Bei der COPE Digital Innovation Session am 10. Juni 2026 zeigten A1 und COPE, wie KI im B2B-Strategieprozess eingesetzt wurde
Bei der COPE Digital Innovation Session am 10. Juni 2026 erläuterten A1 und COPE, wie KI-Modelle, Personas und eine Datenmatrix für eine B2B-Kommunikationsstrategie eingesetzt wurden.
Bei der COPE Digital Innovation Session am 10. Juni 2026 stellten Vertreterinnen von A1 und COPE einen realen Use Case vor, in dem künstliche Intelligenz (KI) in einem umgesetzten Strategieentwicklungsprozess zum Einsatz kam. Unter der Moderation von Hana Greiner (Creative Director bei COPE) beschrieben Romana Aumer (Director Customer 360° bei A1 Telekom Austria | Business Unit Enterprise) und Nicola Dietrich (Chief Strategy Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei COPE), wie KI bei der Erstellung der B2B-Kommunikationsstrategie von A1 verwendet wurde.
Die Session konzentrierte sich nach Angaben der Vortragenden auf praktische Schritte und technische Rahmenbedingungen: von der Marktanalyse über Persona-Entwicklung bis zur Kanalstrategie. Hana Greiner betonte in ihrer Einführung die Praxisnähe des Cases: „Wir präsentieren hier keine Theorie, sondern die praktische Anwendung künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie.“
Romana Aumer schilderte, wie A1 im B2B-Bereich einen Prozessbruch herbeiführte, weil zuvor verabschiedete Strategien oft „in der Schublade“ blieben. Ausgangspunkt war eine Organisationsveränderung, in deren Zuge die Kommunikationsverantwortung neu sortiert werden musste. Aumer beschrieb die frühere Praxis so: „Früher waren die Kampagnen produktgetrieben und wurden jedes Mal neu gedacht. Nun wollten wir eine Always-on-Kampagnenlandschaft schaffen sowie eine gemeinsame Sprache entwickeln, ein gemeinsames Zielbild schaffen und die Relevanz der Kommunikation für unsere Kund:innen erhöhen.“
Statt klassischer, langer Workshop-Blöcke mit allen Beteiligten setzten A1 und COPE nach Darstellung der Vortragenden auf agile Mini-Sessions mit jeweils nur den für das thematische Segment relevanten Expert:innen. Diese Arbeitsweise wurde im Vortrag als Instrument genannt, mit dem der Strategieprozess wendiger organisiert werden konnte.
Ein zentrales Thema der Session war laut den Vortragenden der konkrete Einsatz von KI entlang des Strategieprozesses: von der Marktanalyse über die Persona-Entwicklung bis zur konkreten Kanalstrategie. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass von Anfang an auf DSGVO-konforme und in der EU gehostete KI-Modelle gesetzt wurde. Romana Aumer sagte wörtlich: „Wir haben darauf geachtet, mit sicheren Umgebungen zu arbeiten, in denen Daten und Informationen lokal gespeichert und verarbeitet werden können."
Bei der datenbasierten Arbeit spielten Personas eine große Rolle: Für das umfangreiche Portfolio und die zahlreichen Branchen im A1-B2B-Bereich wurden 18 Personas entwickelt. Diese Personas wurden laut Aussendung mitsamt Daten aus Kundenbefragungen und ergänzenden Sekundärdaten in die KI-Plattform eingespielt. Nicola Dietrich erklärte: „Mit so vielen Personas und einem breiten Produktportfolio ist das Matching zwischen Persona, Kanal und Content-Need kaum noch durch Menschen leistbar. KI macht das möglich – wir haben dazu eine große Matrix gebaut."
Personas: Im Vortrag wurden Personas als modellhafte Repräsentationen von Kundengruppen eingesetzt. Bei A1 wurden nach Angaben der Sprecherinnen 18 Personas entwickelt und mit quantitativen sowie qualitativen Daten angereichert, um das Zusammenspiel von Produktangebot und Kommunikationsbedürfnissen abzubilden.
Always-on-Kampagnenlandschaft: Als Ziel wurde eine „Always-on-Kampagnenlandschaft“ genannt. Dieser Begriff beschreibt nach Aussage der Vortragenden eine dauerhaft vernetzte Kommunikationsstrategie, die Kund:innen über verschiedene Phasen der Customer Journey hinweg begleitet.
DSGVO-konforme, EU-gehostete KI-Modelle: Die Sprecherinnen betonten die Bedeutung sicherer Umgebungen und hielten fest, dass mit DSGVO-konformen und in der EU gehosteten KI-Modellen gearbeitet wurde. Das heißt, Daten und Informationen sollten lokal gespeichert und verarbeitet werden können, so der Wortlaut von Romana Aumer.
