Im Vorfeld der Budgetverhandlungen zum Doppelbudget bringen die JUNOS - die Jungen Liberalen der NEOS - die Forderung nach der Einführung einer Aktienpension in Österreich erneut vor.
Die JUNOS sprechen sich für eine langfristige, chancenorientierte und kapitalgedeckte Altersvorsorge aus, die von unabhängigen Expertinnen und Experten verwaltet wird. JUNOS-Bundesvorsitzende Sophie Wotschke bringt eine Aktienpension als zentralen Reformvorschlag ins Spiel und betont, dass das Pensionssystem nachhaltig aufgestellt werden müsse.
Die Aktienpension soll das bestehende Umlagesystem ergänzen, nicht ersetzen. Beiträge würden in einen breit gestreuten, aktienbasierten Fonds investiert, um Erträge für die spätere Pension der Beitragszahler zu erwirtschaften. Ziel ist es, das bestehende Pensionssystem durch eine zusätzliche Säule zu stabilisieren.
Die JUNOS verweisen auf Länder wie Schweden und Norwegen, die nach Ansicht der Partei zeigen, dass ein solches Modell funktionieren und Erträge für kommende Generationen sichern kann.
Konkret schlagen die JUNOS vor, dass ein Teil der staatlichen Mittel, mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr, in einen breit gestreuten, aktienbasierten Fonds investiert wird. Zusätzlich sollen alle Erwerbstätigen die Möglichkeit erhalten, freiwillig privat in dieses System einzuzahlen. Der Fonds soll von unabhängigen Expertinnen und Experten verwaltet werden.
„Es geht um mehr Fairness für die junge Generation. Wenn wir wollen, dass unser Pensionssystem auch in 20, 30 oder 40 Jahren noch funktioniert, dann müssen wir heute handeln. Eine Aktienpension schafft neue Chancen, stärkt die Eigenverantwortung und macht unser Pensionssystem zukunftsfit“, so Wotschke abschließend.