Der österreichische Technologiekonzern Kontron AG aus Linz hat am 25. März 2026 ein Aktienrückkauf-Programm angekündigt.
Der österreichische Technologiekonzern Kontron AG aus Linz hat am 25. März 2026 ein Aktienrückkauf-Programm angekündigt. Das Unternehmen plant, bis zu 2.900.000 eigene Aktien zurückzukaufen, was etwa 4,54 Prozent des aktuellen Grundkapitals entspricht. Der Vorstand begründet die Entscheidung mit dem aus seiner Sicht sehr attraktiven aktuellen Kursniveau der Kontron-Aktie.
Das "Share Buyback Program I 2026" basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Juni 2025 gemäß § 65 Absatz 1 Nummer 8 des österreichischen Aktiengesetzes (AktG). Das Programm ist geplant, am 26. März 2026 zu starten und bis spätestens 30. September 2026 zu laufen. Die Durchführung übernimmt ein Kreditinstitut, das unabhängig von Kontron über Kaufzeitpunkt und -umfang entscheidet. Die Rückkäufe werden in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Artikels 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 vom 8. März 2016 durchgeführt. Repurchases können sowohl an der Börse als auch über multilaterale Handelsplätze (MTFs) erfolgen.
Der maximale Kaufpreis liegt laut Ankündigung bei 24 Euro je Aktie. Zusätzlich darf der Kaufpreis nicht mehr als zehn Prozent über oder unter dem durchschnittlichen Kontron-Aktienkurs der letzten fünf Handelstage im XETRA-Handel liegen. Das maximale Budget, das Kontron AG für das Programm einsetzen kann, beträgt bis zu EUR 50 Millionen.
Die für das Programm vorgesehenen repurchase-Aktivitäten sowie etwaige Änderungen werden auf der Website von Kontron AG unter dem Bereich für Share-Buyback-Programme veröffentlicht.