Customer Journey: Im Vortrag wurde die Customer Journey als Bezugspunkt genannt, in dessen Kontext Personas, Content-Needs und Kanalentscheidungen zusammengeführt werden. A1 entwickelte laut Aussage der Vortragenden ein Setup, das „Kund:innen vom ersten Awareness-Kontakt bis zur Lead-Generierung durchgängig begleitet."
Matching zwischen Persona, Kanal und Content-Need: Nicola Dietrich erläuterte, dass bei einem breiten Produktportfolio das Matching zwischen Persona, Kanal und Content-Need eine hohe Komplexität aufweist. Die Sprecherin beschrieb, dass für dieses Matching eine „große Matrix" erstellt wurde und KI dabei unterstützte, Muster und Zusammenhänge zu identifizieren.
Agile Mini-Sessions: Statt langer, klassischer Workshops setzten A1 und COPE auf agile Mini-Sessions, in denen jeweils nur thematisch relevante Expert:innen zusammenkamen. Dies wurde als organisatorisches Element genannt, das den Prozess „wendiger und effizienter" machen sollte.
Zusätzlich betonten die Vortragenden, dass es nicht ausreiche, nur Tools bereitzustellen: Romana Aumer nannte die Vorbildwirkung der Führungskräfte, den täglichen Einsatz von konkreten Beispielen und offene Kommunikation als wesentliche Elemente für eine verantwortungsvolle KI-Nutzung bei A1. Hana Greiner fasste den Kerngedanken zusammen: „Strategie kann nur dann aus der Schublade geholt werden, wenn sie gut auffindbar, gut lesbar und gut operationalisiert ist. KI hilft, aber der Mensch bleibt der Coach der Maschine." Nicola Dietrich mahnte zudem, dass es immer wieder nötig sei, Strategie und Tools auf den Prüfstand zu stellen, „um weiter zu optimieren und anzupassen."
Die Session wurde laut Angaben von Hana Greiner moderiert; sie ist Creative Director bei COPE. Präsentiert haben Romana Aumer, Director Customer 360° bei A1 Telekom Austria | Business Unit Enterprise, und Nicola Dietrich, Chief Strategy Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei COPE. Alle drei Personen werden namentlich in der Aussendung genannt.
Die COPE Digital Innovation Session mit dem beschriebenen Use Case fand am 10. Juni 2026 statt, wie die Aussendung angibt. Die Mitteilung weist außerdem darauf hin, dass die nächste DIGITAL INNOVATION SESSION der COPE Content Performance Group im Herbst 2026 geplant ist.
Nach der Darstellung der Vortragenden wurde von Anfang an auf DSGVO-konforme und in der EU gehostete KI-Modelle gesetzt. Romana Aumer sagte wörtlich: „Wir haben darauf geachtet, mit sicheren Umgebungen zu arbeiten, in denen Daten und Informationen lokal gespeichert und verarbeitet werden können."
In dem Use Case wurden 18 Personas entwickelt. Diese Personas wurden gemäß der Mitteilung mit Daten aus Kundenbefragungen und ergänzenden Sekundärdaten in die KI-Plattform eingespielt, um die Analyse- und Matching-Prozesse zu unterstützen.
Laut den Vortragenden wurde KI entlang des gesamten Strategieprozesses eingesetzt: von der Marktanalyse über die Persona-Entwicklung bis zur konkreten Kanalstrategie. Nicola Dietrich sagte: „Mit so vielen Personas und einem breiten Produktportfolio ist das Matching zwischen Persona, Kanal und Content-Need kaum noch durch Menschen leistbar. KI macht das möglich – wir haben dazu eine große Matrix gebaut."
Als Ausgangspunkt des Projekts wurde eine Organisationsveränderung genannt, in deren Zuge die Kommunikationsverantwortung neu sortiert werden musste. Als Arbeitsform wurde zudem der Wechsel zu agilen Mini-Sessions mit jeweils thematisch relevanten Expert:innen genannt, statt klassischer langer Workshop-Blöcke.
Diese Zusammenfassung basiert auf einer Aussendung der Content Performance Group GmbH zur COPE Digital Innovation Session am 10. Juni 2026. Weitere Informationen zu COPE finden sich auf copegroup.com.
Kontakt laut Aussendung: Content Performance Group GmbH – Miriam Feichtinger, MA. Telefon: +43 664 881 407 27. E-Mail: miriam.feichtinger [at] copegroup.com.