28. Mai 2026 – Mit einer digitalen Kick-off-Veranstaltung startete das Bildungsministerium in die Umsetzung des Mittleren Managements an österreichischen Schulen. Schulleitungen von Volksschule und...
28. Mai 2026 – Mit einer digitalen Kick-off-Veranstaltung startete das Bildungsministerium in die Umsetzung des Mittleren Managements an österreichischen Schulen. Schulleitungen von Volksschule und Mittelschulen mit mehr als 14 Klassen wurden auf das neue Modell vorbereitet.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr informierte über die nächsten Schritte zur Einführung der neuen Führungsstruktur. Die Veranstaltung diente gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis der inhaltlichen Vorbereitung auf die Einführung des neuen Modells.
Ab dem kommenden Schuljahr investiert das Bildungsministerium jährlich zusätzlich 20 Millionen Euro in den Ausbau des Mittleren Managements. Ziel ist, Schulleitungen gezielt zu entlasten, moderne Führungsstrukturen an Schulen zu etablieren und neue Entwicklungsmöglichkeiten für Lehrkräfte zu schaffen.
Zur Rolle des Modells sagte Bildungsminister Christoph Wiederkehr: „Schulleitungen sind der entscheidende Schlüssel dafür, dass Schulen ihr volles Potenzial entfalten können. Deshalb müssen wir unser Bildungssystem so gestalten, dass Schulleitungen mehr Freiräume, gezielte Unterstützung und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit erhalten. Mit dem Mittleren Management schaffen wir moderne Führungsstrukturen an unseren Schulen, stärken effiziente organisatorische Abläufe und schaffen gleichzeitig mehr Raum für die laufende Weiterentwicklung der Lehr- und Lernqualität“.
Das Modell ermöglicht es, Führungsaufgaben auf mehrere Personen zu verteilen und Aufgabenprofile flexibel an die Bedürfnisse des Standorts anzupassen. Lehrkräfte im Mittleren Management sollen gezielt Führungserfahrung sammeln und auf künftige Leitungsfunktionen vorbereitet werden. Im Vollausbau stehen österreichweit rund 800 zusätzliche Lehrpersonenplanstellen zur Verfügung. Die schrittweise Umsetzung erfolgt bis zum Schuljahr 2027/28.
Quelle: BM für Bildung (OTS) – ots.at