergärten zusammengearbeitet. Aktuell sind 44 Schulen und 24 Kindergärten als Naturpark-Bildungseinrichtungen zertifiziert.

Weitere Informationen: Mag. Jasmine Bachmann, Geschäftsführerin Verein Naturparke Niederösterreich, Telefon: 0676 83688 706, E-Mail: [email protected]

Schlagworte

#Naturparke#Niederösterreich#Strategie 2030#Naturschutz#Regionalentwicklung#Rosenkranz#Natur

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