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Merkur Award 2026: Vienna Business School feiert Talente

22. Mai 2026
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Am 22. Mai 2026 wurde in Wien ein Abend gefeiert, der Bildungswege sichtbar macht: Der Merkur Award 2026 setzte in der Grand Hall des Erste Campus erneut ein Zeichen für schulische Exzellenz und ge...

Am 22. Mai 2026 wurde in Wien ein Abend gefeiert, der Bildungswege sichtbar macht: Der Merkur Award 2026 setzte in der Grand Hall des Erste Campus erneut ein Zeichen für schulische Exzellenz und gesellschaftliches Engagement. Die Verleihung, die heuer bereits zum 29. Mal stattfand, brachte rund 300 Gäste zusammen und stellte Projekte und Personen aus sechs Vienna Business School-Standorten ins Rampenlicht. Für Österreich ist der Abend mehr als ein Preis: Er zeigt, wie kaufmännische Bildung als Sprungbrett für unterschiedliche Karrieren wirken kann. Das Datum dieses Artikels (22.05.2026) markiert den Moment, an dem Bekanntes und Überraschendes zusammenkamen – etwa die Ehrung von Schauspieler Michael Steinocher als Graduate of the Year. Die Veranstaltung verbindet lokale Bildungsarbeit mit überregionaler Strahlkraft und liefert Impulse für Schulen, Wirtschaft und Gesellschaft.

Merkur Award 2026: Preise, Projekte und Persönlichkeiten

Der Merkur Award hat sich als feste Institution im Kalender der Vienna Business School etabliert. 2026 wurden Preise in sieben Kategorien vergeben: "Best Economic & Innovative Project", "Best Ethical & Social Project", "Teacher of the Year", "Student of the Year HAS", "Student of the Year HAK", "Graduate of the Year" und der "Ehrenmerkur" sowie ein Publikums-Award. Die VBS Schönborngasse gewann mit ihrem Projekt „Fußball als Wirtschaftsfaktor“ einen der zentralen Preise. Die VBS Augarten wurde für den "Tag der Vielfalt" ausgezeichnet. Renata Sheverdina (VBS Akademiestraße) und Benedikt Hilpert (VBS Mödling) wurden zu Students of the Year gekürt. Mag. Birgit Scharitzer-Aubell erhielt die Auszeichnung "Teacher of the Year". Als Graduate of the Year wurde Michael Steinocher geehrt; Laudator war Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamts. Die knapp 300 Gäste verfolgten die Gala, die Prominenz als Laudator:innen geboten hat – von Social-Media-Expert:innen bis zu akademischen Vertreter:innen.

Fachbegriffe einfach erklärt

Graduate (im Kontext österreichischer Schulen): Der Begriff "Graduate" bezeichnet eine Person, die eine Schule oder ein Studium erfolgreich abgeschlossen hat. In Österreich wird das Wort oft für Absolvent:innen von höheren Schulen oder Hochschulen verwendet, um deren Abschluss sichtbar zu machen. Der Titel kann sowohl formelle Qualifikationen benennen als auch als Würdigung für besondere Leistungen dienen. Im Rahmen des Merkur Awards steht "Graduate of the Year" für eine herausragende Absolventenbiografie, die Berufserfolg und Vorbildfunktion verbindet.

HAK (Handelsakademie): Die Handelsakademie, kurz HAK, ist eine berufsbildende höhere Schule in Österreich mit wirtschaftlichem Schwerpunkt. Sie vermittelt kaufmännische Basiskompetenzen, Unternehmenskenntnisse und kaufmännische Praxis. Die HAK kombiniert Fachunterricht, Projektarbeit und oft auch Praktika. Absolvent:innen der HAK verfügen über ein breites wirtschaftliches Know-how, das ihnen zahlreiche Berufswege öffnet, von der Unternehmensgründung bis zu Aufgaben im Management.

HAS (Handelsschule): Die Handelsschule, oft als HAS bezeichnet, ist eine kürzer angelegte kaufmännische Schulform, die Grundlagen in Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und kaufmännischer Praxis vermittelt. Sie ist praxisorientiert und bereitet junge Menschen auf den direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt vor oder auf weiterführende Bildungswege. Im österreichischen Bildungssystem bildet die HAS einen wichtigen Baustein der dualen Orientierung zwischen Schule und Beruf.

Kaufmännische Bildung: Unter kaufmännischer Bildung versteht man die Vermittlung von wirtschaftlichem Grundwissen, betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und praxisnahen Fertigkeiten wie Buchhaltung, Marketing oder Unternehmensführung. Sie ist nicht nur für jene wichtig, die eine kaufmännische Karriere anstreben, sondern für viele Berufe, da wirtschaftliches Verständnis in nahezu allen Branchen relevant ist. Kaufmännische Bildung umfasst auch Kompetenzen wie Projektmanagement, Kommunikation und Teamarbeit.

