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Life Sciences in Österreich: Standort braucht Rückenwind

29. Mai 2026
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Am 29. Mai 2026 stand bei der 72. Generalversammlung der PHARMIG die Zukunft des Life-Sciences-Standorts Österreich im Mittelpunkt. Standortpolitik und zentrale Aussagen Angesichts...

Am 29. Mai 2026 stand bei der 72. Generalversammlung der PHARMIG die Zukunft des Life-Sciences-Standorts Österreich im Mittelpunkt.

Standortpolitik und zentrale Aussagen

Angesichts geopolitischer Spannungen, zunehmendem internationalen Wettbewerb und wachsender Anforderungen an das Gesundheitssystem betonte Pavol Dobrocky, Präsident der PHARMIG: „Planungssicherheit und stabile Bedingungen sind entscheidend, damit wir unseren Beitrag leisten können, die Versorgung mit Arzneimitteln zu sichern, Innovation voranzutreiben und Therapien rasch zu den Patientinnen und Patienten zu bringen.“

Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG, unterstrich: „Ein leistungsfähiger Life-Sciences-Standort setzt voraus, dass Forschung, Produktion und Versorgung entlang einer gemeinsamen Strategie gedacht und umgesetzt werden. Dabei ist es wesentlich, dass Standort-, Forschungs- und Gesundheitspolitik klar aufeinander abgestimmt sind“. Zudem hob Herzog das Engagement der pharmazeutischen Unternehmen in Österreich hervor, die trotz schwerer Rahmenbedingungen weiterhin investieren und hier ihrem Versorgungsauftrag nachkommen.

Panel-Diskussion: Beteiligte und Themen

Standortpolitik war zentrales Thema einer Panel-Diskussion. Eingebracht wurden Perspektiven von:

  • Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation, Medizinische Universität Wien
  • Anita Kienesberger, Obfrau von Die Allianz
  • Pavol Dobrocky, PHARMIG-Präsident und Geschäftsführer von Boehringer Ingelheim RCV
  • Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, Verfassung, öffentlichen Dienst, Koordinierung und Kampf gegen Antisemitismus
  • Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA
  • René Tritscher, Geschäftsführer der Austrian Business Agency

Im Fokus standen Fragen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, der Versorgungssicherheit sowie der Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation. Thematisiert wurde auch das Spannungsfeld zwischen steigenden regulatorischen Anforderungen, wachsendem Kostendruck und dem Anspruch, Österreich als attraktiven Forschungs- und Produktionsstandort zu stärken.

Vorstand und personelle Entscheidungen

Das Präsidium bleibt unverändert: Präsident Pavol Dobrocky (Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG), Vizepräsident Roland Huemer (Richter Pharma AG) sowie die Vizepräsidentinnen Elisabeth Keil (Daiichi Sankyo Austria GmbH) und Nicole Daniela Schlautmann (Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H.).

Drei kooptierte Mitglieder für den Vorstand wurden bestätigt: Michael Mayr (Fresenius Kabi Austria GmbH), Alexander Mülhaupt (Roche Austria GmbH) und Marco Pucci (Sandoz Austria GmbH). Im Vorstand verbleiben weiters: Mario Haller (Eli Lilly Ges.m.b.H.), Johann F. Kwizda (Kwizda Pharma GmbH), Elgar Schnegg (ratiopharm Arzneimittel Vertriebs GmbH), Nina Thill (Vertex Pharmaceuticals Austria), Wolfgang Wacek (Sanova Pharma Ges.m.b.H.) sowie Bernhard Wittmann (Sigmapharm Arzneimittel GmbH).

Über die PHARMIG

Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Mai 2026), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Quelle: PHARMIG, Originalmeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260529_OTS0128/life-sciences-in-oesterreich-der-standort-braucht-rueckenwind

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