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Kultur

Kulturkrise in Österreich: Sparhammer trifft Kunstszene und Filmfestspiele in Aufruhr!

16. Mai 2025 um 13:35
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In Österreich gärt es! Die Sparpläne der Bundesregierung sorgen für Aufruhr in der Kulturszene und treffen die Kunstschaffenden mitten ins Herz. Während im fernen Cannes die Filmfestspiele unter düsteren Wolken beginnen, droht der heimischen Kultur ein Kahlschlag!Spart die Regierung die Kultur kaput

In Österreich gärt es! Die Sparpläne der Bundesregierung sorgen für Aufruhr in der Kulturszene und treffen die Kunstschaffenden mitten ins Herz. Während im fernen Cannes die Filmfestspiele unter düsteren Wolken beginnen, droht der heimischen Kultur ein Kahlschlag!

Spart die Regierung die Kultur kaputt?

Die österreichische Regierung plant drastische Sparmaßnahmen, die das Kulturbudget um satte 38,1 Millionen Euro kürzen sollen. Besonders betroffen sind die geplanten Besucherzentren der Bundesmuseen und der Umzug des „Haus der Geschichte Österreich“. Diese Projekte müssen nun ohne staatliche Unterstützung gestemmt werden. Doch das ist noch nicht alles: Der österreichischen Filmindustrie droht ein Desaster. 22 Millionen Euro sollen bei der Kino-Koproduktionsförderung ÖFI+ gestrichen werden. Für viele Filmschaffende ist das ein Schlag ins Gesicht, nachdem sie jahrelang für diese Förderung gekämpft haben.

Hollywood gegen Trump: Zolldrohungen überschatten Cannes

Währenddessen kocht in Cannes die Stimmung über: US-Präsident Donald Trump droht nichtamerikanischen Filmen mit einem hundertprozentigen Zoll! Hollywood-Legende Robert De Niro, der in Cannes für sein Lebenswerk geehrt wurde, lässt kein gutes Haar an Trump und bezeichnet ihn als philisterhaften Präsidenten. Die Frage steht im Raum: Welche Filme sind überhaupt betroffen? Und wie wird der neueste „Mission Impossible“-Film von Tom Cruise bewertet, der in aller Welt gedreht wurde?

Wiener Festwochen: Jelineks „Burgtheater“ endlich auf heimischer Bühne

Ein Lichtblick in der österreichischen Kulturlandschaft: Nach 40 Jahren findet Elfriede Jelineks Stück „Burgtheater“ endlich den Weg auf die Wiener Bühne. Intendant Milo Rau inszeniert die satirische Abrechnung mit der NS-Vergangenheit des Theaters. Hochkarätig besetzt mit Caroline Peters, Mavie Hörbiger und Birgit Minichmayr, verspricht die Aufführung ein kulturelles Highlight der Wiener Festwochen zu werden.

Der „kulturMontag“ am 19. Mai 2025 in ORF 2 und auf ORF ON wird diese brisanten Themen aufgreifen und den Finger in die Wunde legen. Weitere Informationen finden Sie auf presse.ORF.at.

Schlagworte

#Cannes#Filmfestspiele#Jelinek#Kulturkrise#Sparpläne

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