Ehrenmerkur: Der Ehrenmerkur ist eine Auszeichnung, die besondere Verdienste für die kaufmännische Schulbildung ehrt. Träger:innen dieser Auszeichnung haben oft langjährige, prägende Beiträge zur Entwicklung von Lehrplänen, Schulstrukturen oder Bildungsinitiativen geleistet. Der Ehrenmerkur signalisiert Anerkennung für nachhaltige Bildungsarbeit, die weit über einzelne Projekte hinaus Wirkung entfaltet.

Historischer Kontext: Bildungsförderung und die Rolle der Vienna Business School

Der Merkur Award besteht seit mehreren Jahrzehnten als Plattform zur Anerkennung schulischer Leistungen innerhalb der Vienna Business School. Die Verleihung bündelt die Aktivitäten von sechs Standorten, die gemeinsam ein Netzwerk kaufmännischer Bildung in Wien darstellen. Historisch betrachtet haben berufsbildende Schulen in Österreich eine kontinuierliche Entwicklung durchlaufen: Aus stärker handwerklich oder berufsorientiert ausgerichteten Lehrgängen entstanden differenzierte Schulformen mit integriertem wirtschaftlichem Wissen. Die Vienna Business School hat sich als Verband von Standorten darauf spezialisiert, kaufmännische Bildung mit Praxisnähe zu verbinden – etwa durch Projektarbeit, Kooperationen mit Unternehmen und die Betonung von Persönlichkeitsentwicklung.

Mit dem Merkur Award wird diese Ausrichtung sichtbar: Projekte wie die Analyse des Fußballs als Wirtschaftsfaktor oder gesellschaftliche Initiativen wie der "Tag der Vielfalt" demonstrieren, wie Schulpraxis, Forschung und soziales Engagement zusammengeführt werden können. Die Gala funktioniert dabei nicht nur als Preisverleihung, sondern auch als Netzwerkplattform: Lehrkräfte, Absolvent:innen, Vertreter:innen der Wirtschaft und Medien kommen zusammen. In diesem Rahmen gewinnen Lehrpläne, Kooperationen und die Rolle der Schulen als Innovationsorte an Gewicht.

Vergleich: Bundesländer, Deutschland und Schweiz

  • Innerhalb Österreichs: Bildung ist Ländersache. In den Bundesländern variieren Schwerpunkte und Förderprogramme. Manche Regionen setzen stärker auf duale Modelle mit Lehrbetrieben, andere fördern schulische Projektarbeit und internationale Kooperationen. Der Merkur Award bündelt gezielt Leistungen eines Trägers (VBS) in Wien und schafft so lokale Sichtbarkeit.
  • Deutschland: Dort existieren zahlreiche Preisformate für schulische Innovationen, oft mit einem stärkeren Fokus auf berufliche Bildung in Kooperation mit Betrieben. Wettbewerbe und Auszeichnungen fördern vor allem die Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft und sind regional stark diversifiziert.
  • Schweiz: Die Berufsausbildung hat in der Schweiz einen sehr hohen Stellenwert, mit klar etablierten dualen Systemen. Schweizer Auszeichnungen betonen oft die Praxisorientierung und die unmittelbare Einbindung in Unternehmen. Im Vergleich dazu legt der Merkur Award stärker Gewicht auf schulische Projektvielfalt und die Verbindung zu kulturellen und ethischen Fragestellungen.

Bürger-Impact: Was Gewinner und Projekte für die Gesellschaft bedeuten

Die Auszeichnungen wirken auf mehreren Ebenen: Sie stärken Schüler:innen, Lehrkräfte und Standorte in ihrem Selbstverständnis und in ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Konkrete Beispiele aus der Gala 2026 zeigen dies.

Das Projekt "Fußball als Wirtschaftsfaktor" (VBS Schönborngasse) liefert eine Analyse, die lokale Clubs, Marktakteure und Kommunen interessieren kann. Wenn Schüler:innen makro- und mikroökonomische Aspekte sowie Marketingstrategien untersuchen, entstehen verwertbare Erkenntnisse für regionale Vereine oder Veranstalter. Solche Projektergebnisse können etwa dazu beitragen, Veranstaltungen effizienter zu planen, Sponsoren zu gewinnen oder regionale Wertschöpfung zu erhöhen. Konkrete Wirkung: Ein regionales Fußballturnier könnte durch bessere Marketingstrategien mehr Besucher anziehen und damit lokale Gastronomie und Infrastruktur stärken.

Der "Tag der Vielfalt" (VBS Augarten) hat unmittelbar gesellschaftlichen Nutzen: Er schafft Begegnungsräume, reduziert Vorurteile und fördert Dialog. Für Schulen bedeutet das: weniger Konflikte im Alltag, höhere Motivation bei Schüler:innen und eine offenere Schulkultur. Langfristig tragen solche Initiativen zur sozialen Kohäsion bei, was Gemeinden, Arbeitgeber und das Bildungssystem insgesamt stärkt.

