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Mobilitätsminister Hanke präsentiert Kampagne „Keine E‑ngste mehr!“

Informationsoffensive des BMIMI zur gezielten Aufklärung über E‑Mobilität in ganz Österreich

2. Juni 2026
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Das BMIMI startet die österreichweite Kampagne ‚Keine E‑ngste mehr!‘ mit Plakat, TV, YouTube, Social Media und aktualisierter Plattform emove‑austria.gv.at.

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) hat eine österreichweite Informationskampagne zur E‑Mobilität vorgestellt. Mobilitätsminister Peter Hanke betonte bei einer Pressekonferenz die Bedeutung von Informationsmaßnahmen und Bewusstseinsbildung für den Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Als nächster Schritt zur Gestaltung der Mobilitätswende kündigte Hanke eine breit angelegte Kampagne an, die Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber E‑Mobilität thematisieren und adressieren soll. Gleichzeitig verwies er auf das im Vorjahr gestartete Programm „eMOVE Austria“ und auf Fortschritte bei Förderprogrammen, Ladeinfrastruktur und Neuzulassungen.

Was die Kampagne „Keine E‑ngste mehr!“ umfasst

Die Kreativkampagne „Keine E‑ngste mehr!" wurde von der Agentur DMB konzipiert und ist ein zentraler Baustein der anstehenden eMOVE‑Informationsoffensive. Laut BMIMI soll die Kampagne auf bestehende Vorbehalte gegenüber E‑Mobilität hinweisen und diese zugleich mit Fakten entkräften.

Für eine breite Wahrnehmung wird die Kampagne ab Juni österreichweit ausgerollt. Die Umsetzung erfolgt nach Angaben des Ministeriums über verschiedene Formate: Plakat, TV, YouTube sowie Social Media. Gleichzeitig wurde die Website emove‑austria.gv.at überarbeitet; als zentrale Plattform für Elektromobilität wurde dort eine Unterseite eingerichtet, die zusätzliche Fakten zu den in der Kampagne adressierten „E‑ngsten“ Laden, Kosten und Batterie bereitstellt.

Der zentrale Werbespot der Kampagne ist laut Mitteilung auf dem YouTube‑Kanal des Mobilitätsministeriums abrufbar: https://youtu.be/mDV4tBwWhII?si=_HvISoklbEMq_wJL.

Vorausgehende Studie und geplante Evaluierung

Vor dem Kampagnenstart wurde im Auftrag des Mobilitätsministeriums im Mai 2026 eine repräsentative Umfrage durch die market mind GmbH durchgeführt. Dazu wurden 1.000 Menschen in ganz Österreich zur E‑Mobilität befragt; die Erhebung legt den aktuellen Kenntnisstand und die Einstellung der Bevölkerung zur E‑Mobilität offen.

Die Studie dient laut BMIMI als Nullmessung im Rahmen einer geplanten Werbeeffizienzmessung: Die Kampagne „Keine E‑ngste mehr!“ soll systematisch hinsichtlich einer positiven Beeinflussung von Wissen, Akzeptanz und Verhalten in Bezug auf E‑Mobilität evaluiert werden. Dafür werde die österreichische Bevölkerung vor und nach der Kampagne befragt und ein Vergleich hergestellt; aktuell liegt dem Ministerium nur die Messung vor der Kampagne vor.

Marktforschungsergebnisse: Einstellungen, Zahlen und zentrale Sorgen

Eine zentrale Erkenntnis aus der Marktforschung ist, dass 64 Prozent der Menschen, die in den nächsten zwölf Monaten ein Auto anschaffen wollen, E‑Autos positiv sehen. Das Ministerium interpretiert dies so, dass mehr als die Hälfte der Personen mit Kaufabsicht das nächste Auto als E‑Auto in Betracht ziehen könnte.

