Eine aktuelle Meinungsumfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies zeigt ein positives, differenziertes Image von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer.
Eine aktuelle Meinungsumfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies zeigt ein positives, differenziertes Image von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer. Die Erhebung wurde vom 16. bis 19. März 2026 unter 500 wahlberechtigten Österreichern durchgeführt.
Die Umfrageergebnisse, die in der ATV-Sendung „Aktuell: Die Woche" präsentiert werden, zeigen Marterbauers größte Stärke auf: 51 Prozent der Befragten attestieren dem Finanzminister Kompetenz.
Die Vertrauenswürdigkeit erreicht 46 Prozent, gefolgt von Durchsetzungsfähigkeit und Sympathie mit jeweils 43 Prozent.
Bei der Frage, ob Marterbauer die richtigen politischen Schwerpunkte setzt, liegt die Zustimmung bei 38 Prozent, während 39 Prozent das kritisch sehen (19 Prozent „trifft eher nicht zu", 20 Prozent „trifft gar nicht zu").
Deutliche Unterschiede ergeben sich nach der Parteipräferenz. Besonders positiv fällt das Image von Markus Marterbauer bei ÖVP-, SPÖ-, NEOS- und Grün-Wähler:innen aus, während ihn die FPÖ-Wähler:innen deutlich kritischer sehen. Den höchsten Zustimmungswert erreicht Marterbauer bei „Kompetenz" mit 88 Prozent der ÖVP-Wählerschaft; dahinter folgen SPÖ- (69 Prozent), NEOS- (66 Prozent), Grün- (61 Prozent) und FPÖ-Wähler:innen (35 Prozent). Bei allen fünf abgefragten Eigenschaften bewerten die Wähler:innen der ÖVP den SPÖ-Finanzminister am besten aller Parlamentsparteien.
Im Vergleich zur letzten Erhebung im Mai 2025 zeigen sich leichte Verbesserungen bei allen Image-Dimensionen, etwa bei Kompetenz (Steigerung von 47 auf 51 Prozent), Sympathie (41 auf 43 Prozent) und Durchsetzungsfähigkeit (39 auf 43 Prozent).
Meinungsforscher Peter Hajek: „Das Image von Finanzminister Marterbauer ist angesichts der kritischen finanziellen und wirtschaftlichen Lage des Landes erstaunlich positiv. Man könnte aber nach wie vor an seinem Profil arbeiten, denn gut jeder fünfte Befragte kann keine Angabe zu Markus Marterbauer machen. Gegenwind kommt, wenig überraschend, von der Freiheitlichen Wählerschaft. Alle anderen sind vom Finanzminister mehr oder weniger überzeugt. Seine Kompetenz ist seine Stärke, bei der politischen Schwerpunktsetzung unterscheiden sich die parteipolitischen Geister.“