Für Lehrkräfte wie Mag. Birgit Scharitzer-Aubell bedeuten Preise öffentliche Anerkennung. Das stärkt die berufliche Reputation und erleichtert die Implementierung weiterer pädagogischer Innovationen – etwa Coaching-Programme oder Onboarding-Prozesse. Auch Absolvent:innen wie Michael Steinocher fungieren als Vorbilder: Seine Ehrung zeigt jungen Menschen, dass Bildungskarrieren mehrere Wege eröffnen können, auch in kreative Berufe.

Zahlen & Fakten – die Gala in Zahlen

  • Edition: 29. Merkur Award (2026).
  • Gäste: rund 300 Personen waren in der Grand Hall des Erste Campus anwesend.
  • Standorte: sechs Vienna Business School-Standorte nahmen teil.
  • Kategorien: sieben Preisgruppen plus Publikums-Award.
  • Gewinner:innen: Auszeichnungen für VBS Schönborngasse, VBS Augarten, VBS Akademiestraße, VBS Mödling, VBS Hamerlingplatz und weitere Einzelpersonen.

Diese Zahlen illustrieren die Reichweite des Preises: Sie zeigen, wie viele Akteur:innen an der Realisierung und Sichtbarmachung schulischer Qualität beteiligt sind. Die konkrete Nennung von Namen und Projekten (siehe Quelle) erhöht die Transparenz und Nachprüfbarkeit der Auszeichnungen.

Expertenstimmen aus der Verleihung

Die Gala bot Gastredner:innen aus unterschiedlichsten Feldern. Zwei der zitierten Stimmen aus der Pressemitteilung geben Einblick in die Bedeutung der Veranstaltung: Michael Steinocher betonte seine Dankbarkeit gegenüber der Schule und den Lehrer:innen: „Ich bin überwältigt, dass man sich in der Vienna Business School so positiv an mich erinnert. Spannend, dass gerade eine kaufmännische Schule mein Sprungbrett ins Schauspielstudium, in die Kreativbranche war. Aber ohne diese solide Basis und die starke emotionale Unterstützung der Lehrer – allen voran Frau Prof. Moretto – wäre meine Karriere eine andere geworden."

KommR Helmut Schramm, Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft, erklärte die Bedeutung solcher Preise: „Der Merkur Award zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Talent, Engagement und Innovationskraft in unseren Schüler:innen, Lehrkräften und Absolvent:innen stecken. ... Genau diese Kombination aus Fachwissen, Persönlichkeit und Innovationsgeist ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Karrierewege." Diese Aussagen unterstreichen die Verknüpfung von Bildung, Persönlichkeit und beruflicher Entwicklung.

Zukunftsperspektive: Was der Merkur Award für kommende Jahre bedeutet

Der Merkur Award bleibt ein Motor für schulische Innovation. Prognosen für die nächsten Jahre deuten auf mehrere Entwicklungen hin: erstens eine stärkere Verknüpfung von Projektarbeit mit regionalen Wirtschaftspartnern, zweitens eine intensivere Integration digitaler Kompetenzen – etwa KI-Anwendungen im Unterricht, wie in der Laudatio auf Dr. Peter Krauskopf angedeutet – und drittens eine wachsende Bedeutung von Themen wie Diversity und Nachhaltigkeit in Wettbewerbsformaten. Schulen werden vermehrt hybride Formate nutzen: Präsenzveranstaltungen gekoppelt mit digitalen Ausspielungen, um Reichweite und Partizipation zu erhöhen.

Für Absolvent:innen kann der Merkur Award die Tür zu Netzwerken öffnen, die weit über klassische Schulbiografien hinausreichen. Lehrkräfte, die ausgezeichnet werden, erhalten Rückenwind für innovative Konzepte, die wiederum anderen Standorten als Vorbild dienen. Insgesamt könnte der Preis dazu beitragen, dass kaufmännische Bildung in Österreich noch stärker als Motor für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung wahrgenommen wird.

Fazit und Ausblick

Der Merkur Award 2026 hat gezeigt: Schulische Exzellenz ist vielschichtig. Vom ökonomischen Projekt über soziale Initiativen bis hin zu individuellen Erfolgsgeschichten – die Preisverleihung macht Leistungen sichtbar und vernetzt Bildung mit Praxis. Für die österreichische Bildungslandschaft ist der Abend ein Signal: Ausbildungswege sind wandelbar und können in unterschiedlichste Berufe führen. Bleibt die Frage an die Leserinnen und Leser: Welche Projekte aus Ihrer Region verdienen eine Bühne wie den Merkur Award?

Mehr Informationen und Fotos zur Veranstaltung finden Sie in der Originalquelle: VBS: Merkur Award 2026. Kontakt zur Presse laut Veranstalter: Massgeschneidert Kommunikationsbüro, Elena Elwitschger, [email protected], Tel. 0676 4532216. Fotocredit: VBS/A.K. Wuttke.

Weiterführende Lektüre und verwandte Artikel auf pressefeuer.at: VBS Merkur Award 2025 – Rückblick, Wenn Fußball zur Wirtschaft wird: Schule forscht, Absolvent:innen als Vorbilder: Karrierewege nach der Schule.

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