Die Gesamtverteilung der Einstellungen in der Studie zeigte: 43 Prozent der Befragten haben eine positive Einstellung zu E‑Autos, 30 Prozent stehen ihnen neutral gegenüber und 28 Prozent haben eine eher ablehnende Haltung. Martin Russ, Geschäftsführer von AustriaTech, wird in der Mitteilung mit der Einschätzung zitiert, die Studie zeige, dass Aufklärung und Bewusstseinsbildung bei Anschaffungsinteressierten ein Hebel seien, um ein bereits offenes Mindset zu nutzen. Russ nennt die neue Informationskampagne und die begleitende Kommunikation über emove‑austria.gv.at sowie Social Media „zentral, um Fakten zielgruppenorientiert zu vermitteln und den Schritt zum E‑Auto zu erleichtern“.

Als relevanteste Entscheidungsfaktoren nannten die Befragten laut Studie echte Reichweite, öffentliches Ladenetz, Ladedauer und laufende Kosten. 65 Prozent der Befragten glauben, die durchschnittliche Reichweite eines E‑Autos liege unter 400 km. Die Mitteilung nennt dazu, dass der Reichweitendurchschnitt der beliebtesten E‑Autos des Vorjahres bei rund 400 km Realreichweite gelegen habe und im heurigen Jahr bei aktuellen Modellen weiter gestiegen sei.

Zur Verfügbarkeit von Ladepunkten gab die Studie an, dass 59 Prozent der Befragten das öffentliche Ladenetz als nicht ausreichend ausgebaut einschätzen. Die Mitteilung nennt außerdem, dass es in Österreich derzeit beinahe 40.000 öffentliche Ladepunkte gebe und dass 2025 Österreich beim Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur in der EU den drittstärksten Zuwachs verzeichnet habe.

Zur Ladedauer führt die Mitteilung aus, laut Experten reichten rund 30 Minuten an einem Schnellladepunkt, um einen E‑Pkw auf 80 Prozent zu laden. Beinahe 90 Prozent der Befragten schätzten jedoch, dass dies länger dauere; 44 Prozent gingen sogar davon aus, dass es länger als eine Stunde dauere. Bei den laufenden Kosten sagten 52 Prozent der Befragten, die Betriebskosten von E‑Autos seien günstiger als bei Verbrennern; die übrigen Befragten schätzten diese als ähnlich hoch oder höher ein.

Die Studie dokumentiere zudem eine Diskrepanz zwischen Einschätzungen und Erfahrung: Personen mit Zugang zu E‑Autos bewerteten Betriebskosten, Ladeperformance und Qualität des öffentlichen Ladenetzes klar positiver als Verbrenner‑Fahrer:innen. Die Mitteilung zieht daraus den Schluss, dass persönliche Erfahrung tendenziell zu positiveren Bewertungen und einem Abbau von Barrieren führen könne.

Umsetzung: Formate, Website und zentrale Anlaufstellen

Die Kampagne wird laut BMIMI über verschiedene Medienformate verbreitet, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen: Plakat, TV, YouTube und Social Media sind explizit genannt. Parallel dazu wurde die Website emove-austria.gv.at gezielt überarbeitet und bietet auf der Subseite keine-e-engste.gv.at zusätzliche Fakten zu den in der Kampagne adressierten Themen rund ums Laden, Kosten und Batterie.

Der Minister betonte in der Pressekonferenz, dass neben dem Angebot an Ladeinfrastruktur nun auch das Angebot an Informationen mit einer entsprechenden Kampagne in die Offensive gehen solle. Hanke sagte wörtlich: „Ich bin ein Verfechter von klaren Analysen und handfesten Zahlen, die entsprechende Ableitungen und Initiativen für den Umstieg auf E‑Mobilität ermöglichen“ und ergänzte: „Damit verfolgen wir konsequent unser Ziel, mit eMOVE Austria eine gelungene Mischung aus Förderungen und notwendigen Initiativen zu bieten, die E‑Mobilität für uns alle attraktiver zu machen!"

Begriffe und Institutionen erklärt

eMOVE Austria

„eMOVE Austria“ ist in der Mitteilung das Programm, das vor einem Jahr gestartet wurde. Das BMIMI nennt eMOVE Austria als Rahmen, in dem Förderprogramme ausgestaltet und die Ladeinfrastruktur ausgebaut worden seien.

market mind GmbH

market mind GmbH ist nach Angaben des Ministeriums das Marktforschungsunternehmen, das die repräsentative Umfrage mit 1.000 Personen im Mai 2026 durchgeführt hat. Die erhobenen Daten dienen der Werbeeffizienzmessung der Kampagne.

AustrianTech

AustriaTech wird durch ein Statement von Geschäftsführer Martin Russ in der Mitteilung zitiert. Russ kommentiert die Bedeutung von Aufklärung und Kommunikationsmaßnahmen für Anschaffungsinteressierte.

Werbeeffizienzmessung und Nullmessung

Als Nullmessung bezeichnet die Mitteilung die vor Kampagnenstart erhobene Umfrage; sie stellt die Basis dar, mit der eine Messung nach der Kampagne vergleichend gegenübergestellt werden soll. Eine Werbeeffizienzmessung prüft laut Mitteilung systematisch, wie Wissen, Akzeptanz und Verhalten durch die Kampagne beeinflusst werden.

FAQ zur Kampagne und zur Studie

1) Wer hat die Kampagne entwickelt?

Die Kreativkampagne „Keine E‑ngste mehr!“ wurde laut Mitteilung von der Agentur DMB konzipiert. Das BMIMI nennt die Kampagne als wesentlichen Baustein der eMOVE‑Informationsoffensive.

2) Wann und wie wird die Kampagne ausgespielt?

Die Mitteilung nennt den Rollout ab Juni österreichweit. Als Formate sind Plakat, TV, YouTube und Social Media angegeben; zusätzlich wurde die Website emove‑austria.gv.at überarbeitet und eine Subseite eingerichtet.

3) Auf welcher Grundlage wurde die Kampagne geplant?

Dem Ministerium zufolge ging eine repräsentative Umfrage voraus: Im Mai 2026 befragte market mind GmbH 1.000 Personen in Österreich. Die Umfrage stellt eine Nullmessung dar, die später im Rahmen einer Werbeeffizienzmessung mit einer Nachbefragung verglichen werden soll.

4) Welche Ergebnisse zeigt die Vorbefragung?

Die Studie ergab unter anderem, dass 64 Prozent der Personen mit Kaufabsicht in den nächsten zwölf Monaten E‑Autos positiv sehen. Insgesamt gaben 43 Prozent eine positive Einstellung zu E‑Autos an, 30 Prozent standen diesen neutral gegenüber und 28 Prozent äußerten eine eher ablehnende Haltung.

5) Welche konkreten Bedenken nannten die Befragten?

Laut Mitteilung sind die wichtigsten Entscheidungsfaktoren Reichweite, öffentliches Ladenetz, Ladedauer und laufende Kosten. Zudem schätzen 65 Prozent die durchschnittliche Reichweite von E‑Autos als unter 400 km ein, und 59 Prozent sehen das öffentliche Ladenetz als nicht ausreichend ausgebaut.

6) Wer ist Ansprechperson für Medienfragen?

Als Kontakt nennt die Mitteilung das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und verweist auf den Ansprechpartner Jan Hofmann sowie die angegebene Telefonnummer.

Quellen und Kontakt

Quellenangaben in dieser Berichterstattung basieren auf der Presseinformation des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI). Weiterführende offizielle Informationsseiten sind die Kampagnen‑ und Plattformseiten: emove-austria.gv.at und keine-e-engste.gv.at. Der zentrale Werbespot ist abrufbar unter https://youtu.be/mDV4tBwWhII?si=_HvISoklbEMq_wJL.

Kontakt des BMIMI laut Mitteilung: Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Ansprechpartner Jan Hofmann, Telefon: +43 1 71162-658114, E‑Mail: jan.hofmann [at] bmimi.gv.at, Website: .

Schlagworte

#E-Mobilität#Kampagne#eMOVE Austria#Elektroautos#Ladeinfrastruktur

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